Die Sanierung der Mülheimer Brücke ist unvermeidbar. Es müssen Teile des rund einen Kilometer langen Brückenzuges komplett neu gebaut werden. Hierzu zählen die linksrheinische Deichbrücke sowie die rechtsrheinische Rampe. Alle übrigen Bauwerksbereiche der 1951 eingeweihten Brücke werden instandgesetzt und verstärkt.

Nach Abschluss der vorbereitenden Arbeiten startet nun die eigentliche Generalsanierung der Brücke mit der ersten Bauphase.

Dies ist mit erheblichen Auswirkungen auf den Individualverkehr verbunden:

© isotype.com KG, Bonn
  • Der gesamte Verkehr wird über die Nordseite der Brücke abgewickelt. Dem Autoverkehr steht nur eine Fahrspur in jeder Richtung zur Verfügung. Für den Fuß- und Fahrradverkehr ist für beide Richtungen ein gemeinsamer Geh- und Radweg eingerichtet.
  • Der südliche Teil der Brücke steht als Verkehrsweg nicht mehr zur Verfügung, da dort die Abbruch- und  Sanierungsarbeiten starten. Für die Stadtbahnen der Kölner Verkehrs-Betriebe gibt es in der ersten Bauphase keine Einschränkungen.
  • Auf der Brücke gilt eine Höhenbegrenzung für Fahrzeuge bis zu 2,80 Meter sowie eine Gewichtsbeschränkung auf maximal 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Als Ausweichroute für Lastkraftwagen über 3,5 Tonnen steht der Tunnel Kalk zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen ist der Tunnel für den Gefahrstoffgüterverkehr gesperrt.

Bitte beachten Sie, dass für die Zoobrücke/Stadtautobahn die Gewichtsbeschränkung auf maximal 30 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht in beide Fahrtrichtungen gilt.

Informationen zur Sanierung der Zoobrücke

Maßnahmen im Überblick

Durch die Einrichtung der dauerhaften Verkehrsführung über den nördlichen Teil der Mülheimer Brücke wird die Kapazität der Brücke um rund 50 Prozent reduziert. Statt der zuvor etwa 50.000 Fahrzeuge täglich können nun nur noch rund 28.000 Fahrzeuge pro Tag die Brücke passieren. Daher werden auch für den Clevischen Ring und den Mülheimer Zubringer veränderte Verkehrsführungen erforderlich. Durch diese verkehrlichen Maßnahmen wird großräumig der Zuflussverkehr Richtung Süden - Mülheimer Brücke - gedrosselt.

Konkret werden folgende Veränderungen vorgenommen:

  • Reduzierung des Linksabbiegers vom Mülheimer Zubringer auf dem Clevischen Ring von zwei Fahrspuren auf eine Fahrspur
  • Reduzierung des Geradeausverkehrs von Leverkusen kommend in Fahrrichtung Wiener Platz von zwei Fahrspuren auf eine Fahrspur. Dies allerdings nur im unmittelbaren Bereich der Kreuzung, nicht durchgängig bis zum Wiener Platz.
  • Einrichtung von zwei Linksabbiegespuren vom Clevischen Ring aus Leverkusen kommend zum Mülheimer Zubringer

Knotenpunkt Bergischer Ring/Wiener Platz/Mülheimer Brücke:

  • Sperrung des Linksabbiegers vom Bergischen Ring auf die Mülheimer Brücke. Mit rund 200 Fahrzeugen in der Spitzenstunde ist die für andere Strecken entstehende Verkehrsbelastung eher als gering anzusehen. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten eine großräumige Ausweichroute oder die lokale Umleitung über die Wendefahrt in Höhe Bergisch Gladbacher Straße/Genovevastraße/Carl-Brisch-Straße nutzen.
  • Vom Clevischen Ring aus nördlicher Richtung kann nur noch auf einer Spur auf die Mülheimer Brücke aufgefahren werden.

Im Linksrheinischen:

  • Der Kuhweg im Brückenbereich ist nur noch einspurig befahrbar. Der Verkehr wird durch eine Ampelanlage geregelt.
  • Sperrung eines Fußwegs im Grünbereich zwischen Kuhweg und dem rheinnahen Uferweg    
  • Der Rad- und Fußweg, der direkt entlang des Kuhwegs verläuft, ist teilweise gesperrt. Eine Umleitung für den Rad- und Fußgängerverkehr rund um die Baustellenfläche ist über einen provisorischen Weg eingerichtet. Dieser führt im Bereich der Baustelle an der Brücke über das Niederländer Ufer.

Im Rechtsrheinischen:

  • Einrichtung von Parkverboten in der Mülheimer Freiheit von Bachstraße bis Ferrenbergstraße, Straßensperrung in der Stöckerstraße, der Formesstraße in Höhe Bachstraße bis Ferrenbergstraße, der Wallstraße in Höhe Bachstraße bis Ferrenbergstraße und der Biegerstraße von Bachstraße bis zum Abzweig Biegerstraße
  • Wegfall des Spielplatzes an der Bachstraße sowie Wegfall der Tischtennisanlage und des eingezäunten Bolzplatzes an der Bachstraße direkt neben der Brückenrampe. Ersatz für die entfallenen Anlagen findet sich unter anderem auf dem Spielplatz im Böckingpark. Für Kleinkinder wird derzeit ein Ersatzspielplatz an der Bachstraße geplant. Dieser kann voraussichtlich im Sommer 2019 eröffnet werden.  
  • Ersatzparkplätze für die wegfallenden Stellplätze im öffentlichen Straßenland stehen auf dem südlichen Teil des Festplatzes an der Mülheimer Freiheit zur Verfügung. Der nördliche Teil des Festplatzes bleibt als Baustelleneinrichtungsfläche gesperrt.
  • Der nördliche Treppenzugang von der rechtsrheinischen Rampe zur Mülheimer Freiheit ist frei zugänglich. Der südliche Treppenzugang ist gesperrt.

Geplante Sanierungsmaßnahmen

  • Neubau rechtsrheinische Rampe
  • Instandsetzung und Verstärkung Strombrücke
  • Instandsetzung Flutbrücke
  • Neubau Deichbrücke
  • Erneuerung des Belages Fahrbahn und Geh-/Radwege
  • Austausch/Neubau von Entwässerungseinrichtungen
  • Erneuerung des Korrosionsschutzes der Seile und des Bauwerkes
  • Sanierung von Schweißnahtrissen
  • Austausch der Hängeseile
  • Austausch der Lastverteilungsträger

Geltende Verkehrseinschränkungen

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