Schon heute sind die Folgen des Klimawandels spürbar. Das Klima hat sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Dies wird aus Messreihen von Lufttemperatur und Niederschlag deutlich. Es wird Aufgabe der nächsten Jahre sein, Anpassungsstrategien in den Städten an die Folgen des Klimawandels mit konkreten Handlungsschritten zu entwickeln, weil der Klimawandel aus Sicht vieler Forscherinnen und Forscher bereits heute nicht mehr völlig zu stoppen, sondern nur noch zu mildern und zu begrenzen ist. Daher sind neben der Verringerung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe, wie Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle, nach dem CO2-Minderungskonzept, Maßnahmen zur Anpassung an den unvermeidlichen Klimawandel nötig.

Dies gilt in besonderem Maße auch für Kommunen, weil sich gerade in den Städten die Auswirkungen des Klimawandels am deutlichsten zeigen werden.

So traten schon in den letzten Jahren mehrere "Jahrhundertsommer" auf. Der Rekord-Hitzesommer von 2003, der in Deutschland vermutlich zu 7.000 vorzeitigen Todesfällen führte, ist nur ein erstes Ereignis. Neben vermehrten Ernteausfällen in der Landwirtschaft durch Hitze und der damit verbundenen Trockenheit werden sich in den Ballungsräumen Klimaänderungen besonders deutlich bemerkbar machen.

Der Klimawandel und die damit verbundene Anpassungsstrategie werden sich auf die verschiedensten Lebens-, Natur- und Wirtschaftsbereiche, ebenso wie auf die menschliche Gesundheit auswirken:

  • Stadtklima
  • Natur und Landschaft/Biodiversität
  • Landwirtschaft und Boden
  • Forstwirtschaft
  • Tourismus
  • Wasserwirtschaft
  • Gesundheit
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