Beschäftigtenmobilität

  • Die Stadt Köln führte vom 6. September bis 15. Oktober 2010 die Umfrage "Mein Weg zur Arbeit" unter den städtischen Beschäftigten durch. Ziel war es, die CO2-Emissionen der Beschäftigten auf ihrem Arbeitsweg zu bilanzieren und für eine klimafreundliche Mobilität auf dem Weg zur Arbeit zu werben und zu motivieren.
  • Bei den Beschäftigten der Stadt Köln ist der Öffentliche Nahverkehr mit 40 Prozent das wichtigste Verkehrsmittel von und zur Arbeit. Gefolgt vom Auto mit rund 28 Prozent, dem Schienenpersonennahverkehr mit 17 Prozent, dem Fahrrad mit 10 Prozent und dem Fußverkehr mit knapp unter 2 Prozent. Das Motorrad hat ebenfalls einen Anteil von rund 2 Prozent.
  • Der hohe Anteil der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und der verhältnismäßig geringe Anteil der Pkw-Nutzung sind auffällig, jedoch stark abhängig von der Lage des Arbeitsstandortes zum ÖPNV. Des Weiteren steigt der Anteil der Pkw-Nutzung mit der Länge des zurückgelegten Arbeitsweges.
  • Insgesamt werden im Beschäftigtenverkehr der Kölner Stadtverwaltung jährlich etwa 18.424 Tonnen CO2 emittiert. (Hochrechnung auf alle Beschäftigten).
  • Die Beschäftigten, die an der Umfrage teilnahmen, sind sich ihrer Verantwortung für den Klimaschutz bewusst. Vielerorts fehlt es jedoch noch an den idealen Voraussetzungen, damit häufiger auf die Nutzung des eigenen Autos verzichtet wird. Das sind beispielsweise die Taktung der Regional- und S-Bahnen sowie die Radwegevernetzung oder die Kapazität der Park & Ride-Parkplätze.
Aktivitäten der Stadt - Umfrage zur Mobilität auf dem Arbeitsweg