Klimatope beschreiben Gebiete mit ähnlichen mikroklimatischen Eigenschaften. In der Klimafunktionskarte sind Siedlungsklimatope und Freiflächenklimatope in Köln farblich markiert dargestellt. Die Karte können Sie unten auf dieser Seite als pdf-Datei herunterladen.

1. Siedlungsklimatope

Klasse I
Geringer Belastungsgrad, bebaute Flächen mit offener Bebauung und reichhaltigen Grünflächen. Beispiel: Köln-Rodenkirchen.

Klasse II
Mittlerer Belastungsgrad, mehrgeschossige geschlossene Bebauung mit wenig Grünflächenanteilen, wie etwa Bereiche von Porz.

Klasse III
Hoher Belastungsgrad, dichte und hohe innerstädtische Bebauung mit sehr geringen Grünanteilen. Hierzu zählt die Kölner Innenstadt.

2. Freiflächenklimatope

Freilandklima I
Gute Ausprägung: extremer Tages- und Jahresgang der Temperaturen und Feuchte, sowie sehr geringe Windströmungsveränderungen. Beispiele: Porz-Zündorf und Langel

Freilandklima II
Schwache Ausprägung: weist ungestörten, ausgeprägten Tagesgang von Temperaturen und Feuchte auf. Wie etwa der Äußere Grüngürtel.

Geschlossene Waldbestände
Stark gedämpfte Tages- und Jahresgänge der Temperatur, Luftregeneration, hohe Luftfeuchte. Beispiel: Königsforst

Parkklima
Positive Ausgleichsfläche für umgebende Bebauung durch extreme Tagesgangschwankungen bei Temperatur und Feuchte. Beispiel: Innerer Grüngürtel.

Gewässerklima
Schwach ausgeprägte Tages- und Jahresgänge der Temperatur, mit ausgleichender thermischer Wirkung. Beispiele: Fühlinger See und Rhein.

Grundlagen

Synthetische Klimafunktionskarte für das Kölner Stadtgebiet
PDF, 4895 kb
Klima - Auszug aus dem UVP-Bewertungshandbuch der Stadt Köln
PDF, 116 kb