Seit 2001 wird jährlich der Kölner Ehrenamtspreis ausgeschrieben. Er wird in drei Kategorien verliehen, für Vereine und Organisationen, Projekte und Initiativen sowie für Einzelpersonen. In diesem Jahr gab es erstmals auch Sonderpreise.

Preis an Vereine und Organisationen

Die Ehrenamtlichen des Förderverein "Hospiz Köln-Porz e. V." begleiten Schwerstkranke zu Hause oder in stationären Einrichtungen und haben bereits 1993 am Modellversuch "Sterbebegleitung zu Hause" teilgenommen. Auch für den Neubau des Hospiz An Sankt Bartholomäus hat sich der Verein eingesetzt.

Preis an Projekte und Initiativen

Die 15 Ehrenamtlichen des Krankenhausbesuchsdienst für Kinder des Kinderschutzbundes Köln besuchen regelmäßig Kinder im Krankenhaus, die keinen oder nur selten Besuch von ihren Eltern bekommen. Oft sind dies chronisch kranke, sterbende und / oder behinderte Kinder.

Preise an Einzelpersonen

  • Anton Sprengler (72) ist seit 1951 im Deutsche-Lebens-Rettungs e. V. (DLRG), war langjähriger Vorsitzender, Mitglied im Vorstand und ist bis heute aktiver Ausbilder für Rettungsschwimmer und Erste Hilfe.
  • Stefan Salentin (29) engagiert sich seit 1994 bei der Bahnhofsmission Köln und leistet mehrmals wöchentlich unentgeltlich Nachtdienste.
  • Martha Wolf (90) war 16 Jahre im Vorstand des Seniorenschutzbundes "Graue Panther Köln e. V." und setzt sich für die Belange älterer Menschen ein.

Sonderpreise

  • Der Verein Blaues Kreuz in Deutschland e. V. kümmert sich um Suchtmittel- und Alkoholabhängige, begleitet diese Menschen auf dem Weg zur Genesung und organisiert Angebote für Selbsthilfegruppen.
  • Der Arbeitskreis "Hilfe für Frauen" hilft Frauen und ihren Kindern, die in Not geraten sind, beispielsweise beim Ausfüllen von Anträgen und Behördenerledigungen sowie bei der Beschaffung von Babyausstattung.