Es ist kein Geheimnis, dass nicht nur, aber insbesondere durch ehrenamtliche Arbeit viele Menschen Werte wie Gemeinschaftsempfinden, Fairness, Toleranz, Einsatzfreude, Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen üben und praktizieren.

Werte, die für unsere Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind. In Köln gibt es viele Menschen, die sich ehrenamtlich in allen denkbaren gesellschaftlichen Bereichen einsetzen. Nahezu jeder Bereich unserer Gesellschaft ist von freiwilligen Leistungen geprägt. Der gesamt soziale Bereich, unser reiches Vereinsleben, unsere Rettungsdienste werden erst durch die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer so effektiv; in der Politik, in Natur- und Umweltschutz, in der Kultur oder im Sport.

Sie sorgen dafür, dass unsere Gesellschaft nicht nur funktioniert, sondern sie sorgen für ein intensiveres Miteinander und einen größeren Zusammenhalt.

Durch meine Tätigkeit als Sportjournalistin weiß ich, dass viele Erfolge im Sport ohne die ehrenamtlichen Unterstützer ausbleiben würden. Sie sichern das regelmäßige Trainingsangebot, organisieren Wettkämpfe, fördern Talente, bilden eben die Basis für die Vereinsarbeit. Dabei erreichen diese ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nie das Siegerpodest!

Deshalb unterstütze ich gerne die Initiative von Oberbürgermeister Fritz Schramma mit der Auslobung des Ehrenamtspreises "KölnEngagiert 2007" das bürgerschaftliche Engagement anzuerkennen und zu fördern. Es ist wichtig, die Arbeit der Ehrenamtlichen in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken und ehrenamtlicher Tätigkeit mehr Außenwirkung zu verschaffen.

Bürgerschaftliches Engagement sorgt in Köln rund ums Jahr für Menschlichkeit und Miteinander in unserer Gesellschaft. Ich freue mich, dass ich durch meine Ehrenamtspatenschaft dazu beitragen kann, auf die Menschen aufmerksam zu machen, die dort anpacken, wo sie gebraucht werden, mit den Mitteln, über die sie verfügen und die denjenigen helfen, denen sie begegnen. Viele Bürgerinnen und Bürger, die sich für andere engagieren, in welcher Form auch immer, arbeiten oftmals im Verborgenen. Durch Preise wie diesen gelangen sie an das Licht der Öffentlichkeit. Sie alle verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung, denn sie zeigen uns den Reichtum unserer Stadt.

Ihre
Ulrike von der Groeben