Fernsehkoch und Kabarettist

Für mich gibt es nichts Schöneres als anderen Menschen zu helfen und sie zum Lachen zu bringen.

Das, was ich mache ist jedoch nichts Besonderes, sondern ich glaube, dass jeder etwas tun kann, um die Situation seiner Mitmenschen zu verbessern. Das müssen keine großen und zeitaufwändigen Projekte sein. Wenn jeder ein bisschen tut, wäre schon vielen geholfen.

Bei der ehrenamtlichen Arbeit ist es wichtig, dass die engagierten Menschen nicht allein gelassen werden und nicht nur im Verborgenen wirken. Jeder Mensch sucht und braucht Anerkennung.

Diese haben ehrenamtlich Engagierte besonders verdient, denn die übliche Anerkennung für Leistung in Form von Geld steht hier nicht zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, ihr Engagement an das Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Nur so bleiben die Ehrenamtlichen motiviert und nur so können Beispiele aufgezeigt werden, denen hoffentlich viele folgen.

Die Auslobung des Ehrenamtspreises in Köln ist eine wunderbare Möglichkeit, um den ehrenamtlich engagierten Menschen die notwendige Aufmerksamkeit zu Teil werden zu lassen. Ich habe mich daher sehr über das Angebot von Oberbürgermeister Schramma gefreut, den "Job" des Ehrenamtspaten 2009 zu übernehmen. Auch wenn die Idee der Werbung mit Prominenten nicht hier in Köln erfunden worden ist, ist sie aber immer wieder effektiv und bei so einem wichtigen Thema bin ich gerne dabei.

Ich bin bereits Botschafter für einige gemeinnützige Institutionen. Zum Beispiel für die Welthungerhilfe und den Bundesverband Deutsche Tafel e. V. Bei der Übernahme solcher Funktionen ist es mir stets wichtig, dass nicht nur mein Name und mein Foto auf Plakaten oder Flyern auftauchen, sondern dass ich die Menschen, die helfen und die, denen geholfen wird, persönlich kennenlerne. Deshalb freue ich mich, einige von ihnen mit dem Preis "Köln Engagiert 2009" auszeichnen zu dürfen.

Ich bin sicher, dass Oberbürgermeister Schramma mit der mittlerweile neunten Auslobung des Ehrenamtspreises auf dem besten Weg ist, um Köln zu einer Stadt zu machen, die nicht nur für ihre weltoffenen und freundlichen Bürgerinnen und Bürger bekannt ist, sondern auch für ihre Vielzahl an engagierten und motivierten Menschen.

Ihr
Horst Lichter