Ehrenamtlich engagierte Menschen schenken uns das Wertvollste, das sie haben, nämlich ihre Zeit und ihre Fähigkeiten. Um auf die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aufmerksam zu machen, übernehme ich gern die Ehrenamtspatenschaft in Köln für das Jahr 2006.

Menschen, die sich ehrenamtlich einsetzen, machen unser Leben ein Stück besser, ein Stück menschlicher. Sie übernehmen Verantwortung für andere und unser Gemeinwohl, sie leisten unverzichtbare Arbeit für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Und sie sind auf höchst unterschiedliche Weise Vorbilder, die noch mehr Menschen dazu anstiften können, sich den Einsatz für andere zum Ziel zu setzen. Und, was noch wichtiger ist, sie bringen Gemeinsinn, Solidarität und Zivilcourage in unsere Gesellschaft und machen sie damit lebenswert.

Seit Ende meiner aktiven Sportlerlaufbahn unterstütze ich über den Henry-Maske-Fonds deutschlandweit sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, denn soziales Engagement ist für mich eine persönliche Verpflichtung.

Durch den Sport ist mir bewusst geworden, dass es lohnt, sich auch für andere einzusetzen. Ohne die vielen Ehrenamtler gäbe es nicht so viel Engagement und sportliche Erfolge.

Leider kommt es häufig vor, dass diejenigen, die durch ehrenamtliches Engagement die sozialen, gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Strukturen tragen, nicht immer die angemessene Beachtung finden. Meine Bekanntheit will ich gerne dazu nutzen, auf die Arbeit dieser vielen "Heinzelmännchen" in Köln aufmerksam zu machen. Sich in der Freizeit für andere einzusetzen ist längst nicht selbstverständlich.

Deshalb freue ich mich sehr, dass ich Oberbürgermeister Fritz Schramma dabei unterstützen darf, auf die Arbeit der Ehrenamtlichen wieder ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu lenken, damit eine noch größere Anzahl von Menschen aus der Politik und den Medien, aber auch Kölnerinnen und Kölnern erfahren, was unsere fleißigen Helferinnen und Helfer tun und wer das Leben in Köln noch lebenswerter macht.

Ihr
Henry Maske