Demografischer Wandel - Lebensphasenorientierte Personalentwicklung - Bürgerschaftliches Engagement

Die Initiative "Unternehmen - engagiert in Köln" führte am 25. März 2015 die Veranstaltung NICHT IRGENDWANN – JETZT! für interessierte Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen durch.

Die Veranstaltung war ein gelungener Mix aus Information und Workshop. Rund 100 Gäste fanden sich in den Räumen der Industrie- und Handelskammer zu Köln zur gemeinsamen Diskussion und Inspiration ein.  

Die grundlegenden Fragestellungen drehten sich rund um das Thema Bürgerengagement:

  • Wie kann man bürgerschaftliches Engagement einsetzen, um den demografischen Wandel zu gestalten?
  • Welche Vorteile bietet eine lebensphasenorientierte Personalentwicklung?
  • Welche Erfahrungen haben Unternehmen mit diesem Thema schon gesammelt?  

Nach einer Begrüßung und Einführung durch Claudia Betzing von der IHK Köln referierte Christoph Zeckra, Gesamtverantwortlicher Generali Zukunftsfonds, über Standortpolitik und die Bedeutung von Unternehmensengagement. Anschließend führte Frau Professor Dr. Jutta Rump, Institut für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen, in die Fragestellung ein "Warum ist es wichtig, Personalentwicklung lebensphasenorientiert anzugehen?".

Lebensphasenorientierte Personalpolitik

Großartig mit Diskussionsstoff versorgt, fanden sich die Teilnehmenden in moderierten Tischrunden zum Austausch über die Thematik zusammen. Die Unternehmensvertreterinnen und -vertreter zeigten sehr großes Interesse, sich mit den Kolleginnen und Kollegen über lebensphasenorientierte Personalentwicklung und den Nutzen bürgerschaftlichen Engagements für das Unternehmen kritisch auszutauschen. Auch zu bewältigende Hürden auf dem Weg, bürgerschaftliches Engagement in Unternehmen einzubringen, wurden an vielen Tischen beleuchtet. Als schwierig wurden zum Beispiel interne Organisationsstrukturen, Alltagsgeschäft und wenig Kenntnis über die Möglichkeiten der Engagementformen identifizert. In diesem Zusammenhang war es sehr hilfreich, dass zwischen den einzelnen Diskussionsrunden gelungene Praxisbeispiele der Generali Holding, Galeria Kaufhof und Stadt Köln vorgestellt wurden. Die Bandbreite der präsentierten guten Beispiele war groß. Vertreten waren Ruhestandsmodelle, Freiwilligentage und Bewertungssysteme, die gesellschaftliche Mitverantwortung in die Führungskräftebewertung einfließen lassen. 

Die Initiative "Unternehmen - engagiert in Köln" war begeistert von dem großen Interesse und der Vielfalt der eingebrachten Meinungen. Es hat uns wieder einmal gezeigt, welch großes Potenzial das Thema Unternehmensengagement in sich birgt, und dass die Wirtschaft durchaus Interesse hat, sich dem Thema zu nähern.