Oberbürgermeister Jürgen Roters und die diesjährige Ehrenamtspatin Annette Frier begrüßten am 2. September 2012 tausende Besucherinnen und Besucher beim diesjährigen Ehrenamtstag auf dem Heumarkt und dem Alter Markt.

Verleihung des Ehrenamtspreises "KölnEngagiert 2012"

© Hacky Hagemeyer

Oberbürgermeister Jürgen Roters, die Ehrenamtspatin Annette Frier sowie die vier Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zeichneten bei einer feierlichen Preisverleihung im Hansasaal des Historischen Rathauses die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Preise erhielten fünf Einzelpersonen, vier Vereine und zwei Schulen. Für ihr Engagement erhielten die Preisträgerinnen und Preisträger die Ehrenamtsnadel der Stadt Köln, eine Urkunde und ein Preisgeld. Den Abschluss bildete jeweils ein Eintrag in das Gästebuch der Stadt Köln.

200.000 engagierte Bürgerinnen und Bürger

Oberbürgermeister Jürgen Roters erklärte bei seiner Ansprache:

Wenn Köln ein hohes Ansehen als lebens- und liebenswerte Stadt in Deutschland und Europa genießt, dann verdankt es diese Tatsache nicht nur etwa seiner wechselvollen Geschichte oder seiner ansprechenden Architektur. Köln verdankt diesen Ruf nicht zuletzt auch seinen 200.000 engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die unsere Stadt mit Leben, Herzlichkeit, Toleranz und Gemeinsinn füllen.

Rahmenprogramm und große Informationsbörse

Passend zum Ehrenamtstag konnten sich Interessierte auf dem Heumarkt und Alter Markt an zahlreichen Ständen über Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements informieren. Das sonnige Wetter lockte viele Besucherinnen und Besucher in die Altstadt, um die Angebote der Hilfsorganisationen sowie der vielen lokalen Anbieterinnen und Anbieter eigehend zu studieren.

Auf der Bühne am Heumarkt sorgten währenddessen unter anderem die Band Cat Ballou, der Gospelchor "Spirit of Change", der Jugendzirkus "La Voga" des Sozialen Zentrums Linoclub und die Showdanceformation der Tanzschule "Dance in" für gute Stimmung.

© Hacky Hagemeyer

Der ASB Köln präsentierte seine Dienstleistungen und Komponenten des Katastrophenschutzes.

Das Deutsche Rote Kreuz leistet ehrenamtliche Arbeit für Kölner Bürgerinnen und Bürger. Neben dem sozialen Bereich mit Besuchsdiensten und Jugendprojekten sind über 400 Menschen im Katastrophenschutz und Sanitätsdienst des DRK aktiv. Besucherinnen und Besucher konnten ihre Blutdruck-, Zucker- und Pulswerte überprüfen lassen. Die Rettungshundestaffel des DRK demonstrierte ihre Arbeit in mehreren eindrucksvollen Vorführungen.

Die DLRG Bezirk Köln gab Informationen rund um Katastrophenschutz und Schwimmausbildung.

Der StadtSportBund Köln zeigte das vielfältige Angebot seiner Vereine, Fachschaften und Bezirke. Die Besucherinnen und Besucher wurden motiviert, selbst Sport zu treiben. Zahlreiche Projekte, die Informations- und Kommunikationsangebote (Homepage, Facebook, Broschüren) sowie die breite Palette aller Tätigkeiten im Ehrenamt wurden anschaulich dargestellt.

Das Technische Hilfswerk (THW) stellte ein Einsatzfahrzeug und Geräte der Fachgruppe Infrastruktur vor, präsentierte einen Lichtmast und informierte über seine Einsatzmöglichkeiten.

Die Johanniter Unfall-Hilfe e. V. gab Auskunft über ihre satzungsmäßigen Aufgaben zum Wohle der Kölner Bürgerschaft.

Die Freiwillige Feuerwehr Köln wurde in diesem Jahr durch den Fernmeldedienst vertreten. Sie präsentierte einen Einsatzleitwagen und ein Feuerwehrkrad. Außerdem gab es viele Informationen zur Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr. Darüber hinaus wurde ein historischer Löschzug der Berufsfeuerwehr Köln aus dem Jahre 1952 ausgestellt.

Die Rollende Waldschule der Kölner Jägerschaft lud dazu ein, sich über heimische Tiere und deren Lebensräume zu informieren.

© Hacky Hagemeyer

Die Verkehrswacht Köln informierte über die Sicherheit im Straßenverkehr und bot Fahrten auf einem Motorrad- und Überschlagsimulator an. Die Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, mit sogenannten "Rauschbrillen" eindrucksvoll den Zustand der Beeinträchtigung durch beispielsweise Alkohol zu simulieren. An einem mobilen Sehtestgerät konnte man zudem seine Sehstärke überprüfen.

Kölner Elf - 13 Bürgerzentren für Köln. Der Zusammenschluss der Kölner Bürgerzentren informierte über die Angebote der einzelnen Einrichtungen wie Soziales, Kurse, Raumvergaben, Kabarett und vieles mehr. 

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