Das Land stellt uns zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise 25.000 Euro zur Verfügung.

Wer ist berechtigt, Mittel zu erhalten?

Das Hilfsangebot richtet sich an Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine, die vor allem ältere und vorerkrankte Bürgerinnen und Bürger darin unterstützen, die aktuelle Situation, im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, zu bewältigen.

Eine Auszahlung von Mitteln an natürliche Personen ist ausgeschlossen.

Was genau kann gefördert werden?

Mit den bereitgestellten Mitteln gilt es, bestehende oder neu entstehende ehrenamtliche Aktivitäten zu unterstützen, damit die Engagierten ihre Aktionen vor allem für Seniorinnen und Senioren sowie erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen einfacher oder besser und mit angemessenen Schutzvorkehrungen umsetzen können. Zum Beispiel können Einkaufsdienste oder auch psychosoziale Angebote gefördert werden. 

Weitere Beispiele für entstandene Auslagen/ Aufwände, welche erstattet werden können: 

  • Material für das Nähen von Behelfsmasken (u. a. Anschaffung oder Anmietung von Nähmaschinen, Stoff, Nähgarn, Befestigungsbänder, etc.)
  • Anschaffung/Kauf von Schutzbekleidung (Handschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel)
  • Einrichtung von Videokonferenzen (Lizenzgebühren), Website-Gestaltung, Hosting
  • Erstattung von Fahrtkosten bei Nutzung von PKWs und Lieferwagen oder des ÖPNVs unter der Beachtung des Landesreisekostengesetzes
  • Öffentlichkeitsarbeit

Wie hoch ist die Förderung?

Um möglichst vielen Organisationen die Möglichkeit zu geben, entstandene Kosten abzudecken, können Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine Mittel bis zu 500 Euro beantragen. Es dürfen nur Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ab 24. März 2020 geltend gemacht werden.

Ausgaben über einem Gesamtwert von 250 Euro sind per Quittung nachzuweisen, ansonsten reichen Eigenbelege, die formlos folgende Angaben enthalten sollten:

  • Name und Anschrift des Lieferanten oder Dienstleisters,

  • Menge und Bezeichnung der gelieferten Produkte oder Art und Umfang der Dienstleistung,

  • Termin der Lieferung oder Leistung sowie

  • Rechnungsbetrag.

Bis wann können Mittel beantragt werden?

Grundsätzlich können die Mittel bis Ende des laufenden Haushaltsjahres, also bis 31. Dezember 2020, beantragt werden - allerdings nur solange die Landesmittel in Höhe von 25.000 Euro nicht aufgebraucht sind.

Elektronisch eingegangene Anträge ohne Unterschrift gelten zunächst als gestellt, erfordern jedoch eine nachträgliche Bestätigung mit Unterschrift (postalisch oder per Scan) innerhalb von einer Woche.

Wie können die Mittel beantragt werden?

 Das Formular zur Beantragung können Sie nachfolgend aufrufen:

Antrag auf Corona-Soforthilfen für ehrenamtliches Engagement

Kontakt

Stadt Köln
Büro der Oberbürgermeisterin
Kommunalstelle FABE
Brückenstraße 5-11
50667 Köln

Telefon: 0221 / 221-22250

E-Mail an die Kommunalstelle FABE