Kölner Projekt BONVENA für besonders benachteiligte neuzugewanderte Menschen aus der Europäischen Union

© EHAP-Projekt BONVENA

BONVENA bedeutet in Esperanto "willkommen" oder "erwünscht". Unser Projekt "BONVENA" hat eine Laufzeit vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018. Es richtet sich an besonders benachteiligte Neuzugewanderte aus der Europäischen Union, die die bereits bestehenden Hilfs- und Unterstützungsstrukturen noch nicht kennen.   

Dazu haben wir zu Beginn 2016 im Kooperationsverbund mit den folgenden Trägern fünf Beratungs- und Anlaufstellen eingerichtet:

  • Caritasverband für die Stadt Köln e. V.    
  • eva gGmbH
  • Lernende Region Netzwerk Köln e. V.
  • agisra e. V.
  • LOOKS e. V.

Durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungs- und Anlaufstellen werden die Menschen zum Beispiel auf öffentlichen Plätzen angesprochen, um sie an bestehende hilfegebende Beratungsstellen zu vermitteln und zu begleiten.

Ziel des Projektes ist es, außerhalb der Gesellschaft stehenden Gruppen einen Zugang in die Gesellschaft zu eröffnen. Es soll eine Brückenfunktion zwischen den neuzugewanderten Menschen und den bestehenden vielfältigen Angeboten des Regelsystems schaffen. Dabei werden keine neuen Strukturen geschaffen, sondern bereits bestehende Hilfestrukturen ergänzt und in ihrer Wirkkraft verstärkt. Eine materielle Unterstützung der Menschen ist nicht Bestandteil des Projektes.

Erstmalig arbeiten quartiersbezogene und zielgruppenspezifische Träger in einem formalen Kooperationsverbund zusammen. Durch die Einbindung der zielgruppenspezifischen Träger agisra e. V. und LOOKS e. V. können flächendeckend im Stadtgebiet Beratungen zu besonderen Schwerpunktthemen wie Gewalt gegenüber Frauen, Prostitution von Zugewanderten sowie Mehrfachdiskriminierung in Anspruch genommen werden.

Das Projekt BONVENA wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

Der EHAP ist ein neuer europäischer Hilfsfond und grenzt sich klar von anderen Fördermöglichkeiten ab. Zu diesen gehören zum Beispiel Mittel des Europäischen Sozialfonds oder anderen EU-finanzierten Programmen. Der EHAP hat für Deutschland ein Fördervolumen von insgesamt 93 Millionen Euro. Es werden insgesamt 88 Projekte finanziert. Die Förderquote von 85 Prozent seitens der EU stockt der Bund um weitere 10 Prozent auf, so dass der Eigenmittelanteil der Projektträger bei 5 Prozent liegt.

Das Projekt BONVENA ergänzt das seit 1. Januar 2016 fortgeführte ESF-Projekt "Willkommen in Köln II". Ziel des Projektes ist die nachhaltige Integration der Zuwanderinnen und Zuwanderer aus Südosteuropa in den hiesigen Arbeitsmarkt und das soziale Umfeld.

Das Projekt BONVENA steht in einem inhaltlichen Zusammenhang mit dem im Rahmen des Handlungsschwerpunktes 2 der Förderrichtlinie initiierten Projektes ZuBeFa (Zugehende Beratung von neu zugewanderten Familien aus Südosteuropa und deren Kindern) des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln. Im Rahmen der Projektdurchführung von ZuBeFa soll die Zielgruppe an Angebote der frühen Bildung und der sozialen Betreuung übergeleitet warden.

Pressemitteilung zu Hilfe für benachteiligte neu zugewanderte EU-Bürgerinnen und -bürger Pressemitteilung zum Projekt vom 3. Juni 2016
Flyer - Der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP)

Kontakt

Unsere Kontaktdaten und Erreichbarkeit
E-Mail an das EHAP-Projekt BONVENA

Caritasverband für die Stadt Köln e. V.

Projektleitung:

Tim Westerholt
Caritas-Zentrum Köln Kalk
Bertramstraße 12-22
51103 Köln

Telefon: 0221 / 98577-417

 

Projektmitarbeitende:

Angela Tonova
Teo Teasca
Cristina Peiron-Baehr
Caritas-Zentrum Köln Kalk
Bertramstraße 12-22
51103 Köln

Telefon: 0221 / 98577-444

E-Mail an Caritas-Zentrum Köln Kalk, Tim Westerholt E-Mail an Caritas-Zentrum Köln Kalk, Angela Tonova E-Mail an Caritas-Zentrum Köln Kalk, Teo Teasca E-Mail an Caritas-Zentrum Köln Kalk, Cristina Peiron-Baehr E-Mail an EU-Projekte der Caritas Köln Caritasverband für die Stadt Köln e. V.

eva gGmbH

Projektleitung:

Gabriele Schulze
Herbrandstraße 10
50825 Köln

Telefon: 0221 / 506092-13

Projektmitarbeiterinnen:

Lacrimioara Suvaiala
Herbrandstraße 10
50825 Köln

Tel.: 0221 / 506092-36

Polina Aschermann
Herbrandstraße 10
50825 Köln

Tel.: 0221 / 506092-35

E-Mail an eva gGmbH, Gabriele Schulze E-Mail an eva gGmbH, Lacrimioara Suvaiala E-Mail an eva gGmbH, Polina Aschermann eva gGmbH

Lernende Region Netzwerk Köln e. V.

Projektleitung:

Kai Sterzenbach
Julius-Bau-Straße 2
51063 Köln

Telefon: 0221 / 990829-12

 

Projektmitarbeiter:

Marius Henne
Bezirksrathaus Mülheim
Projektbüro "BONVENA Mülheim" 2. Etage, Raum V202
Wiener Platz 2a
51065 Köln

Telefon: 0177 / 1413798

E-Mail an Lernende Region Netzwerk Köln e. V., Kai Sterzenbach E-Mail an Lernende Region Netzwerk Köln e. V., Projekt BONVENA Lernende Region - Netzwerk Köln e.V. - BONVENA

agisra e. V.

Projektleitung:

Behshid Najafi
Martinstraße 20a
50667 Köln

Telefon: 0221 / 124019, 0221 / 1390392

 

Projektmitarbeiterinnen:

Aleksandra Gajek
Adrijane Mehmetaj-Bassfeld
Martinstraße 20a
50667 Köln

Telefon: 0221 / 124019, 0221 / 1390392

E-Mail an agisra e. V. agisra e. V.

LOOKS e. V.

Projektleitung:

Sabine Reinke
Pipinstraße 7
50667 Köln

Telefon: 0221 / 2405650

 

Projektmitarbeiterin:

Biljana Milkova
Pipinstraße 7
50667 Köln

Telefon: 0221 / 2405650

E-Mail an LOOKS e. V., Sabine Reinke E-Mail an LOOKS e. V., Biljana Milkova LOOKS e. V.

Förderinnen und Förderer des Projektes

© BMAS
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
© BMAS
Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen
© EU
Europäische Union

 

 

Das Projekt BONVENA wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales Europäische Union Europäischer Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen EHAP-Projekt ZuBeFa