Belehrung über Pflichten für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber

Wer beabsichtigt, ausländische Arbeitskräfte in ihrem oder seinem Unternehmen zu beschäftigen oder zu beauftragen, hat dabei einige Besonderheiten zu beachten.  

Im Folgenden belehren wir Sie über Ihre Pflichten bei der Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften. Die dargestellten Pflichten ergeben sich aus § 4a des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG):

Aufenthaltsgesetz § 4a
  1. Vor Antritt der Beschäftigung ist zu prüfen, ob die zu beschäftigende Person im Besitz eines gültigen Aufenthaltsdokumentes ist, welches ihr oder ihm die Ausübung der Beschäftigung erlaubt. Zu beachten sind auch insbesondere etwaige Beschränkungen der Beschäftigung.
  2. Sie sind für die Dauer der Beschäftigung zur Aufbewahrung einer Kopie des jeweiligen Aufenthaltsdokuments der beschäftigten Person verpflichtet
  3. Bei vorzeitiger Beendigung eines Arbeitsverhältnisses mit einem Beschäftigten der einen Aufenthaltstitel nach den §§ 18 bis 21 des Aufenthaltsgesetzes besitzt, ist die Beendigung der zuständigen Ausländerbehörde innerhalb von vier Wochen mitzuteilen. Eine formlose Mitteilung genügt. Die Mitteilung sollte die folgenden Informationen enthalten:
     
  • Grund der Beendigung
  • Zeitpunkt der Beendigung
  • vollständiger Name, Geburtsdatum und Staatsangehörigkeit der betroffenen Ausländerin oder des betroffenen Ausländers.


Richten Sie die Mitteilung an das E-Mail-Postfach des Ausländeramtes.

Bei weiteren Fragen zur Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften wenden Sie sich ebenfalls an

E-Mail an das Ausländeramt