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Köln freut sich auf friedliche Fußballfeste in den Kölner Stadien. Zehntausende Fans besuchen wöchentlich die Heimspiele der Kölner Fußballvereine. In den Stadien sorgen sie für eine einzigartige Stimmung und Atmosphäre!

Leider ist Fan-Gewalt im Zuge dessen aber auch in Köln nichts Neues. Besonders diejenigen Zuschauer*innen, die mit ihren Kindern, der Familie oder ihren Freund*innen ins Stadion gehen, müssen beim Stadionbesuch inklusive der An- und Abreise häufig unter der Minderheit von gewaltbereiten Fans leiden.

Gewalt im Umfeld des Fußballs hat dabei Auswirkungen, die weit über die Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fangruppen oder der Konfrontation von Fans mit der Polizei hinausgehen. Die Folgen reichen von Sachschäden durch mutwillige Zerstörung von beispielsweise Bahnen und Polizeiequipment bis zu körperlichen Schäden durch Flaschenwürfe und/oder den Einsatz von Böllern und Magnesiumfackeln.

Die stadtweite Öffentlichkeitskampagne "Wir freuen uns auf friedliche Fußballfeste in Köln", auf Initiative des Kriminalpräventiven Rats (KPR) Köln rückt deswegen noch einmal ganz besonders all diejenigen Beteiligten in den Vordergrund, die mit ihrer Arbeit und Leidenschaft positiv zu friedlichen Fußballfesten in den Kölner Stadien beitragen - und den wenigen gewaltbereiten Fans damit die rote Karte zeigen!

Die Initiator*innen

Die Gründung eines Kriminalpräventiven Rates (KPR) Köln im Mai 2019 basiert auf dem einvernehmlichen Wunsch von Oberbürgermeisterin Henriette Reker und des ehemaligen Kölner Polizeipräsidenten, ein Gremium zu schaffen, das sich aus gesamtstädtischer Perspektive mit der sicherheitsrelevanten Präventionsarbeit befasst.

Dabei arbeitet der KPR Köln der Sicherheitskonferenz (Siko) Köln zu und unterstützt die Bezirklichen Kriminalpräventiven Räte in den neun Stadtbezirken. Er bewertet sicherheitsrelevante Sachverhalte und Entwicklungen, identifiziert Handlungsbedarf, schlägt Maßnahmen zur Umsetzung vor und beschließt Konzepte. Die eingerichteten Fachkreise dienen hierbei als wichtiges Handlungsinstrument. Neben dem gesamtstädtischen Bedarf wird geprüft, inwieweit einzelne Stadtbezirke oder Stadtteile betroffen sind.

Der Kriminalpräventive Rat mit seiner Geschäftsstelle ist eine der zwei Säulen des von uns eingerichteten Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit.

Wir freuen uns auf die neue Saison...

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