Beendete Veröffentlichung des Entwurfs der Änderung eins Bebauungsplans im beschleunigten Verfahren

Veröffentlicht im Amtsblatt am 5. Juni 2024

Ziel ist es, den bestehenden Bebauungsplan östlich des Ottoplatzes zu ändern (Teilaufhebung), um den Belangen der Welterbestätte Kölner Dom gerecht zu werden.

Information zur beendeten Veröffentlichung

Vom 13. Juni bis 15. Juli 2024 konnten Sie Einsicht in das städtebauliche Planungskonzept nehmen und Ihre Hinweise und Anregungen äußern. 

Sämtliche Stellungnahmen werden von uns geprüft und anschließend der zuständigen Bezirksvertretung zur Stellungnahme zugeleitet. Nach Behandlung der Stellungnahmen in der Bezirksvertretung befasst sich der Stadtentwicklungsausschuss mit unseren Vorschlägen beziehungsweise mit denen der Bezirksvertretung. Über die Empfehlung des Stadtentwicklungsausschusses, den Stellungnahmen stattzugeben beziehungsweise sie abzulehnen, entscheidet der Rat.

Die gesetzlich vorgeschriebene verfahrensmäßige Behandlung erfordert einen erheblichen Zeitaufwand von mehreren Monaten. Anschließend werden wir Ihnen die Entscheidung des Rates zu Ihrer Stellungnahme mitteilen. 

Informationen zum Bebauungsplan-Entwurf

Rechtsgrundlage  

§ 3 Absatz 2, § 13a Baugesetzbuch (BauGB) vom 3. November 2017 (BGBl. I S. 3634) in der derzeit gültigen Fassung

Stadträumliche Lage und räumlicher Geltungsbereich  

Das circa 2,5 ha große Bebauungsplangebiet liegt im Stadtbezirk Köln-Innenstadt, Stadtteil Deutz.

Der räumliche Geltungsbereich wird in etwa begrenzt          

  • im Norden durch die vorhandenen Bahnanlagen
  • im Osten durch die Deutz-Mülheimer Straße
  • im Süden durch die Opladener Straße und
  • im Westen durch den Ottoplatz. 

Anlass und Ziele der Planung  

Ziel der Planung ist die Änderung (Teilaufhebung) des bestehenden Bebauungsplans im Bereich östlich des Ottoplatzes, um den Bebauungsplan mit den Belangen der Welterbestätte Kölner Dom in Einklang zu bringen. Mit der 3. Änderung des Bebauungsplans werden unter anderem die Festsetzung eines Kerngebietes (MK) und die Festsetzungen zum Maß der baulichen Nutzung aufgehoben. Die theoretisch mögliche Zulässigkeit einer circa 100 Meter hohen Bebauung östlich des Ottoplatzes, welche den Belangen der Welterbestätte Kölner Dom entgegensteht, erlischt hiermit. Daneben werden die Verkehrsflächen im Bestand planungsrechtlich gesichert. Nach der Änderung sind zukünftige Bauvorhaben im Geltungsbereich der Änderung nach der planersetzenden Vorschrift des § 34 BauGB zu beurteilen. Die Bebaubarkeit des Grundstücks östlich des Ottoplatzes wird hierdurch wesentlich eingeschränkt.

Die Verkehrsflächen werden im Bereich der Änderung lediglich an den Bestand angepasst, bleiben jedoch grundsätzlich erhalten. Der Planung liegt kein konkretes Bauvorhaben zu Grunde. Im Falle der Entwicklung neuer Planungsziele steht es der Stadt frei, neues Planungsrecht über einen Bebauungsplanverfahren zu schaffen.  

Hinweis:

Der Bebauungsplan wird als Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt.  

 

Auskunft zum Bauleitplanverfahren

Stadtplanungsamt
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Telefon 0221 / 221-33112

  • Montag bis Donnerstag, 9 bis 15 Uhr
  • Freitag, 9 bis 13 Uhr  

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