Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an der Bauleitplanung

Veröffentlicht im Amtsblatt am 21. Februar 2018

Ziel ist es, die Art der baulichen Nutzung festzusetzen.

Geltungsbereich
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Planungskonzept
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Erläuterungen zum Planungskonzept
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Präsentation zur Veranstaltung
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Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses

Der Stadtentwicklungsausschuss des Rates der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 14. Dezember 2017 den Beschluss zur Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung für das Gebiet zwischen Brüsseler Straße, nordöstliche Grenze der Grundstücke Brüsseler Straße 104, Bismarckstraße 38 und 27, östliche Grenze des Grundstücks Antwerpener Straße 16, nördliche Grenze der Grundstücke Antwerpener Straße 14 bis 4, nördliche und östliche Grenze des Grundstücks Antwerpener Straße 2, Antwerpener Straße, Brüsseler Straße, Genter Straße, Brabanter Straße, südliche und westliche Grenze des Grundstücks Brabanter Straße 3, westliche Grenze der Grundstücke Brabanter Straße 5 bis 7, südliche Grenze der Grundstücke Lütticher Straße 13 bis 45 und Brüsseler Straße 54, östliche Grenze der Grundstücke Brüsseler Straße 52 bis 48, östliche und südliche Grenze des Grundstücks Brüsseler Straße 46, südliche und westliche Grenze des Grundstücks Brüsseler Straße 47a, westliche Grenze des Grundstücks Brüsseler Straße 49, südliche Grenze der Grundstücke Lütticher Straße 51 bis 67, östliche und südliche Grenze des Grundstücks Moltkestraße 56, südliche und westliche Grenze der Grundstücke Moltkestraße 71 bis 77, östliche Grenze der Bahntrasse Köln-Süd nach Köln-West, nordöstliche Grenze der Grundstücke Bismarckstraße 68 und 62, nordwestliche Grenze der Grundstücke Bismarckstraße 60 bis 56, nordwestliche und nordöstliche Grenze der Grundstücke Bismarckstraße 54 bis 50, nordöstliche Grenze des Grundstücks Bismarckstraße 48, nordwestliche Grenze des Grundstücks Brüsseler Straße 83 sowie nordwestliche und nordöstliche Grenze des Grundstücks Brüsseler Straße 85 in Köln-Neustadt/Nord gefasst.

Das Belgische Viertel hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Kölner Wohngebiete, aber auch in ein angesagtes Szeneviertel entwickelt. Insbesondere ein verändertes Freizeitverhalten führte in den letzten Jahren dazu, dass der öffentlichen Raum vermehrt als Treffpunkt und für ein geselliges Beisammensein in den Abendstunden genutzt wird, was zu stärkeren Konflikten mit den Anwohnerschaft führte. Es besteht zudem das Risiko einer Zurückdrängung der Wohnnutzung zugunsten einer Umwandlung zu Gewerbe- oder Einzelhandelsflächen beziehungsweise zu Gastronomiebetrieben.

Ziel des einfachen Bebauungsplans ist es folglich, eine solche städtebauliche Fehlentwicklung zu verhindern. Es sollen einerseits die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die vorhandene Wohnnutzung zu schützen, zu erhalten und fortzuentwickeln. Andererseits sollen die im Sinne der besonderen Eigenart gebietsprägenden sowie im Einklang mit dem Schutzbedürfnis der Wohnfunktion stehenden gewerblichen Nutzungsstrukturen erhalten bleiben.

Dies bedeutet einerseits für den östlichen Bereich des Brüsseler Platzes sowie die Maastrichter Straße die nur ausnahmsweise Zulässigkeit der Gastronomie. Zudem soll durch den Ausschluss von Kiosken, Trinkhallen und Imbissen in bestimmten Bereichen eine Pufferzone um den Brüsseler Platz geschaffen werden, um das Wohnen in diesem Bereich zu erhalten und fortzuentwickeln. In den Randbereichen des Plangebietes, die an die zentralen Versorgungsbereiche "Venloer Straße" und "Aachener Straße" angrenzen, ist andererseits ein größerer Entwicklungsspielraum für gewerbliche Nutzungen und insbesondere Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen. Die Bereiche mit besonders hohem Wohnanteil sollen geschützt werden. Hierzu gehören unter anderem die Lütticher Straße, Neue Maastrichter Straße, Teile der Antwerpener Straße sowie die nördliche und südliche Bebauung des Brüsseler Platzes. Vergnügungsstätten sollen aufgrund ihres Störpotenzials für das Wohnen im gesamten Plangebiet ausgeschlossen werden.

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung

Das städtebauliche Planungskonzept wurde am 27. Februar 2018 vorgestellt.

Auskunft

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