Anträge sind ab sofort möglich

Dieses Jahr stellen wir 300.000 Euro zur Förderung des Open-Air-Angebots in Köln zur Verfügung. Davon wollen wir rund 150.000 Euro für die Förderung von Open-Air-Veranstaltungen aller Sparten der freien Szene Kölns einsetzen. Die restlichen 150.000 Euro wollen wir für die infrastrukturelle Förderung von temporär eingerichteten Open-Air-Spielstätten verwenden.

I. Förderung für Open-Air-Veranstaltungen

Gefördert werden sollen Initiativen, Veranstalter*innen und Künstler*innen der freien Kulturszene in Köln, die Open-Air-Veranstaltungen durchführen wollen, aber nicht zwingend über eine eigene Open-Air-Bühne verfügen. Wenn das auf Sie zutrifft, können Sie ohne feste Fristen Anträge zur Förderung Ihrer Open-Air-Veranstaltungen an den KLUBKOMM e. V. stellen. Anträge können Sie für Formate aller Sparten der freien Szene stellen. Es gelten die Förderkriterien des "Förderprogramms Kultur Freie Szene" unseres Kulturamts. Vorgaben zu Antragssummen machen wir nicht. Es ist jedoch ein Eigenanteil, mindestens fünf Prozent der Gesamtkosten, zu erbringen. Aufgrund der zu erwartenden Dynamik des Open-Air-Geschehens werden Anträge schnellstmöglich nach Eingang bei der KLUBKOMM bearbeitet und beschieden. Über die Vergabe der Förderungen votiert unser Kulturamt.

Die Beratung zur Antragsstellung, die Förderzusagen sowie die Überprüfung der ordnungsgemäßen Verausgabung der Förderungen (Verwendungsnachweise) erfolgt ausschließlich über den KLUBKOMM e. V.

Kontakt:
KLUBKOMM e. V.

Ihr Ansprechpartner ist Manfred Post

Telefon: 0221 / 2588 391

E-Mail an: openair@klubkomm.de

Zur formlosen Antragsstellung reichen Sie die folgenden Unterlagen ein:

  • eine kurze Projektbeschreibung mit Angaben zu Beteiligten, Datum und Ort sowie
  • einen ausgeglichener Kosten- und Finanzierungsplan, der alle voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben darstellt.

Einen Eigenanteil von mindestens fünf Prozent der Gesamtkosten müssen Sie ausweisen. Diesen müssen Sie durch Eigenmittel oder Eintrittseinnahmen erbringen.

Die folgenden Förderbedingungen sind einzuhalten:

  • Im Grundsatz gelten die Förderkriterien für Projektförderungen des "Förderprogramms Kultur Freie Szene" unseres Kulturamts.
  • Antragsberechtigt sind Initiativen, Einzelveranstalter*innen, Projekte, Künstler*innen, und andere Kulturschaffenden der freien Szene Kölns, unabhängig von der jeweiligen Rechtsform. Mit freier Szene sind die künstlerisch-kulturellen Sparten gemeint, die üblicherweise durch uns gefördert werden.
  • Die Projekte sind Open Air durchzuführen und müssen in 2022 realisiert werden.
  • Bei Durchführung der Projekte sind die Lärmschutzvorschriften und die gegebenenfalls geltenden Corona-Schutzvorgaben einzuhalten.
  • Auf Hinweisen zu geförderten Projekten müssen die Logos des KLUBKOMM e. V. und der Stadt Köln, Kulturamt dargestellt sein (offline und online).
  • Über die Förderung wird eine Weiterleitungsvereinbarung zwischen dem KLUBKOMM e. V. und den Antragsstellenden abgeschlossen.
  • Über die Verwendung der Förderung ist ein Verwendungsnachweis anzulegen und dem KLUBKOMM e. V. einzureichen. Hierzu zählen eine Aufstellung der Kosten und Einnahmen des Projektes und ein kurzer Sachbericht.
  • Förderfähig sind Kosten für Künstlerhonorare, Technikmieten, Werbung und andere.
Förderkriterien für Projektförderungen des "Förderprogramms Kultur Freie Szene"

Ihren Antrag können Sie ab sofort beim KLUBKOMM e. V. einreichen.

II. Infrastrukturförderung für temporär befristete Open-Air-Spielstätten

Veranstalter*innen der freien Szene Kölns können zur Errichtung und zum Betrieb einer temporären Open-Air-Spielstätte eine Förderung beim Kulturamt beantragen.

Eine mögliche Förderung richtet sich nach folgenden Kriterien:

  • Die Spielstätte muss vor Inbetriebnahme ordnungsbehördlich, bau- und immissionsrechtlich für jede dort geplante Veranstaltung genehmigt sein.
  • Die Spielstätte sollte über einen möglichst langen Zeitraum betrieben werden.
  • Akteur*innen der freien Szene müssen bei der Terminvergabe zur Bespielung berücksichtigt werden.
  • Vom Kulturamt beziehungsweise des KLUBKOMM e. V. geförderte Initiativen erhalten vergünstigte Mietkonditionen.
  • Der*die Betreiber*in stellt den Nutzenden eine Basisausstattung an Technik und Infrastruktur zur Verfügung.

Ihren Antrag zur Infrastrukturförderung können Sie formlos und ohne Frist richten an das

Kulturamt der Stadt Köln

Ihr Ansprechpartner ist Till Kniola

Telefon: 0221 / 221-23446

E-Mail an: till.kniola@stadt-koeln.de

Die Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs beim Kulturamt bearbeitet und müssen die folgende Informationen enthalten:

  • kurzes Konzept/Beschreibung über geplante Art und Umfang der Bespielung (Inhalte, Zielgruppen, Konditionen der Nutzung),
  • schlüssiger und ausgeglichener Kosten- und Finanzierungsplan über die geplanten Kosten und die zu erwartenden Einnahmen.

Es gelten die Vorgaben für Infrastrukturförderungen/Bauzuschüsse des "Förderprogramms Kultur Freie Szene" des Kulturamts der Stadt Köln, insbesondere das dort bereitgestellte Merkblatt.

Förderprogramm Kultur Freie Szene

Ein Eigenanteil, mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten, ist darzustellen. Anteilig gefördert werden können die Kosten für die Errichtung inklusive Genehmigungskosten und Einrichtung einer Spielstätte bis zu einer Höhe von 70.000 Euro.

Förderfähig sind zum Beispiel:

  • Kosten für Technik- oder Bühnenmieten,
  • Personal- oder Honorarkosten oder
  • Werbekosten

Investive Ausgaben können Sie nur in Ausnahmefällen geltend machen.

Die Entscheidung zur Vergabe der Infrastrukturförderungen trifft das Kulturamt. Von hier aus erfolgt auch die Bewilligung der Förderungen.

Da bereits 2021 an einigen Standorten im Stadtgebiet Open-Air-Kultur stattfinden konnte, berücksichtigen wir mögliche Infrastrukturförderungen für diese Flächen vorrangig.

Es handelt sich um die Spielstätten

  • An der Schanz
  • atelier mobile (auf den Poller Wiesen)
  • Jugendpark sowie 
  • Kleiner Offenbachplatz.

Dieses Vorgehen sichert eine Grundversorgung an Open-Air-Standorten für 2022 in Köln, die bereits im Vorjahr bespielt wurden und für deren Genehmigung wir auf erprobte Verfahren zurückgreifen können.

Grundsätzlich ist aber auch eine Antragsstellung für weitere Standorte möglich.