Die Coronapandemie wird unsere Gesellschaft auch im Jahr 2022 noch begleiten. Daher wurden zur Eindämmung der Infektionszahlen weiterhin einschränkende Coronaschutzverordnungen des Bundes, des Landes sowie der Stadt ausgesprochen. Diese Verordnungen bedeuten für die Berufsausübung der Kulturschaffenden Einschränkungen für den Betrieb von Spielstätten und Veranstaltungen.

Für die Kulturszene waren und sind die Beschränkungen für das Öffnen von Spielstätten und Veranstaltungen weiterhin schmerzhaft. Es ist für Kulturschaffende unter den Einschränkungen zwar möglich, öffentlich zu veranstalten, aufzutreten und Umsatz für die Existenz zu erwirtschaften. Jedoch bleibt die vorausschauende Planung schwierig.

Den Reichtum kultureller Akteur*innen sowie die Aktivitäten in Köln gilt es weiterhin zu erhalten. Kultur ist weit mehr als eine Freizeitaktivität, sie ist die Seele einer Stadt.  

Deshalb bieten wir Kulturveranstaltenden auch weiterhin einen flexiblen Umgang mit Bewilligungsauflagen bei unseren Förderungen an.

Coronabedingte Flexibilisierung der Bewilligungsauflagen in der regulären Projektförderung

Die Vorgehensweise bei Projektförderungen wurde schon in den Jahren 2020 und 2021 durch das Kulturamt wesentlich flexibilisiert. Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht, sodass die Flexibilisierungen fortgeführt werden.  

Nachfolgende Bewilligungsauflagen finden weiterhin neben den derzeit geltenden Förderkriterien Anwendung:

  • Der Verausgabungszeitraum wird von drei Monaten auf Ende des Jahres 2022 ausgeweitet.
  • Die Ausfallhonorare sind wie bisher förderfähig (bei coronabedingter Absage beziehungsweise Modifizierung von Veranstaltungen, nicht bei zeitlicher Verlegung).
  • Die durch coronabedingten Mehrkosten (zusätzliche Honorare, Reisekosten, Sachkosten für Hygienemaßnahmen, Coronatest et cetera) sind förderfähig.
  • Der Eigenanteil kann bei coronabedingten Absagen oder Modifizierungen (zum Beispiel Streaming) auf bis zu fünf Prozent des Gesamtbudgets heruntergesetzt werden. 

Eine Aufstockung der Förderung bei Verschiebung der Veranstaltung findet per Einzelfallprüfung statt.

 

Die einzelnen Fachreferate beraten Sie gern zu Ihrer individuellen Antragstellung.

Kontakt
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