Ein maßvoller Konsum von Alkohol wird weitgehend toleriert. Deshalb beginnen Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit fast immer unspektakulär.

Jeder weiß um die Wirkung des Alkohols; dieser kann entspannen, anregen, trösten, wärmen, belohnen - kurzum: das Leben angenehmer machen. Viele Menschen trinken jedoch regelmäßig Alkohol, um beispielsweise Stress, Ärger, Wut oder Trauer besser aushalten zu können oder nicht zu spüren.

Je öfter Alkohol getrunken wird, um sich wohler zu fühlen, desto weniger gelingt es diesen Menschen, Wohlbefinden ohne Alkohol zu erreichen. Aus diesem ständigen Missbrauch entsteht Alkoholabhängigkeit.

Wenn eine körperliche Abhängigkeit im Laufe der Zeit entstanden ist, reagiert der Körper auf das Weglassen von Alkohol mit Entzugssymptomen. Der Körper verlangt danach, wieder das gewünschte Mittel zu bekommen.

Die bekanntesten Entzugssymptome sind, neben vielen anderen möglichen Anzeichen, starkes unkontrollierbares Zittern, starke innere Unruhe, Schweißausbrüche, die jedoch bei erneuter Zufuhr von Alkohol wieder verschwinden.

Entschließt sich die oder der Betroffene letztendlich dazu, mit dem Trinken aufzuhören, ist dies nun ohne medizinische Hilfe kaum noch möglich. Deshalb sollte sich jede und jeder, die oder der mit dem Trinken ernsthaft aufhören möchte, an eine Suchtberatungsstelle wenden. In Abstimmung mit der Hausärtzin oder dem Hausarzt kann eine Entgiftung eingeleitet werden.

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Hilfen für Menschen mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit
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Alkohol - Basisinformationen
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Alkohol und Gesundheit
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Sozialpsychiatrischer Dienst