Das KRITIS-Konzept der Stadt Köln zur Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung

Zusammenfassung
Nach der aktuell gültigen Test- und Quarantäneverordnung (23. Dezember 2022) gelten die folgenden Regelungen:
Die Isolierung endet grundsätzlich nach fünf vollen Tagen ab dem Tag der Vornahme des ersten positiven Tests (PCR-Test oder vorheriger Coronaschnelltest), ohne dass es eines abschließenden negativen Testnachweises bedarf. Der Tag der Testvornahme wird bei der Berechnung der Isolierungsdauer nicht mitgerechnet. 

Für Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheitswesens besteht mit Vorliegen eines positiven Coronaschnelltests oder PCR-Tests in den entsprechenden Einrichtungen ein berufliches Tätigkeitsverbot. Das Tätigkeitsverbot endet mit Vorliegen eines Coronaschnelltests mit negativem Ergebnis oder eines PCR-Tests mit negativem Ergebnis oder einem CT-Wert über 30. Auch ein beaufsichtigter Selbsttest im Rahmen der Beschäftigtentestung ist ausreichend, wenn das Ergebnis bescheinigt wird. 

KRITIS-Konzept der Stadt Köln

1. KRITIS-Betriebe
Der überwiegende Nutzen eines KRITIS-Betriebs für die Versorgungssicherheit der Bevölkerung der Stadt Köln ist in Konkretisierung des § 12 Absatz 2 der CoronaTestQuarantäneVO NRW durch die Aufnahme in den Anhang 1 des Kölner KRITIS-Konzepts nachgewiesen. Diese können deshalb zur Aufrechterhaltung des Betriebs bei nachgewiesenem, akutem Personalmangel aufgrund von Erkrankungen mit Covid-19 die in § 12 Abs. 2 CoronaTestQuarantäneVO NRW basierenden Regularien anwenden, soweit sie dafür auf symptomlose Indexpersonen angewiesen sind.

2. Antrag
1. Der Arbeitgeber stellt eine Personalmangelsituation fest und dokumentiert die Gefahren, die durch eine Betriebseinschränkung bzw. durch einen Betriebsausfall entstehen.

2. Der Arbeitgeber beantragt für diesen betrieblichen Einzelfall den Einsatz von Mitarbeitenden, die symptomlos infiziert sind für einen bestimmten Zeitraum und für bestimmte Funktionen. Er erläutert deren Einsatz in einem beigefügten "Konzept mit präventiven Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz", um einer möglichen Weiterverbreitung der Omikron-Variante am Arbeitsplatz entgegenzuwirken. Antrag und betriebliches Konzept sind im Anhang 2 auszufüllen und beim Gesundheitsamt unter folgender E-Mailadresse einzureichen. 

E-Mail an kritis@stadt-koeln.de

Für den Einsatz dieser Personen ist die Zustimmung des Gesundheitsamtes erforderlich.

 

3. Einzuhaltende Rahmenbedingungen und weitere Hinweise

  • Mit Inkraftsetzung der KRITIS-Regelungen durch den Krisenstab der Stadt Köln ist eine Unterbrechung der Quarantäne für den Weg zur und von der Arbeit sowie zur Arbeitsaufnahme zulässig, wenn die hier genannten Voraussetzungen erfüllt sind, die betroffenen Mitarbeitenden in die erforderlichen Schutzmaßnahmen eingewiesen sind und die Arbeitgeberbescheinigung gemäß Anhang 3 mitführen.
  • Arbeitgeberbescheinigungen für Mitarbeitende, die in Köln wohnen und außerhalb von Köln arbeiten, werden ebenfalls anerkannt.
  • Sofortige Meldung bei Fieber und Atemwegssymptomen an KRITIS-Koordinator*in des Betriebs.
  • Initiierung eines Abstrichs bei neu aufgetretener Symptomatik.
  • Wenn möglich, Arbeit an einem Einzelarbeitsplatz.
  • Grundsätzlich müssen FFP2-Masken bei Kontakt zu anderen Personen getragen werden. Essen und Trinken darf nur allein, dass heißt ohne Kontakt zu weiteren Personen, eingenommen werden.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie in den unten aufgeführten Unterlagen. 

Anhang 1 - KRITIS Verzeichnis
PDF, 115 kb
Anhang 2 - Kritis-Antrag BEK
XLS, 18 kb
Ausfüllhilfe Anhang 2 - KRITIS Antrag und BEK
PDF, 129 kb
Anhang 3 - KRITIS Arbeitgebendenbescheinigung
PDF, 72 kb