Wichtiger Hinweis:

Aufgrund des Auftretens einer neuen, besorgniserregenden Variante des Corona-Virus SARS-CoV-2, bitten wir Sie im Falle einer Einreise zwischen dem 20. und dem 28. November 2021 aus einem der folgenden Gebiete:

  • Botsuana,
  • Eswatini,
  • Lesotho,
  • Malawi,
  • Mosambik,
  • Namibia,
  • Simbabwe oder
  • Südafrika,

um eine Kontaktaufnahme mit dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt. Für Köln kontaktieren Sie uns bitte unter der Telefonnummer 0221 / 221-33540 (Montag bis Sonntag von 9 bis 16 Uhr) oder per E-Mail (E-Mail-Adresse siehe unten). Bitte halten Sie sich streng an die AHA-L-Regeln beziehungsweise die derzeit geltenden Schutz- und Hygiene- Maßnahmen und schränken Sie Kontakte, insbesondere zu vulnerablen Gruppen, so weit wie möglich ein.

Sollten Sie ab dem 28. November 2021 aus einem der oben genannten Gebiete eingereist sein, sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich für vierzehn Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Dies gilt unabhängig von Ihrem Impfstatus - auch bei vollständigem Impfschutz - und ebenso für Kinder. Kontaktieren Sie uns unter der Telefonnummer  0221 / 221-33540 (Montag bis Sonntag von 9 bis 16 Uhr) oder per E-Mail  (E-Mail-Adresse siehe unten)

Wir bieten Ihnen in beiden Fällen eine PCR-Testung durch uns an - wir kommen zu Ihnen nach Hause -, um sicherzugehen, dass Sie sich nicht mit der Variante B.1.1.529 infiziert haben.    

E-Mail Gesundheitsamt

Was ist ein Virusvarianten-Gebiet?

Ein Gebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschlands, für das vom Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat festgestellt wurde, dass in diesem Gebiet eine bestimmte, in der Bundesrepublik Deutschland noch nicht verbreitete Variante des Corona-Virus SARS-CoV-2 mit besorgniserregenden Eigenschaften auftritt, bei der relevante Anhaltspunkte dafür vorliegen oder in Bezug auf die noch Ungewissheit besteht, dass

a) bestimmte in der Europäischen Union zugelassene Impfstoffe oder eine vorherige Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz gegenüber dieser Variante aufweisen oder

b) sie andere ähnlich schwerwiegende besorgniserregende Eigenschaften aufweist, insbesondere weil sie schwerere Krankheitsverläufe oder eine erhöhte Mortalität verursacht,
Die Einstufung als Virusvariantengebiet finden Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts:

Virusvarianten-Gebiete (Robert Koch-Institut)

Muss ich mich digital anmelden?

Ja, es gilt eine Anmeldepflicht.

Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten sind verpflichtet sich anzumelden.

Auf der Homepage "Digitale Einreiseanmeldung" geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten 10 Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihre befördernde Person wird vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, müssen Sie stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen.

Den Link zur digitalen Einreiseanmeldung, das Formular zur Ersatzmeldung in Papierform, die Bundesverordnung und weitere Informationen finden Sie in den folgenden Links:

Digitale Einreiseanmeldung (Bundesministerium für Gesundheit)
Ersatzmeldung in Papierform (Bundesministerium für Gesundheit) Fragen und Antworten zur digitalen Einreisemeldung (DEA)_ (Bundesministerium für Gesundheit) Orientierungshilfe für (Ein-) Reisende (Bundesministerium für Gesundheit) Bundesverordnung (CoronaEinreiseVO) zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag

Reisen Sie aus Virusvarianten-Gebieten ein und ist Ihnen eine digitale Einreiseanmeldung nicht möglich wenden Sie sich bitte unverzüglich per E-Mail oder telefonisch unter 0221 / 221-33540 an uns. Sie erreichen uns Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr.

Füllen Sie außerdem die Ersatzmitteilung in Papierform aus und führen Sie diese mit sich mit.

Gleiches gilt für alle Einreisenden, wenn Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs-/Geschmacksverlust auftreten.

E-Mail an das Gesundheitsamt

Gibt es Ausnahmen von der Anmeldepflicht?

Ja, es gibt Ausnahmen von der Anmeldepflicht, welche Sie im Folgenden finden.

Personen, die

  • durch ein Virusvarianten-Gebiet lediglich durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
  • zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen,
  • bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte als Transportpersonal in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland einreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben,
  • zum Zwecke einer Behandlung einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 in die Bundesrepublik Deutschland verbracht werden, weil eine stationäre Behandlung im Krankenhaus aufgrund einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 erforderlich ist und diese Behandlung vor Ort im Ausland nicht sichergestellt werden kann,
  • sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
  • Grenzpendler*innen oder Grenzgänger*innen sind,
  • bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik Deutschland oder in einem Virusvarianten-Gebiet hochrangige Mitglieder des diplomatischen oder konsularischen Dienstes, von Volksvertretungen oder Regierungen sind.

Gibt es eine Quarantänepflicht?

Ja, es gilt eine Quarantänepflicht.

Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, müssen sich unverzüglich, nach Einreise, für einen Zeitraum von 14 Tagen, auf eigene Kosten, in Quarantäne begeben. Sie dürfen in dem Zeitraum keinen Besuch von Personen empfangen.

Nach Voraufenthalt in einem Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebiet müssen sich Kinder jeglichen Alters – wie bislang – in Quarantäne begeben. Es gelten dieselben Regeln wie für Erwachsene. Wird das betroffene Virusvarianten-Gebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft, gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für diese Gebietsart.

Hinweis: Es wird darauf hingewiesen, dass aktuell keine Feststellung gemäß § 4 Absatz 2 Satz 5 Corona-Einreiseverordnung durch das Robert Koch-Institut besteht. § 4 Absatz 2 Satz 5 der Coronavirus-Einreiseverordnung sieht vor, dass Personen auch bei Voraufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet ausnahmsweise nicht in Quarantäne müssen, wenn "die einreisende Person vollständig mit einem Impfstoff gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 geimpft ist, für den das Robert Koch-Institut festgestellt und auf seiner Internetseite ausdrücklich unter Bezug auf diese Vorschrift bekanntgemacht hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, derentwegen die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist."
Das bedeutet, dass auch für Geimpfte – unabhängig von der Art des verwendeten Impfstoffes – nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet eine vierzehntägige Quarantänepflicht gilt.

Sollten Sie Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs-/Geschmacksverlust auftreten, so melden Sie dies bitte sofort per E-Mail oder telefonisch unter 0221 /221-33540 an uns. Sie erreichen uns Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr.

E-Mail an das Gesundheitsamt

Gibt es Ausnahmen von der Quarantänepflicht?

Ja, es gibt Ausnahmen von der Quarantänepflicht.

Personen, die von der Anmeldepflicht ausgenommen sind, sind auch von der Quarantänepflicht ausgenommen. Etwaige Modalitäten für Transportpersonal sowie Sonderregelungen für Personen, die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden sowie strenge Schutz- und Hygienekonzepte einhalten, entnehmen Sie bitte der aktuellen Coronavirus-Einreiseverordnung. Wird das betroffene Virusvariantengebiet noch während der Absonderungszeit in Deutschland herabgestuft, gelten für die Beendigung der Absonderung die Regelungen für diese Gebietsart. Es besteht aktuell keine Feststellung gemäß § 4 Absatz 2 Satz 5 Corona-Einreiseverordnung durch das Robert Koch-Institut, dass ein bestimmter Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam wäre, die zur Einstufung des Gebiets als Virusvarianten-Gebiet geführt hat.

Eine Ausnahme von der Quarantänepflicht für vollständig geimpfte Personen nach Voraufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet besteht demnach nicht.

Coronavirus-Einreiseverordnung

Gibt es eine Nachweispflicht?

Nach der Corona-Einreiseverordnung des Bundes gilt eine Testpflicht bei Ein- und Rückreise.
Alle Personen ab 12 Jahren müssen bei ihrer Einreise über ein negatives Coronatestergebnis verfügen. Sie sind verpflichtet, den Testnachweis über das digitale Einreiseportal an uns zu übermitteln.Kinder unter 12 Jahren benötigen bei der Einreise keinen Nachweis - die Nachweispflicht gilt erst für Personen ab 12 Jahre.

Ein Genesenennachweis oder ein Impfnachweis sind aktuell nicht ausreichend.

Gibt es Ausnahmen von der Nachweispflicht?

Ausgenommen von der Nachweispflicht, sind Personen, die Grenzpendler*innen oder Grenzgänger*innen sind, mit der Maßgabe, dass ein Testnachweis mindestens zweimal pro Woche vorzunehmen ist.
Kinder unter 12 Jahren benötigen bei der Einreise keinen Nachweis - die Nachweispflicht gilt erst für Personen ab 12 Jahre.

Welche Kriterien muss ein Testnachweis auf das Corona-Virus erfüllen?

Ein Testnachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in Papier oder digitaler Form ist zulässig, wenn die zugrunde liegende Testung

  • in der Bundesrepublik Deutschland oder im Ausland von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung oder im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt vorgenommen oder überwacht wurde oder im Ausland von einer nach dem Recht des jeweiligen Staates befugten Stelle vorgenommen oder überwacht wurde, und
  • durch In-vitro-Diagnostika erfolgt ist, die für den direkten Erregernachweis des Corona-Virus SARS-CoV-2 bestimmt sind und maximal 24 Stunden zurückliegt; sofern die Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist, darf diese maximal 72 Stunden zurückliegen.

Ein PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest werden anerkannt. Ein Selbsttest ist nicht zulässig.

An was muss ich noch denken?

Neben den geltenden Anmelde-, Nachweis- und Quarantäneregeln ist zum Schutz der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung gefährlicher Virusvarianten eine Beschränkung der Beförderung von Einreisenden aus den als Virusvarianten-Gebieten eingestuften Staaten in die Bundesrepublik Deutschland geboten.

Sollten Sie aktuell oder innerhalb von 10 Tagen nach Ihrer Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (zum Beispiel Husten, Fieber, Schnupfen, Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns) aufweisen, informieren Sie bitte Ihre Hausarztpraxis und das Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 0221 / 221-33540 (Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr) oder per E-Mail.

E-Mail an das Gesundheitsamt