Wir sind uns bewusst, dass es beim Bezug von Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln zu Engpässen kommt. Die zuständigen Stellen befinden sich daher im permanenten Austausch mit Herstellerinnen, Herstellern, Händlerinnen und Händlern und auch dem Land Nordrhein-Westfalen, um die Situation kurzfristig zu verbessern.

Praxen sowie Anbieterinnen und Anbieter medizinischer Dienstleistungen sind grundsätzlich aufgefordert, sich an ihre Lieferantinnen und Lieferanten zu wenden. Sollte ein Bezug über die üblichen Quellen nicht möglich sein, wenden sich die betroffene Praxen und Dienstleister bitte an die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO), die ihre Online-Informationen laufend aktualisiert.

Für die massenhafte Bevorratung von persönlicher Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln für den Epidemie-Fall fehlt unserem Gesundheitsamt der gesetzliche Auftrag. Desinfektionsmittel und Schutzkleidung sollten zielgerichtet eingesetzt werden. Im häuslichen Umfeld empfehlen wir regelmäßiges und gründliches Händewaschen und das beachten der Nies- und Hustenetikette.

  • Waschen Sie sich häufig und gründlich die Hände mit ausreichend Wasser und Seife; eine Händedesinfektion ist nicht erforderlich.
  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben.
  • Vermeiden Sie es, mit den Händen das Gesicht zu berühren.
  • Halten Sie sich an die Husten- und Nies-Etikette (Husten und Niesen in die Ellenbeuge).
  • Nutzen Sie Papiertaschentücher zum Naseputzen und verwenden Sie diese nur einmalig. Entsorgen Sie diese so bald wie möglich in einem Abfalleimer und waschen Sie zeitnah Ihre Hände.
  • Halten Sie einen Mindestabstand (1 bis 2 Meter) zu anderen Personen, insbesondere zu Personen mit Atemwegsbeschwerden.  

Diese Maßnahmen schützen auch vor Influenza (Grippe) und anderen Atemwegserkrankungen.

Praxisinfo Schutzausrüstung vom 23. März. 2020 - KVNO startet Ausgabe über regionale Ausgabestellen
Corona-Virus - Hygiene beachten
PDF, 182 kb