Gibt es Medikamente gegen das neuartige Corona-Virus?

Eine spezifische, das heißt gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Die Erkrankung kann bisher nur symptomatisch behandelt werden.

Gibt es einen Impfstoff gegen das neuartige Corona-Virus?

Es gibt Fortschritte bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen Corona-Viren, insbesondere MERS-CoV Impfstoffe, die momentan in klinischen Studien erprobt werden, aber noch nicht zur Anwendung zur Verfügung stehen.

Wie kann man sich vor einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus schützen?

  • Waschen Sie sich häufig und gründlich die Hände mit ausreichend Wasser und Seife; eine Händedesinfektion ist nicht erforderlich.
  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben.
  • Vermeiden Sie es, mit den Händen das Gesicht zu berühren.
  • Halten Sie sich an die Husten- und Nies-Etikette (Husten und Niesen in die Ellenbeuge).
  • Nutzen Sie Papiertaschentücher zum Naseputzen und verwenden Sie diese nur einmalig. Entsorgen Sie diese so bald wie möglich in einem Abfalleimer und waschen Sie zeitnah Ihre Hände.
  • Halten Sie einen Mindestabstand (1 bis 2 Meter) zu anderen Personen, insbesondere zu Personen mit Atemwegsbeschwerden.  

Diese Maßnahmen schützen auch vor Influenza (Grippe) und anderen Atemwegserkrankungen

Corona-Virus - Hygiene beachten
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Wie verhalte ich mich im Verdachtsfall?

Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, wenden Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihren Hausarzt. Wenn Sie unsicher sind oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt nicht erreichen können, wenden Sie sich an den kassenärztlichen Notdienst. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar unter 116 117. Der Sie dann versorgende Arzt wird sich bei Notwendigkeit unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

Wenn Sie sich in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, vermeiden Sie – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben nach Möglichkeit zu Hause. Beachten Sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene. Wenn Symptome auftreten, suchen Sie - nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise – ihren Hausarzt auf. Wenn Sie unsicher sind oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt nicht erreichen können, wenden Sie sich an den kassenärztlichen Notdienst. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar unter 116 117. Der Sie dann versorgende Arzt wird sich bei Notwendigkeit unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen. 

Wenn Sie sich in Regionen aufgehalten haben, in denen COVID-19-Fälle vorgekommen sind, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Ihrer Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – ihren Hausarzt aufsuchen. Wenn Sie unsicher sind oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt nicht erreichen können, wenden Sie sich an den kassenärztlichen Notdienst. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar unter 116 117. Der Sie dann versorgende Arzt wird sich bei Notwendigkeit unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - Husten und Niesen
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - Händewaschen

Sind Hausärzte, Krankenhäuser, Rettungsdienst sowie Gesundheitsämter für diesen Fall informiert und gerüstet?

Nach Klärung, ob es sich bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten mit typischen Symptomen oder Kontaktpersonen zu einem Erkrankten um einen Verdachtsfall handelt, werden die oben genannten medizinischen Einrichtungen sensibilisiert, wie sie sich im Verdachtsfall zu verhalten haben (Schutzkleidung, Mundschutz sowie Isolierung des Verdachtsfalles durch Einzelunterkunft).

Grundsätzlich sind alle Krankenhäuser in Köln darauf vorbereitet, Erkrankte mit hochpathogenen Erregern versorgen zu können. Ob eine Behandlung auf einer Isolierstation erfolgen muss, wird je nach Schwere der Erkrankung entschieden.