Können Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben, nach Rückkehr an den Arbeitsplatz, die Schule oder die Kita zurückkehren?

Bitte informieren Sie sich hierzu auf unserer Internetseite zum Thema:

Corona-Virus - Ein- und Rückreise aus dem Ausland ab dem 10. April 2020

Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Kindertageseinrichtungen

Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Schulen

Schuleingangsuntersuchungen abgesagt

Sie brauchen sich – bezüglich eines neuen Untersuchungstermins – nicht im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst melden. Sie werden zur gegeben Zeit unaufgefordert vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst einen neuen Termin erhalten.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes, Telefonnummer 0221 / 221–24786, Faxnummer 0221 / 221–24036 oder per E-Mail

E-Mail: kinderundjugendgesundheit@stadt-koeln.de

Wie wird die Betreuung von Kindern sichergestellt, bei denen beide Elternteile wegen einer Corona-Infektion stationär behandelt werden müssen?

Grundsätzlich unterscheidet sich die Vorgehensweise nicht von der Situation bei anderen Erkrankungen von sorgeberechtigten Eltern. Diese sieht so aus:

  • Die in Artikel 6 des Grundgesetzes formulierte Pflicht der Eltern zur Pflege und Erziehung ihrer Kinder besteht auch im Fall einer Erkrankung weiter. Das bedeutet: Eltern müssen alle in Frage kommenden familiären oder sonstigen Möglichkeiten nutzen, um die Betreuung ihrer Kinder zu gewährleisten. Bitte sprechen Sie dazu auch Ihre Krankenversicherung (gesetzlich oder privat) an. Gegebenenfalls gibt es hier einen Anspruch auf eine Haushaltshilfe.
  • Wenn Eltern die Betreuung ihrer Kinder auf diesem Wege vorübergehend nicht sicherstellen können, kommen auch Jugendhilfemaßnahmen in Frage. Welche Jugendhilfemaßnahmen notwendig und geeignet sind, wird - wie sonst auch - in jedem Einzelfall durch das Jugendamt geprüft. Dabei muss auch geklärt werden, ob zum Beispiel eine Betreuung der Kinder in ihrem häuslichen Umfeld möglich ist oder welche anderen Möglichkeiten sich als ideal für die Kinder erweisen.
  • Eine (vorübergehende) Inobhutnahme und Unterbringung gemäß § 42 SGB VIII kommt nur in Situationen in Frage, in denen die sorgeberechtigten Eltern aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung die oben genannten Schritte nicht mehr rechtzeitig einleiten können. Dies wird wie in anderen Situationen einer möglichen Kindeswohlgefährdung im Einzelfall geprüft.

Welche Vorsorgemaßnahmen sollten Firmen beachten?

  • Grundsätzlich gelten die gleichen Empfehlungen wie für Privatpersonen.
  • Von Dienstreisen in Risikogebiete wird abgeraten.
  • Rückkehrende aus Risikogebieten die erkrankt sind beziehungsweise die erkranken, sollten sich nach vorheriger telefonischer Ankündigung bei ihrer Ärztin/ihrem Arzt vorstellen.
  • Das Robert Koch-Institut empfiehlt Personen, die aus Risikogebieten zurückkehren (unabhängig von Symptomen), unnötige Kontakte zu vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.
Weitere Informationen auf den Seiten des Robert Koch-Instituts

Für Beschwerden über die Verletzung der Hygieneregeln durch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ist die Bezirksregierung Köln zuständig. Entsprechenden Beschwerden können Sie direkt an die Bezirksregierung Köln richten. Bitte verwenden Sie dazu folgendes Formular:

Arbeitsschutzbeschwerde Infos zu "Beschwerden von Arbeitnehmern" auf den Seiten der Bezirksregierung Köln

Unter welchen Bedingungen können Bildungseinrichtungen den Betrieb wieder aufnehmen?

Die Coronaschutzverordnung untersagt unter anderem Volkshochschulen, Musikschulen, sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen den Betrieb.
Wenn Bildungsangebote:

  • der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung dienen oder
  • die Wahrnehmung des Bildungsangebotes zwingende Voraussetzung für eine staatliche vorgeschriebene Prüfung ist,

kann das Gesundheitsamt eine Ausnahme zulassen.

Sollte eine dieser Bedingungen zutreffen (Nachweis erforderlich), benötigt das Gesundheitsamt eine ausführliche Darstellung, wie in der Einrichtung geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Gewährleistung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen Personen und zur Begrenzung des Zutritts zu Schulungsräumen auf maximal eine Person pro zehn Quadratmeter Raumfläche sichergestellt werden.
Erst nach Prüfung mit positivem Ergebnis kann das Gesundheitsamt für die Einrichtung eine Ausnahme zulassen.

E-Mail an das Gesundheitsamt

Regelungen zum Tätigkeitsverbot und Verdienstausfall

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes einem Tätigkeitsverbot unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.

In Nordrhein-Westfalen sind die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe für die Entschädigung je nach dem Sitz der Betriebsstätte zuständig.

Antworten auf die Fragen

  • Wann liegt ein Tätigkeitsverbot vor?
  • In welcher Höhe wird eine Entschädigung gezahlt?
  • Wann wird keine Entschädigung gezahlt?

sowie Antragsformulare erhalten Sie auf der Homepage des Landschaftsverband Rheinland.

Der Landschaftsverband Rheinland erteilt zudem telefonische Auskünfte zu Verdienstausfällen bei Quarantänen, zum Beispiel bei Verdacht einer Erkrankung an COVID-19 (Coronavirus).

Beachten Sie bitte weitere Informationen unter folgendem Link:

Weitere Informationen auf den Seiten des Landschaftsverband Rheinland