© Tanya Ury

vom 14. Februar 2014 bis 21. April 2014

Uhrzeit:

Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage, 11 bis 18 Uhr
Erster Donnerstag im Monat, 10 bis 22 Uhr

Infos:

Preis: 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro

Mit ihrer Installation "Who's Boss: Hair Shirt Army" konfrontiert die Kölner Künstlerin Tanya Ury das Publikum am Beispiel der renommierten Modemarke "Hugo Boss" mit der Frage, wie man sich heute zu dem Erbe der NS-Zeit verhält. Indem sie Persönliches und Historisches miteinander verwebt, schafft sie eine Kollektion ganz eigener Art, die überrascht und berührt.

Tanya Ury reflektiert mit ihrer Installation sowohl die Geschichte des Modehauses während der NS-Zeit als auch die Leidensgeschichte des Holocaust. Viele Familienangehörige der Künstlerin wurden aufgrund ihrer jüdischen Herkunft deportiert und ermordet, während andere in die Emigration gezwungen wurden. Seit 1992 sammelt sie ihre natürlich ausgefallenen Haare in kleinen, mit einem handgeschriebenen Datumsetikett versehenen Plastiktütchen. 2004 fertigte sie daraus das Objekt "Hair Shirt" an, das als Vorbild für die "Hair Shirt Army" diente.

Die Verwendung von Haaren spielt durchaus auch auf die Haare an, welche die SS den für die Gaskammern bestimmten jüdischen Opfern abscheren ließ.

Tanya Ury, 1951 in London geboren, studierte Bildende Kunst an der Central School of Art and Design in der britischen Hauptstadt und am Exeter College. 1990 graduierte sie als Master of Fine Art an der Universität Reading. Seit 1993 lebt und arbeitet die Künstlerin in Köln, wo ein Teil ihrer Familie lebte, bevor sie ins Londoner Exil fliehen mussten.

Veranstaltungsort
NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus
Appellhofplatz 23-25
50667 Köln - Altstadt/Nord
Telefon:
0221 / 221-26332
Fax:
0221 / 221-25512
Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage, 11 bis 18 Uhr
Erster Donnerstag im Monat, 10 bis 22 Uhr
Führungen werden bereits ab 9:30 Uhr durchgeführt

Beschreibung

Das NS-Dokumentationszentrum zeigt in seiner Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus" alle wichtigen Kapitel dieses Zeitraumes. Ein Besuch der Gedenkstätte, das original erhaltene Gestapo-Gefängnis, belegt nachdrücklich, was die Menschen ertragen mussten. Eine öffentliche Fachbibliothek bietet Material zur Vertiefung. Der Eingang wird über fünf Treppenstufen erreicht. Zurzeit ist das Museum für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer ohne Unterstützung leider nicht barrierefrei erreichbar.

Infos zum barrierefreien Zugang
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer eingeschränkt zugänglich.
  • Markierte Behindertenparkplätze sind vorhanden.
  • Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.

Anfahrt

  • Stadtbahn-Linien 3, 4, 5, 16 und 18 (Haltestelle Appellhofplatz)
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