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09. März 2020

Uhrzeit:

Beginn 19 Uhr, Einlass 18:30 Uhr

Infos:

Anmeldung/Vorverkauf: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung wird verschoben

Das Gesundheitsamt hat nach einer individuellen Risikoanalyse hinsichtlich der Corona-Thematik empfohlen, die Veranstaltung zu verschieben, um vermeidbare Risiken auszuschließen. Die Veranstaltung soll nachgeholt werden. Einen Termin werden wir zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

 

Das Severinsviertel ist ein beliebter, attraktiver Wohnstandort: Es ist zentral gelegen, bietet eine gute Anbindung und Infrastruktur, verfügt über eine gut gemischte Sozialstruktur und ein vielfältiges Angebot an Wohnungen. Um Aufwertungsprozesse sozial verträglicher und behutsamer zu steuern und die Wohnbevölkerung vor Verdrängungsprozessen zu schützen, hat der Rat am 12. Dezember 2019 gemäß Baugesetzbuch die "Soziale Erhaltungssatzung" für das Severinsviertel beschlossen. 

Das Baugesetzbuch sieht im Paragrafen 172 vor, dass Gemeinden durch Satzungsbeschluss Gebiete benennen können, in denen zum Erhalt der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung jeder Rückbau (Abriss) sowie jede Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen der Genehmigung bedürfen. Dies gilt auch dann, wenn diese Änderungen nach der Bauordnung des Landes Nordrhein-Westfalen eigentlich genehmigungsfrei wären. Hintergrund ist, dass in Gebieten, für die es eine "Soziale Erhaltungssatzung" gibt, Aufwertungsprozesse für das Viertel sozial verträglicher und behutsamer umgesetzt werden können.  

Im Severinsviertel stehen nun Rückbau, Änderung und Nutzungsänderung baulicher Anlagen unter einem Genehmigungsvorbehalt durch uns. Dazu gehören auch Maßnahmen, die nach der Bauordnung NRW genehmigungsfrei wären. Ebenso unter Genehmigungsvorbehalt steht die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Bauliche Veränderungen, die über die Herstellung einer zeitgemäßen Ausstattung einer durchschnittlichen Wohnung hinausgehen, wie zum Beispiel Luxusmodernisierungen, können nun unterbunden werden. Entscheidend sind vor allem die Auswirkungen auf die Struktur des Wohnungsbestandes, zum Beispiel Größe der Wohnungen, Anzahl der Räume, Ausstattung des vorhandenen Wohnraums, Miethöhe und die aus dem Vorhaben abgeleitete mögliche Vorbildwirkung. Allerdings sind Mietpreissteigerungen grundsätzlich weiterhin möglich, das städtebauliche Instrument dient nicht dem individuellen Mieterschutz.

Um die Auswirkungen der Satzung zu erläutern und im Detail zu erklären, laden wir alle Interessierten herzlich ein. 

Materialien

Veranstalter
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln - Deutz
Telefon:
0221 / 221-22267
Fax:
0221 / 221-28493
Veranstaltungsort
Altes Pfandhaus
Kartäuserwall 20
50678 Köln - Altstadt/Süd
Telefon:
0221 / 2783685
Fax:
0221 / 2783686

Anfahrt

  • Stadtbahn-Linien 15, 16 und 17 (Haltestelle Chlodwigplatz)
    Bus-Linien 106, 132, 133 und 142 (Haltestelle Chlodwigplatz)
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