© Martin Randenrath, Ariane Hahn und Christel Ploethner

vom 16. März 2019 bis 17. März 2019

Uhrzeit:

16. März 2019, 11 bis 20 Uhr
17. März 2019, 11 bis 18 Uhr

Infos:

Preis: 3 Euro

Für Menschen, die handwerkliche Perfektion in Verbindung mit außergewöhnlicher Formensprache schätzen, bietet die AKK wieder Vielfalt pur: exklusiven Unikatschmuck aus 16 Kölner Goldschmieden, handbemalte Teppiche, stilvolle Couture und Accessoires für Frauen und Männer, maßgefertigte Möbel aus heimischen Hölzern, außergewöhnliche Keramik, großformatige Leuchtobjekte für den Innenbereich sowie prämiertes Glas und Papierkunst. Auch eine Live-Aktion ist im Angebot: Steinmetze fertigen vor Ort Entwürfe von Inschriften auf Papier an. Gern informieren die Produzentinnen und Produzenten über die Herstellungsprozesse ihrer Arbeiten.

Ein Highlight der Schau ist die Bodenkunst von Ariane Hahn. Sie bemalt Teppiche in einer historischen Technik. Grundlage ihrer "floorcloth(e)s" ist schweres Segeltuch. Darauf legt sie Farb- und Musterschichten in einem künstlerischen Prozess übereinander und versiegelt sie dauerhaft. Ihre Bodenbilder mit Motiven von Popart bis Barock sind betretbar und absolut familienerprobt.

Mode optisch und haptisch inszeniert

Visuelle Wow-Effekte zeigt die Schau auch im Bereich Kleidung, so bei Fenja Ludwig. Sie kombiniert sportiven femininen Chic mit klar modellierten Silhouetten und organischer Schnittführung.

Ich kreiere Mode, die nicht nur bekleidet, sondern den Zeitgeist optisch inszeniert,

konstatiert die Modeschöpferin, deren Couture-Performance "Schöpfer und Muse" jüngst von THE NRW DESIGN ISSUE prämiert wurde.

Inspiriert durch Materialien wie Mooreiche, Schiefer und Vulkangestein setzt der Textil- und Objektkünstler Rupert Franzen schwarze Oberflächenstrukturen in Szene. Unter dem Titel [crust] zeigt er Jacken, Goller und Schals aus Wolle, Leinen und beschichteter Baumwolle sowie Unikat-Objekte aus Epoxidharz.

Schmuck mit Schnittstellen und Synergieeffekten

Kostbarkeiten in allen Variationen präsentieren die Gold- und Silberschmiede, die traditionell den Kern der KUNST.HAND.WERK. bilden. Erstmals dabei ist Francisca Bauzá. Ihre Arbeiten bewegen sich in den Schnittstellen zwischen Schmuck und Kleidung.

Entweder verwende ich Textiles direkt oder transportiere es in andere Materialien weiter,

erklärt sie. Ein flaches Stück Metall wird so durch Faltungen zu einem dreidimensionalen emaillierten Schmuckstück, das den Hals umspielt.

Fahrzeugdesign-Know-how nutzt Jutta Grote, um in einem komplexen 3D-Druck-Verfahren Formen für ihren Schmuck herzustellen, die manuell so nicht möglich wären.

Meine "Umbrello"-Ringe entwickle ich erst auf Papier und setze sie am Computer grafisch um. Nach dem 3D-Druck der Gussform wird dann der Schirm des Rings gegossen.

Seine Streben umfassen den Edelstein. Wie bei einem nicht komplett aufgespannten Schirm produziert die Form ein Spiel von Licht und Schatten.

Natur in der Keramik

Neue Entdeckungen lassen sich auch unter den ausstellenden Keramikerinnen und Keramikern machen, zum Beispiel bei Curt Lehmann. Seine sensiblen Plastiken aus schwarzem Plattenton spiegeln das Wesen von Wildschweinen, Füchsen und anderen tierischen Artgenossen wider und halten in Momentaufnahmen typische Haltungen fest.

Carolin Wachter beschäftigt sich mit der Beziehung von Gefäß und Mensch, Natur und Kultur. Ihre zylindrisch-puristischen Gefäße aus Porzellan bilden formal eine Einheit, variieren jedoch in ihren Maßen.

Veranstalter
Angewandte Kunst Köln (AKK)
Ubierring 13
50678 Köln - Neustadt/Süd
Telefon:
0221 / 529486
Veranstaltungsort
Rufffactory
Marienstraße 71-73
50825 Köln - Ehrenfeld
Beschreibung

Die Rufffactory ist ein Ort der Kultur und Kunst in Ehrenfeld. Sie steht Künstlerinnen und Künstlern aller Art sowie Kunstinteressierten zur Verfügung.

Anfahrt

  • Stadtbahn-Linien 3 und 4 (Haltestelle Leyendecker Straße)
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