© Rheinisches Bildarchiv Köln/Andreas Fragel

30. August 2017

Uhrzeit:

15 Uhr

Infos:

Preis: Die Teilnahme ist kostenlos.

Zu den unerzählten Geschichten in Köln gehören zweifelsohne auch die der Skulpturen rund um die Kölner Ringe. Zahlreiche Skulpturen der letzten Jahrzehnte im öffentlichen Raum sind mit Graffiti bedeckt, manche sind verschwunden, andere in Würde gealtert oder an vollkommen andern Orten wieder aufgetaucht.

Die Wasserkinetische Plastik von Wolfgang Göddertz auf dem Ebertplatz beispielsweise sollte eine begehbare Skulptur für die Menschen vor Ort sein, ein Wasserspiel - vor allem für die Kinder. Seit Jahrzenten ist der Brunnen nicht in Betrieb. Johanna Reich thematisiert in ihrer Arbeit Cut Outs, in Anlehnung an die berühmten Scherenschnitte von Henry Matisse, das Verhältnis von Kunst und Stadt anhand der Geschichte ausgewählter Skulpturen im öffentlichen Raum.

In kurzen Videos lässt die Künstlerin mit einer digitalen Schere den Außenraum um die Skulpturen für einen kurzen Moment verschwinden: Eine Schablone in Form der Skulptur zeigt nur noch das Kunstwerk vor weißen Umraum und blendet den sie umgebenden Stadtraum aus. Begleitet werden die Videos von kurzen Geschichten über die jeweilige Skulptur. Vor sieben ausgewählten Skulpturen wird ein QR-Code in Form einer Metallplakette angebracht, der die entsprechenden Videos auf jedem Smartphone sichtbar werden lässt. Auf diese Weise lässt der virtuelle Raum den realen Raum neu erfahren.

An diesem Tag wird der erste von insgesamt sieben QR-Codes vor der Wasserkinetischen Plastik von Wolfgang Göddertz auf dem Ebertplatz installiert. Cut Outs ist ein Projekt von Johanna Reich (Team 2) für das StadtLabor 2017.

Seien Sie herzlich eingeladen, den ersten QR-Code am Ebertplatz auszuprobieren.

Bis zum 30. September 2017 werden folgende weitere Skulpturen mit einem QR-Code versehen:

  • Elisabeth Baumeister-Bühler: Gothaer Brunnen, Hohenzollernring
  • Heinz-Günter Prager: Doppelachse, Friesenplatz
  • Manfred M. Ott: Unterwanderer, jetzt U–Bahn Station Friesenplatz
  • Wolf Vostell: Ruhender Verkehr, Hohenzollernring
  • Fletcher Benton: Steel Watercolour Triangle Ring, Barbarossaplatz
  • Fritz Behn: Diana mit springender Antilope, Grünfläche Sachsenring

StadtLabor ist ein vom Kunstbeirat der Stadt Köln initiiertes Projekt für Kunst im öffentlichen Raum. Drei Künstlerteams sind eingeladen im Laufe des Jahres 2017 Interventionen zu realisieren. Der räumliche Fokus des Projekts liegt dieses Jahr auf den Kölner Ringen.

Veranstalter
Kunstbeirat
Richartzstraße 2-4
50667 Köln - Altstadt/Nord
Telefon:
0221 / 221-23146
Fax:
0221 / 221-24141
Veranstaltungsort
Wasserkinetische Skulptur von Wolfgang Göddertz
Ebertplatz
50668 Köln - Neustadt/Nord
Infos zum barrierefreien Zugang
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.

Anfahrt

  • Stadtbahn-Linien 5, 12, 15, 16 und 18 (Haltestelle Ebertplatz)
    Bus-Linien 127 und 140 (Haltestelle Ebertplatz)
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