5. Mai 2015

Uhrzeit:

19 Uhr

Infos:

Preis:
4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro

Ein Vortrag von Dr. Gideon Botsch in der Reihe "Toleranz an der Schmerzgrenze"

Judenfeindliche Parolen auf Demonstrationen gegen Israel und die mörderischen Attentate auf Juden, wie zuletzt Paris und Kopenhagen, werfen Fragen auf: Gibt es wieder Antisemitismus in Europa? Woher kommt er? Wer sind seine Träger? Haben ihn Migrantinnen und Migranten muslimischer Herkunft nach Europa importiert? Tarnen heutige Antisemiten sich als Pazifisten und Humanisten, wenn sie Israel kritisieren? Sind Rechtsextremisten noch antisemitisch? Oder kommt der Antisemitismus aus der bürgerlichen "Mitte der Gesellschaft"?

In seinem Vortrag in Rahmen der Veranstaltungsreihe "Toleranz an der Schmerzgrenze - Der neue Antisemitismus in Deutschland" des EL-DE-Haus e. V. gibt Dr. Gideon Botsch einen Überblick über die historischen "Aufschichtungen" judenfeindlicher Phänomene seit der Antike und skizziert gegenwärtige Herausforderungen durch antisemitische Einstellungen, Propaganda und Aktionen.

Dr. Gideon Botsch, geb. 1970, ist Privatdozent und Politikwissenschaftler. Seit 2015 koordiniert er das Ludwig Rosenberg Kolleg "Historische Bezüge zwischen Arbeiterbewegung und Judentum" des Moses-Mendelsohn-Zentrums, Potsdam, und der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf. Darüber hinaus ist er freiberuflich in der Gedenkstättenpädagogik tätig und hat in zahlreichen Büchern und Zeitschriften veröffentlicht.

Veranstaltet von
EL-DE-Haus e. V., Förderverein des NS-DOK der Stadt Köln
c/o NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25
50667 Köln
Veranstaltungsort
NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus
Appellhofplatz 23-25
50667 Köln - Altstadt/Nord
Telefon:
0221 / 221-26332
Fax:
0221 / 221-25512
Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage, 11 bis 18 Uhr
Erster Donnerstag im Monat, 10 bis 22 Uhr
Führungen werden bereits ab 9:30 Uhr durchgeführt

Beschreibung

Das NS-Dokumentationszentrum zeigt in seiner Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus" alle wichtigen Kapitel dieses Zeitraumes. Ein Besuch der Gedenkstätte, das original erhaltene Gestapo-Gefängnis, belegt nachdrücklich, was die Menschen ertragen mussten. Eine öffentliche Fachbibliothek bietet Material zur Vertiefung. Der Eingang wird über fünf Treppenstufen erreicht. Zurzeit ist das Museum für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer ohne Unterstützung leider nicht barrierefrei erreichbar.

Infos zum barrierefreien Zugang
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrende eingeschränkt zugänglich.
  • Markierte Behindertenparkplätze sind vorhanden.
  • Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.

Anfahrt

  • Stadtbahn-Linien 3, 4, 5, 16 und 18 (Haltestelle Appellhofplatz)
Start

Ziel

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