Frau Dr. Agnes Klein, Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport zog am 30. Juni gemeinsam mit den Initiatoren "SportMOBILS für geflüchtete Kinder und Jugendliche" eine erfolgreiche Zwischenbilanz. Während ihres Besuches in der Flüchtlingsunterkunft in Köln-Porz (Eil) überzeugte sie sich persönlich von der Annahme des mobilen Sportangebotes.

Ein halbes Jahr lang ermöglicht das Gemeinschaftsprojekt, das von der Sportjugend Köln getragen wird, geflüchteten Kindern und Jugendlichen einmal in der Woche eine sportliche Auszeit vom Alltag in der Notunterkunft. Von Ball- und Netzspielen über Wurfgeräte, Springseile, Hula Hopp-Reifen bis hin zu Stelzen, Inline-Skates, Einrad, Hüpfball oder Skateboard – die Auswahl an Sport und Spielgeräten ist groß. Die Inventarliste des SportMOBILS bietet über 70 Spielgeräte an.

Dass sich die Kinder und Jugendlichen schon sehr auf den wöchentlichen SportMOBIL-Termin gefreut haben, konnte man an der begeisterten Begrüßung sehen. In wenigen Augenblicken versammelten sie sich rund um den Bus, um ihr Lieblingssportgerät zu erhalten. Die Kooperation zwischen der Stadt Köln und der Kölner Bank e.G. ermöglichten unter Einbeziehung der Crowdfunding-Plattform "all-zesamme" die erfolgreiche Finanzierung des Projektes. Prominenter Pate des SportMOBILS ist Janus Fröhlich, Gründungsmitglied und ehemaliger Schlagzeuger der HÖHNER sowie engagierter Sportbotschafter für Köln.

Frau Dr. Klein fasst den Vor-Ort-Termin mit einer positiven Schlussfolgerung zusammen:

Ich freue mich sehr darüber, dass ich mich heute von dem großen Zuspruch für das SportMOBIL überzeugen konnte. In den Erfahrungsberichten der beteiligten Partner und Initiatoren wird deutlich, wie wichtig diese Sportangebote gerade für Kinder und Jugendliche sind. Ihre Nutzung wirkt sich positiv auf ihre Verfassung und Kondition – aber auch auf das gemeinsame Zusammenleben in einer engen Notunterkunft aus.

Eine Fortsetzung – wie Erweiterung – des Projektes wird angestrebt.