21. bis 23. Juni

Zum Jubiläum – 35 Jahre SNIPES BMX COLOGNE – kam die offizielle BMX-Weltmeisterschaft zurück zum weltweit ältesten BMX-FESTIVAL in die Domstadt. Die Topstars der Szene sowie über 300 Profis und Amateure stellten im Kölner Jugendpark ihre Fähigkeiten in den Disziplinen Dirt, Spine-Park und Flatland an unter Beweis.

Im Dirt ging es unter der Zoobrücke wieder hoch hinaus. Auf den Lehmrampen zeigten die Weltstars ihre besten Sprünge und Tricks. Durchsetzen konnte sich Mark Webb, vor Michael Clark.

Im Spine-Park ging es nicht weniger spektakulär zu. Auf einer Vielzahl von Rampen faszinierten die Fahrer das Publikum und die Punktrichter mit sensationellen Darbietungen. Hier konnte sich bei den Männern Declan Brooks durchsetzen, bei den Amateuren Jack Hall. Im Frauenwettbewerb gewann Lara Lessmann vor Jennifer Wohlrab.

Akrobatik und "Breakdance" auf dem flachen Boden gab es beim Flatland. Mit Kombinationen aus verschiedenen Manövern und Tricks sammelten die Freestyler fleißig Punkte und viel Applaus. Der Flat-Titel ging bei den Frauen an Monika Hinz und bei den Männern an Dominik Nekolny.

Insgesamt wurde bei den Profis in den verschiedenen Wettbewerben ein Preisgeld von 22.500 Euro ausgeschüttet.

Historie

Ursprünglich kommt der BMX-Sport aus den USA und wurde durch den Holländer Gerrit Does nach Europa getragen. Entsprechend international zeigen sich Jahr für Jahr sowohl das Teilnehmerfeld, als auch die angereisten Fans.

In den 1980er Jahren rief der Kölner Stephan Prantl die BMX CGN ins Leben. Der ehemalige mehrfache Deutsche Meister und Vize-Weltmeister im BMX-Fahren entwickelt das Wettkampf-Format seither weiter fort.

Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio kommt BMX Freestyle als neue Sportart ins Programm.

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