7. Oktober 2018

Kölsches Jubiläum für den RheinEnergieMarathon: 2018 fand das größte und beliebteste Laufevent unserer Stadt zum 22. Mal statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich wieder auf die bewährte Mischung aus Breitensport und Spitzensport, die besondere Atmosphäre in den typisch kölschen Stadtvierteln, die kulturelle Vielfalt, die Karnevalsstimmung mit Zehntausenden an der Strecke und den Zieleinlauf am Kölner Dom freuen.

"Dein Köln. Dein Ziel." lautete auch diesmal das Motto, das bereits 2017 mit viel Leben gefüllt wurde.

Ob durch originelle Kostüme, dank der musikalischen Begleitung oder durch die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer an der Strecke: Der Marathon in Köln war auch 2018 eine ganz besondere Veranstaltung, deren Reiz Jahr für Jahr Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Welt erliegen.

42,195 Kilometer durch Köln – eine Herausforderung, an die sich viele Läuferinnen und Läufer des RheinEnergieMarathon Köln gewagt haben. Darunter auch der 23-jährige Tobias Blum vom Leichtathletik Club Rehlingen. Er hat den seine Köln-Premiere im ersten Anlauf gewonnen. 2:16:57 Stunden hat er bis ins Ziel gebraucht.

Das Rennen war härter, als ich mir vorgestellt habe. Bis 30 Kilometer war es sehr gut, aber dann hat es sich gezogen,

sagte Blum, der bereits im Vorjahr Halbmarathon-Sieger wurde. Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer feuerten Tobias Blum beim Zielsprint an. Zweiter wurde Marcin Blazinski (LG farbtex Nordschwarzwald). Er brauchte für die Distanz 2:20:06 Stunden. Dritter wurde Dominik Fabianowski (ASV Köln) mit einer Zeit von 2:21:19 Stunden. Die schnellste Frau ist Rebecca Robisch (LG Region Landhut/Saucony) geworden. Sie lief mit einem soliden Vorsprung von vier Minuten ins Ziel in 2:46:03 Stunden ein. 

Für den Marathon waren über 5.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeldet. Hiervon finishten 4.825 Laufende den Marathon.

Der Halbmarathon war mit 15.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern schon Wochen vorher ausgebucht. Den Halbmarathon hat Karol Grunenberg (Schalke 04 Leichtathletik) mit einer Zeit von 1:05:20 Stunden in persönlicher Bestzeit gewonnen. Bei den Frauen holte sich Alina Reh (SSV Ulm 1846 e. V.) den Sieg. Sie brauchte 1:09:31 Stunden für die Distanz. Bei der Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin war sie noch knapp am Podestplatz vorbei geschrabbt und wurde als beste Deutsche Vierte. Nun lief sie in Köln einen neuen U23-Rekord. 11.866 Halbmarathonteilnehmerinnen und Halbmarathonteilnehmer finishten am Kölner Dom. 

Der Staffelmarathon war mit 1.000 Staffeln ausgebucht.

Bereits am Samstag liefen die Kinder ihre Distanz. Die neue Strecke verlief um den Dom, der je nach Streckenlänge mehrfach umlaufen wurde. 500, 1.000 und 2.000 Meter standen für Kinder der Jahrgänge 2008 bis 2014 zur Verfügung. Start und Ziel war auf dem Roncalliplatz. Gegen 11:15 Uhr startete der erste Lauf über 500 Meter. Für die Premiere war ein Teilnehmerlimit von 500 vorgegeben; der Kindermarathon war bereits vorab ausgebucht. Der Vorjahressieger des Köln-Marathon, Hendrik Pfeiffer, ging als prominentes Vorbild gemeinsam mit den Kindern auf die Strecke. Die ältere Kinder und Jugendlichen gingen in den Schülerläufe am Marathon-Sonntag an den Start.

Köln freute sich auch wieder auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus seinen Partnerstädten. Bereits am Samstag wurden sie im Rathaus willkommen geheißen. Insgesamt waren über 40 Laufsportbegeistere der Einladung zum RheinEnergieMarathon gefolgt: Barcelona (4), Bethlehem (15 Sportlerinnen/Sportler/Gäste über den Städtepartnerschaftsverein), Cluj-Napoca (3), Cork (2), Katowice (4), Wolgograd (3), Istanbul (4), Lüttich (4), Rotterdam (1).

Sie nutzten den sportlichen Anlass, um gemeinsame Erlebnisse zu schaffen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Barrieren abzubauen und Gemeinschaft zu stiften. Ein immer wichtigeres Anliegen, das Köln gerne unterstützt.

Die Streckenführung mit Start am Ottoplatz und Ziel am Kölner Dom blieb nahezu gleich. Einige Veedel reihten sich wieder mit ein: Rodenkirchen, Südstadt, Ehrenfeld und Nippes. Kölsches Hochgefühl war somit garantiert.

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