15. Juni

© Kölner Sportjahr - Eduard Bopp

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr fand in der Sporthalle Bergischer Ring erneut die German Open im Haidong Gumdo (gesprochen: HÄDONG GOMDO) statt. Haidong Gumdo ist eine moderne koreanische Kampfkunst mit sehr alten Wurzeln. Es ist der Sammelbegriff für jene koreanischen Kampfkünste, welche außer der Kampftechnik auch eine Philosophie im Sinne des Begriffs "Do", zu Deutsch etwa "geistiger Weg", enthalten.

Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt, unter anderem auch rund 10 Teilnehmerinnen aus Mexiko, nahmen an den German Open teil. Die Athletinnen und Athleten traten in den Disziplinen Formenlauf (einzeln und synchron), choreografierten Kampf und Papierschnitt mit dem Holzschwert gegeneinander an.

Technischer Höhepunkt hierbei war der Bambusschnitttest in der Meisterklasse. Dabei spielen Schnittwinkel, Stellung des Schwertes und Geschwindigkeit der Ausführung eine große Rolle. Man muss den Bambus genau im richtigen Winkel treffen, ansonsten wir der Bambus nicht geschnitten. Den Schwertkämpferinnen und Kämpfern werden dabei Achtsamkeit, Konzentration, Geschwindigkeit und Präzision abverlangt.

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