Ergebnisprotokoll der 7. Sitzung am 4. Dezember 2015

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Frau Heuer, Amt für Schulentwicklung, Stadt Köln (Moderation)
  • Herr Overmann, Regionale Bildungslandschaft - Inklusion, Amt für Schulentwicklung (Protokoll)
  • Frau Albrot, Regionale Bildungslandschaft, Amt für Schulentwicklung, Stadt Köln
  • Herr Anders, LVR, Fachbereich Schulen
  • Herr Dr. Bell, Behindertenbeauftragter der Stadt Köln
  • Herr Bockschewsky, Schulrat Inklusion, Schulamt für die Stadt Köln
  • Herr Edwards, Sprecher der Förderschulen Frau Erxleben, Sprecherin der Hauptschulen
  • Herr Görgens , in Vertretung für Herrn Kuhn, Sprecher der Gesamtschulen Köln
  • Herr Hamerski, Schulpsychologischer Dienst und Familienberatung, Stadt Köln
  • Herr Dr. Imhäuser, Vorstand, Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft
  • Frau Käsch, ehemaliges Kompetenzzentrum sonderpädagogische Förderung, Koordination UNIS Mülheim
  • Frau Kellinghaus-Klingberg, Vertreterin Stadt-Arbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
  • Herr Kuhn, Sprecher der Gesamtschulen Herr Milbradt, Sprecher der Grundschulen mit Gemeinsamem Lernen
  • Frau Müller-Harth, GEW AK Inklusion
  • Herr Pfeuffer, Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung, Stadt Köln
  • Herr Prof. Dr. Reich, Internationale Lehr- und Lernforschung, Uni Köln
  • Herr Dr. Schneider, Sprecher der Berufskollegs
  • Frau Schulz-Krause, Sprecherin der Gymnasien
  • Herr Dr. Seiler-Kesselheim, Schulleiter, Schule für Kranke
  • Herr Springob, Universität zu Köln, Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL)
  • Frau Thoms, mittendrin e. V.
  • Herr Völlmecke, Amt für Kinder, Jugend und Familie, Stadt Köln
  • Frau Volland-Dörmann, LIGA, AWO Köln
  • Herr Weidinger, Bezirksregierung Köln, Obere Schulaufsicht der Förderschulen
  • Frau Kempken, Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe und Schulentwicklungsplanung, Stadt Köln (Gast)

Begrüßung/Formalia

Frau Heuer begrüßt die Anwesenden. Frau Dr. Klein lässt sich wegen der Sitzung des Schul- und Bildungsausschusses des Deutschen Städtetages in Erlangen entschuldigen. Frau Heuer erläutert, dass der übliche Raum im Stadthaus bereits belegt war. Das nächste, bereits auf den 10. Juni 2016 terminierte Treffen, werde wieder im Stadthaus in Deutz stattfinden.

Frau Heuer begrüßt auch die neuen Mitglieder des Expertenbeirats sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die heute vertretungsweise an der Sitzung teilnehmen:

  • Frau Käsch, ehemaliges Kompetenzzentrum sonderpädagogische Förderung, Koordination UNIS Mülheim
  • Herr Overmann, seit dem 1. Dezember 2015 im Sachgebiet Inklusion tätig
  • Herr Anders als Vertreter für Frau Prof. Dr. Faber, LVR


Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung

Die mit den Mitgliedern abgestimmte Fassung des Protokolls wurde im Juli 2015 an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer versandt. Änderungs- und Ergänzungswünsche gab es nicht.


Aktualisierung der Geschäftsordnung

Die Mitglieder haben den Entwurf der aktualisierten Geschäftsordnung mit der Einladung erhalten. Folgende Änderungen in der Zusammensetzung des Expertenbeirates ergeben sich unter § 2:

  • Herr Overmann, Amt für Schulentwicklung, Regionale Bildungslandschaft
  • Herr Edwards übernimmt die Funktion des Sprechers für die Förderschulen
  • Frau Käsch übernimmt die Vertretung ehemaliges Kompetenzzentrum sonderpädagogische Förderung und von UNIS

Die geänderte Geschäftsordnung wird einstimmig angenommen.

Das Protokoll der letzten Sitzung und die aktuelle Geschäftsordnung finden Sie auf dieser Seite:

Tagesordnungspunkt 1: Informationen der Verwaltung

UNIS (Frau Albrot)

Frau Albrot berichtet von der ersten nun unterzeichneten Kooperationsvereinbarung UNIS in Mülheim, weitere interessierte Schulen aus Kalk, Porz und Ehrenfeld hätte sich bereits gemeldet. Für das Frühjahr 2016 seien hierzu die nächsten Gespräche geplant. Frau Käsch ergänzt, dass die Auftaktveranstaltung in Mülheim mit zahlreichen für die Arbeit relevanten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Stadtteil äußerst erfolgreich verlaufen sei. Es werde nun eine Steuergruppe für Mülheim eingerichtet, die im Januar 2016 erstmalig tagen wird.

Modellprojekt "Pool-Lösung Schulbegleitung/Integrationshilfe"(Herr Völlmecke)

Herr Völlmecke berichtet zum Modellprojekt das mit sechs Grundschulen und einer Förderschule gestartet sei. Die Erfahrungen aller Beteiligten seien äußerst positiv, für das nächste Schuljahr sollen weitere Schulen in das Projekt aufgenommen werden. Mit und über das Landesjugendamt finde intensiver Austausch - auch bundesweit - statt, sodass auch andere Kommunen von den Kölner Erfahrungen profitieren könnten. Es schließt sich eine Debatte über den Ausbau des Projekts und die Definition von entsprechenden Qualitätsstandards an.

Fortschreibung der Maßnahmen des Inklusionsplans (Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung)

Herr Pfeuffer erläutert die in der ersten Fortschreibung des Inklusionsplans beschriebenen Maßnahmen für Kölner Schulen. Bei der Erstellung der ersten Fortschreibung wurde ein besonderes Augenmerk auf die übersichtliche und präzise Darstellung von Erreichtem (Zwischenbilanz 2014) und Geplantem (Fortschreibung 2017) gerichtet. Außerdem wurde der Versuch unternommen, alle Maßnahmen in den Kontext der komplexen Zuständigkeitssysteme zu stellen, um den Blick für die Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Handlungsoptionen zu schärfen. Die Mitteilung werde momentan in den politischen Gremien diskutiert. 2017 soll auf der Grundlage einer erneuten Zwischenbilanz die nächste Fortschreibung erarbeitet werden.  

Kommunales Ressourcentableau für Inklusion und Individuelle Förderung (Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung)

Frau Kempken stellt das kommunale Ressourcentableau vor. Die Startversion sei bereits seit Oktober 2015 online und werde fortlaufend aktualisiert. Die Stadt Köln informiere mit dem Ressourcentableau für Inklusion und "Individuelle Förderung" über die kommunalen Aufgaben, die die schulische Inklusion unterstützten und ergänze damit die schulaufsichtlichen Informationen zur "Diagnostik und Individuellen Förderung ohne Feststellungsverfahren" (DiFes) und zur "Sonderpädagogischen Förderung". Das Ressourcentableau in seiner Funktion als elektronische Informationsplattform fördert somit die Vernetzung zwischen den Schulen einerseits und den im kommunalen Verantwortungsbereich liegenden non-formalen Bildungsangeboten, den erzieherischen, psychologischen und gesundheitsbezogenen Angeboten der Jugendhilfe, des Offenen Ganztags, des schulpsychologischen Dienstes und der öffentlichen Gesundheitsdienste andererseits. Frau Kempken erläutert, dass den Schulen die Möglichkeit zum Feedback eingeräumt wurde und hofft auf eine rege Nutzung, damit das Informationsangebot sukzessive optimiert und der Bedarfslage der Schulen angepasst werden kann.

 

Tagesordnungspunkt 2: Informationen seitens der Mitglieder

Frau Thoms berichtet vom Pilotprojekt "Coaches für Inklusive Bildung" (CiB) des mittendrin e. V. Der Verein beschäftige in dem Projekt nun insgesamt 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit eigener Schwerbehinderung, die von Schulen aller Schulformen angefordert werden können. Am 3. Dezember 2015 wurde das Projekt offiziell vorgestellt, viele Schulen hätten sich am gestrigen Donnerstag informiert und Interesse bekundet. Herr Dr. Schneider berichtet von positiven Erfahrungen seiner Schule mit CiB, das Kollegium habe sich erfreulicherweise dem Thema geöffnet. Er regt an, für die Schulen FAQ zum Projekt CiB zu formulieren. Herr Pfeuffer nimmt den Vorschlag auf. Das Angebot könnte im Rahmen des städtischen Internet-Auftritts des Regionalen Bildungsbüros zum Thema Inklusion ein geeigneter Ort für die Platzierung der entsprechenden Informationen sein.

Frau Heuer berichtet von ihrer Teilnahme am Hangout On Air zur digitalen Bildung. Das Thema biete Anknüpfungspunkte zur Inklusion. In der Diskussion zeigte sich, dass beide Debatten bisher weitgehend getrennt voneinander geführt würden. Wenn über Inklusion geredet würde, dann schauten wir vor allem auf die Systemebene, auf fehlendes Lehrpersonal, mangelnde Kompetenzen, besorgte Eltern. Beim digitalen Lernen richte sich der Blick meist in Richtung technischer Ausstattung an Schulen, didaktische Anwendbarkeit und Verbesserung der Lernergebnisse. Meist drehe sich die Diskussion dabei um die Menschen im regulären Bildungssystem. Beide Debattenstränge sollten verknüpft werden.

Frau Heuer berichtet abschließend über die Vorbereitungsklassen für Kinder, die erst kürzlich nach Deutschland eingewandert oder geflüchtet seien. Die stetig steigende Anzahl der zugereisten Kinder habe auch die Einrichtung gebündelter Vorbereitungsklassen, die in der Lotharstraße und der Albermannstraße eingerichtet und von der nahe gelegenen Schulen betreut werden, nötig gemacht.

Tagesordnungspunkt 3: Schwerpunktthema Inklusionsentwicklung an Kölner Schulen

Inklusionsentwicklung an Kölner Schulen im Schuljahr 2014/2015 anhand ausgewählter Daten (Integrierte Jugend- und Schulentwicklungsplanung)

Frau Kempken stellt die Inklusionsentwicklung an Kölner Schulen im Schuljahr 2014/2015 vorrangig dar

  • anhand der Förderquote
  • der Bedarfsstruktur insgesamt sowie differenziert nach Herkunft und Geschlecht
  • der Inklusionsquote insgesamt sowie differenziert nach Primarstufe und Sekundarstufe I
  • nach Förderschwerpunkt und der Anzahl der Wechsel zwischen Förder- und Regelschulsystem

Sie schließt die Darstellung ab mit Chancen und Herausforderungen der einzelnen Schulformen. (Die Anlage hierzu können Sie im Regionalen Bildungsbüro unter der Telefonnummer 0221 / 221-28772 bestellen.)

In der anschließenden intensiven Debatte werden folgende Aspekte diskutiert: Die aktuelle Praxis der Budgetierung der sonderpädagogischen Ressourcen für Lern- und Entwicklungsbeeinträchtigungen attestiere den Förderbedarf der Kinder nicht zwingend, der wirkliche Unterstützungsbedarf lasse sich nicht mehr vollständig ableiten. Jedoch seien weiterhin Anreize gegeben, den Förderbedarf festzustellen. Hier könne beispielsweise die Überarbeitung des Diagnoseverfahrens durch den Gesetzgeber Abhilfe schaffen. Es gebe zudem ambivalente Erwartungen, in Schulen eben nun doch wieder die Kinder mit Förderbedarf zu "erfassen". Generell sei dies nicht nur bei der Neufeststellung, sondern auch bei der Aufhebung des Förderbedarfs schwierig zu handhaben. Die Eltern handelten hier, auch aufgrund der Wahlfreiheit der Schulform und der Aussicht auf einen Schulplätz an der präferierten Schule, höchst unterschiedlich. Die Vertretung der Wissenschaft ergänzen, dass knapp 1,8 Prozent der Menschen mit einer Behinderung lebten, konsequenterweise müssten für all diese Personen Schwerpunktschulen für "Gemeinsames Lernen" gebildet werden und Förderbedarfe ermittelt werden.  

Bei der Interpretation aller Indikatoren sind die oben genannten möglichen Einschränkungen der Aussagekraft zu berücksichtigen. Die dargestellten Zeitreihen sowie die nach wie vor bestehenden Anreize für die Feststellung von Förderbedarfen auf dem Wege des AO-SF-Verfahrens weisen jedoch bis zum Schuljahr 2014/2015 darauf hin, dass die verwendeten Daten und Indikatoren sich für eine Beschreibung der quantitativen Entwicklungen eignen. Gleichwohl ist die Entwicklung der landesstatistischen Daten vor diesem Hintergrund weiter aufmerksam zu beobachten.  

Die Quote biete keinerlei Aussage über die erbrachte Qualität an den entsprechenden Schulen. Die flexible Schuleingangsphase wirke sich zudem auf die dargestellte Förderquote aus. Herr Pfeuffer verweist diesbezüglich auf eine geplante Schulleitungsbefragung hin. Die Prüfung zur Einführung eines Inklusions-Indexes zur Ressourcensteuerung wird angeregt, andere Bundesländer nutzten bereits einen Sozial-Index um Bedarfe genauer ermitteln zu können. Für die Bedarfsermittlung und Ressourcensteuerung im Bereich der kommunalen Schulsozialarbeit werde der Sozial-Index bereits durch die Fachverwaltung der Stadt Köln genutzt, adäquates Datenmaterial stünde zur Verfügung und könne gegebenenfalls für andere Bereiche genutzt werden.

Neben dem Wechsel von den Grundschulen auf die weiterführenden Schulen dürfe der Wechsel von der Sekundarstufe I auf die Sekundarstufe II nicht aus dem Blick verloren werden. Auch der Übergang von den allgemeinbildenden Schulen hin zu den berufsbildenden Schulen sei schwierig, das Land erarbeite hierzu momentan einen Konzeptvorschlag.

Die Vertretung der Förderschulen berichtet von einem hohen Rücklauf der Schüler im ES-Bereich. Interessant wäre hier zu prüfen, ob es sich um einen generellen Trend handele und wie ein entsprechendes Monitoring genutzt werden könne. Ein wichtiger Faktor für die Schulentscheidung sei nach wie vor die Ausstattung und Therapiemöglichkeit in der Schule selbst. Herr Pfeuffer  weist darauf hin, dass sich die landesstatistischen Daten bis zum Schuljahr 2014/2015 eine gegenteilige Entwicklung zeigen.  

Die Vertretung der Wissenschaft erläutert, dass die Universität zu Köln bereits jetzt alle Studierenden für die Lehrämter intensiv mit dem Thema Inklusion vertraut mache, es sei Bestandteil der Curricula für die Bachelor- und Masterabschlüsse. Zudem sei die Universität mit einer Studie durch den Bund beauftragt, die die Berechnung für das nötige Personal sowie die räumliche Situation für inklusives Lernen an Regelschulen ermitteln solle. Ziel könne für bestehende, große und neu zu planende Schulen "die Schule in der Schule" sein, um dort flexibel kleine Einheiten bilden zu können. Frau Heuer erläutert, dass die in Planung befindlichen Schulen durch die Stadt Köln bereits so konzipiert würden.  

Entwicklung der GL-Standorte im Stadtgebiet

Herr Pfeuffer läutert die Entwicklung der GL-Standorte im Kölner Stadtgebiet anhand der vorliegenden Karte. (Die Karte hierzu können Sie im Regionalen Bildungsbüro unter der Telefonnummer 0221 / 221-28772 bestellen.) Über 100 Schulen in Köln böten inzwischen "Gemeinsames Lernen" an, dies seien knapp 50 Prozent aller Grundschulen und knapp 60 Prozent der Schulen der Sekundarstufe I. Es böten alle Haupt- und Gesamtschulen, der größte Teil der Realschulen aber noch wenige Gymnasien "Gemeinsames Lernen" an. Die Schulaufsicht sieht durch die 50 Prozent Grundschulen, die "Gemeinsames Lernen" anbieten grundsätzlich eine wohnortnahe Beschulung an den GL-Grundschulen als gewährleistet an.

Weiterhin stellt Herr Pfeuffer dar, dass bereits im Schuljahr 2014/2015 rund 71 Prozent der GL-Grundschulen und 52 Prozent der weiterführenden GL-Schulen Lernende mit anderen Förderschwerpunkten (KM, HK, SE, GG) aufgenommen haben und, dass bei der überwiegenden Mehrheit dieser Standorte mehr als ein sogenannter anderer Förderschwerpunkt beschult wurde.

Anhand der vorliegenden Übersicht diskutiert der Expertenbeirat die Bedeutung dieser Zahlen für die Schwerpunktschulen und stellt fest, dass die Auffassung der Teilnehmenden der Lenkungsgruppe Inklusion im Wesentlichen geteilt wird: Vor dem Hintergrund der weiten Verteilung der Schülerinnen und Schüler mit geistigen, körperlich-motorischen und Sinnesbeeinträchtigungen an Kölner GL-Schulen wäre die Einrichtung von Schwerpunktschulen mit einer weniger inklusiven und weniger wohnortnahen Beschulung verbunden, ohne dass hierdurch Vorteile erzielt werden könnten

Übergang Grundschule - Sekundarstufe I

Herr Bockschewsky erläutert, dass für das kommende Schuljahr Kinder (beziehungsweise deren Eltern) mit dem Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung" einen konkreten Schulvorschlag erhalten würden, dies entspreche der Vereinbarung mit dem Schulträger. Alle Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung", für die die Eltern bis Anfang Dezember ihren Wunsch nach einer Beschulung an einer allgemeinen Schule der Sekundarstufe I deutlich gemacht hätten, erhielten ein Schulplatzangebot an einer Schule mit "Gemeinsamem Lernen", die sich der Beschulung dieses Förderschwerpunkts widme. Das Schulamt werde den Eltern bis Mitte Dezember 2015 ein entsprechendes Angebot machen. Mit den Schulleitungen und dem Schulträger solle das Platzangebot im Vorfeld abgestimmt werden. Im Schuljahr 2016/2017 würden diese Angebote aus schulfachlichen Gründen (personelle Voraussetzungen, erwünschte Peer-Group-Bildung, Erfahrung) ausschließlich Gesamtschulen sein.

Frau Heuer erläutert abschließend, dass für das kommende Schuljahr rund 1.000 Plätze an Gymnasien fehlten, die Klassen würden daher bis auf 31 Kinder anwachsen. Zudem habe es für die Gesamtschulen rund 700 Anmeldungen mehr gegeben, als Plätze vorhanden seien. Die Schaffung von adäquatem Schulraum sei dringender denn je.

Vereinbarungen/nächster Termin

Themen für die nächste Sitzung des Expertenbeirats Inklusion Köln

  • Auswirkungen von Armut und Migration auf die Inklusion
  • Integrationsfachberater

Die nächste Sitzung findet statt am Freitag, 10. Juni 2016 von 13:30 bis 17 Uhr im Stadthaus Deutz in Raum 16 F 43.