Die im Protokoll aufgeführten Anlagen können Sie unter der Telefonnummer 0221 / 221-21076 bestellen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • Dr. Agnes Klein (Stadt Köln, Beigeordnete für Bildung, Jugend und Sport) (bis 16:30 Uhr)
  • Ulrike Heuer (Stadt Köln, Amt für Schulentwicklung)
  • Frank Pfeuffer (Stadt Köln, Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung)
  • Klaus-Peter Völlmecke (Stadt Köln, Amt für Kinder, Jugend und Familie)
  • Marita Reinecke (Stadt Köln, Behindertenbeauftragte)
  • Maricarmen Kempken (Stadt Köln, Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung)
  • Bettina Albrot (Stadt Köln, Amt für Schulentwicklung/Regionales Bildungsbüro)
  • Bettina Zierold (Stadt Köln, Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung)
  • Claus Weidinger (Bezirksregierung) (ab 15:45 Uhr)
  • Angelika Köster-Legewie (Schulamt für die Stadt Köln)
  • Ulrich Wontorra (LVR, Dezernent Schulen)
  • Heidi Irlenbusch (Stadtschulpflegschaft)
  • Eva-Maria Thoms (mittendrin e. V.)
  • Ebru Coban (Integrationsrat)
  • Petra Vianden (Gustav-Heinemann-Schule/Hauptschule)
  • Margret Heßeler (Max-Planck-Realschule)
  • Ralph Kuhn (Gesamtschule Rodenkirchen)
  • Walter Heilmann (Rosenmaarschule/Grundschule)
  • Anni Schulz-Krause (Schiller-Gymnasium)
  • Dr. Karl-Heinrich Schneider (Berufskolleg Deutzer Freiheit)
  • Dr. Andreas Seiler-Kesselheim (Johann-Cristoph-Winters-Schule/Schule für Kranke)
  • Michael Heinrichsdorff (Förderschule EuS Auguststraße)
  • Olaf Köster-Ehling (Förderschule EuS Berliner Straße/Kompetenzzentrum  sonderpädagogische Förderung Mülheim-Ost)
  • Ulli Müller-Harth (AK Inklusion in der GEW)
  • Martina Schütte (Personalrat für Lehrer an Grundschulen)
  • Ulrike Volland-Dörmann (LIGA der Wohlfahrtsverbände)
  • Dr. Karl-Heinz Imhäuser (Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft)
  • Prof. Kersten Reich (Universität zu Köln)
  • Dr. Bettina Amrhein (Universität zu Köln)

Entschuldigt

  • Klaus Edwards (Förderschule Lernen Berliner Straße/Kompetenzzentrum Sonderpädagogische Förderung Porz)
  • Elena Becker (für die Bezirksschülervertretung)
  • Annette Kellinghaus-Klingenberg (Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik)
  • Andreas Hamerski (Stadt Köln, Schulpsychologischer Dienst/Familienberatung)

Tagesordnungspunkt 1: Begrüßung

Frau Dr. Klein begrüßt die Mitglieder des Beirats, insbesondere Frau Reinecke, die als Behindertenbeauftragte der Stadt das letzte Mal teilnimmt, da sie zum 1. Juli 2013 in den Ruhestand tritt. Frau Dr. Klein bedankt sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit im Rahmen der Inklusionsentwicklung, für ihr großes Engagement und die immer fundierten fachlichen Hinweise. Außerdem begrüßt sie Frau Volland-Dörmann, die das erste Mal für die LIGA teilnimmt und Herrn Köster-Ehling, der Herrn Edwards für die Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung vertritt.

Einleitend führt Frau Dr. Klein aus, dass sich, nachdem der Inklusionsplan für Kölner Schulen vor genau einem Jahr vorgelegt wurde, in Bezug auf die Umsetzung des kommunalen 12-Punkte-Maßnahmenpakets bereits Vieles entwickelt hat, worauf im Laufe der Sitzung näher eingegangen werden wird.
In Bezug auf die Landesvorgaben bleibt auch mit dem jetzt vorliegenden Entwurf zum 9. SchulrÄG Vieles ungeklärt. Herr Hamerski ist in dem vom MSW eingerichteten Fachbeirat Inklusion vertreten; Herr Pfeuffer vertritt die Stadt in einer vom Städtetag eingerichteten Arbeitsgruppe zum Thema Konnexität. Sollte das Land seiner Konnexitätsverpflichtung tatsächlich nicht nachkommen, zieht es die Stadt Köln in Erwägung, gemeinsam mit anderen Städten und mit Unterstützung des Städtetags ein Klageverfahren gegen das Land anzustrengen.

Frau Heuer übernimmt die Moderation des weiteren Sitzungsverlaufs. In Bezug auf die Tagesordnung, die im Vorlauf der Sitzung im Entwurf allen Mitgliedern zugestellt und mit verschiedenen Themenanmeldungen einzelner Mitglieder ergänzt worden ist, wird kritisch in Frage gestellt, ob aufgrund des Umfangs der Tagesordnung die Sitzungszeit ausreichen wird, um alle Besprechungspunkte ausreichend erörtern zu können. Frau Heuer schlägt vor, zunächst bei der vorliegenden Tagesordnung zu bleiben und gegen Ende der Sitzung gemeinsam zu beraten, wie mit eventuell verbleibenden Themen umgegangen werden soll.

Tagesordnungspunkt 2: Aktuelle Entwicklungen an der Universität zu Köln im Bereich Inklusion

Frau Dr. Amrhein stellt eine "Zusammenstellung der (Forschungs- und Lehr-)Aktivitäten an der Universität zu Köln im Kontext von Inklusion" in einer vorläufigen, noch nicht vollständigen Version vor (Anlage 1). Mit dieser Aufstellung wurde durch das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) ein erster Überblick über die verschiedenen inklusionsbezogenen Aktivitäten in der Universität zu Köln erstellt. Diese Aufstellung wird fortlaufend aktualisiert und dient der Vernetzung unterschiedlichster Akteurinnen und Akteure im Kontext der inklusiven Bildungsreformen.

Das ZfL widmet der an Inklusion orientierten LehrerInnenbildung seit zwei Semestern einen eigenen Themenschwerpunkt.

Im Hinblick auf die LehrerInnenrausbildung besteht bildungswissenschaftlich betrachtet weiterer Entwicklungsbedarf, was die Anteile von Inklusion bei der Fächervermittlung betrifft, insbesondere im Bereich der Berufskollegs und Gymnasien. Es gibt aber bereits für alle Lehrämter verbindlich Module zu Inklusion, Diagnostik und Individueller Förderung im Master Studium. Auch Deutsch als Zweitsprache ist verpflichtender Studienanteil aller Lehramtsstudiengänge. Weitere gute Ansätze, das Thema in das Fächerstudium zu integrieren, sind außerdem erkennbar.

In Bezug auf die Erforschung von Inklusionsprozessen in Köln weist ein Schulleiter darauf hin, dass die immer größer werdende Anzahl von Anfragen, Befragungen u.ä. kaum noch zu bewältigen sei. Dies sollte bei etwaigen Planungen wenn möglich koordiniert werden.

Abschließend weist Frau Dr. Amrhein auf die gerade erschienene Expertise "Lehrerfortbildungen zu Inklusion - eine Trendanalyse" hin, die für die Bertelsmann Stiftung von Frau Dr. Amrhein und Herrn B. Badstieber erstellt wurde.

Lehrerfortbildungen zu Inklusion - eine Trendanalyse

Tagesordnungspunkt 3: Eröffnung Elternberatungsstelle (mittendrin e. V.)

Frau Thoms stellt die am 26. April 2013 eröffnete "Beratungsstelle für Inklusion" als einen "offenen Ort für alle" in Trägerschaft von mittendrin e. V. vor (Flyer Anlage 2).Mit den neuen Räumlichkeiten in gut erreichbarer Lage und dem Beratungsangebot für Eltern von Kindern mit und ohne Behinderung zu allen Fragen des gemeinsamen Lernens wird die Beratungsstelle bereits sehr gut angenommen - von Erziehern über Eltern bis hin zu Lehrkräften. Geplant sind außerdem die Entwicklung diverser Fachveranstaltungen und ein Elterncafé.

Tagesordnungspunkt 4: Plakatwettbewerb "Alle inklusive" der Gold-Krämer-Stiftung in Kooperation mit der Stadt Köln und der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik

Von Seiten der Förderschulen wird eine große Verärgerung über das im Rahmen des Wettbewerbs prämierten und zurzeit in Köln plakatierten Plakats "Ich bin anders - so wie Du. Bildung steht uns allen zu - Inklusion ist Bildung" geäußert. Dieses Plakat suggeriere eine Diskriminierung der Förderschulen beziehungsweise der von den Förderschulen geleisteten Bildungsarbeit für die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Vielmehr bitten die Förderschulen um Respekt und Wertschätzung gegenüber ihrer Leistung und Kompetenz. Auch von Förderschulen des LVR wurde dieses Plakat kritisch gesehen.

Frau Reinecke informiert anhand einer Vorlage (Anlage 3) über die Rahmenbedingungen und Hintergründe des Wettbewerbs. Eine Diskriminierung der Förderschulen sei nicht intendiert gewesen. Vielmehr handelt es sich um einen Wettbewerbsbeitrag in der Altersgruppe ab 19 Jahren, eingereicht von der KoKoBe Köln (Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit geistiger Behinderung). Als Begründung wurde u.a. ausgeführt: „...Der Untertitel "Inklusion ist Bildung" bedeutet auch, dass gelebte Inklusion immer Bildung für alle bedeutet, da alle von der Vielfalt lernen und profitieren." Das Ziel des Wettbewerbs, die UN-BRK einer breiteren Öffentlichkeit in Köln bekannt zu machen und zur Auseinandersetzung anzuregen, könne als erreicht angesehen werden.

Frau Heuer betont, dass die Stadt Köln die Leistungen und das Engagement der Sonderpädagoginnen und -pädagogen und die der Förderschulen sehr schätze und dankt für die bisherige gute Zusammenarbeit. Die sonderpädagogischen Kompetenzen werden wie bisher auch weiterhin für die Inklusionsentwicklung benötigt und einbezogen.

Tagesordnungspunkt 5: Anforderungen an die Hygiene im Kontext von schulischer Inklusion

Aus Sicht des Örtlichen Personalrats der Grundschulen wird kritisch angemerkt, dass in den Grundschulen nicht immer die hygienische Umgebung sichergestellt sei, die insbesondere Kinder mit bestimmten Krankheitsbildern benötigen. Zu diesem Thema hat der Personalrat die Lehrkräfte in allen Kölner Grundschulen befragt. Hierbei häufig gestellte Fragen bezogen sich zum Beispiel auf die Reinigung von Schulen, Finanzen und Zuständigkeiten. Auch wurden unter anderem häufiger fehlende Informationen und Einweisungen für die Schulleitungen und Lehrkräfte bemängelt.

Frau Heuer führt aus, dass es bei den Förderschulen hierzu klar geregelte Standards gebe, aber noch nicht für die Schulen mit Gemeinsamem Lernen. Bei den letzten Regionalkonferenzen wurde der "Musterhygieneplan" durch die Abteilung Infektionshygiene des Gesundheitsamtes vorgestellt, der vom Gesetzgeber als verbindlich für alle Schulleitungen gesetzt ist. Derzeit werde innerhalb der Verwaltung geprüft, wie die Schulleitungen bei der Umsetzung unterstützt werden könnten.

Tagesordnungspunkt 6: Integrationshelferinnen und -helfer

Herr Völlmecke stellt anhand der Vorlage "Integrationshelfer auf der Rechtsgrundlage SGB VIII und XII" (Anlage 4)die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf die Antragsverfahren bei Jugend- und Sozialamt, eine Poollösung , die Umsetzung von Haushaltskonsolidierungsbeschlüssen des Rates und ein geplantes "integriertes Gesamtkonzept" dar.

Es besteht Einigkeit zwischen Jugend- und Sozialamt in dem Bemühen, Abläufe zu vereinheitlichen. In den Bezirksjugendämtern wurde eine verbesserte Arbeitsstruktur mit klaren und qualifizierten Ansprechpartnerinnen und  eingerichtet.

Am 25. Juni 2013 wird ein Gespräch mit allen Beteiligten, so auch den Trägern stattfinden, um gemeinsam die Rahmenbedingungen für eine modellhafte Erprobung der Poollösung zu erörtern. Ziel ist, nach Möglichkeit im Schuljahr 2013/14 hiermit zu beginnen. Zwischenzeitlich eingegangene Hinweise verschiedener Träger zu dieser Thematik werden derzeit geprüft und in die Überlegungen einbezogen. Besonders interessant wird insbesondere die juristische Frage sein, ob hiermit der Rechtsanspruch im Einzelfall gedeckt sein wird. Hier müssen parallel entsprechende Anforderungen an den Bundesgesetzgeber gestellt werden.

Seitens der Schulen wird auf die Bedeutung der OGS hingewiesen; die entsprechenden Träger müssten ebenfalls einbezogen werden. Da Inklusion keine Grenzen haben solle, müsse die Integrationshilfe auch in der Nachmittagszeit zur Verfügung stehen. Außerdem müsste dies für Pädagogischen Tage und die Ferienzeiten geprüft werden.
Angeregt wurde darüber hinaus, die bisherigen Erfahrungen mit Integrationshelferinnen und -helfern in den Förderschulen zu evaluieren und in die konzeptionellen Überlegungen einzubeziehen.

Außerdem wird ein hoher Beratungsbedarf besonders bei den Schulen der Sekundarstufe I gesehen. Auch die Eltern sollten in die Kommunikation einbezogen werden.

Seitens der Verwaltung wird der Bedarf im Bereich der OGS gesehen. Es wird darauf hingewiesen, dass hier bereits eine strukturelle Finanzierung in Form freiwilliger kommunaler Mittel in Höhe von 5.300 Euro je Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf geleistet wird und dass dies bei dieser Diskussion berücksichtigt werden müsse.

Aus Trägersicht besteht ein großer Bedarf an detaillierter konzeptioneller Überprüfung und Entwicklung in enger Abstimmung von Schule, Träger und Stadt.

Kritisch angemerkt wurde die von der Jugendverwaltung vorgesehene Deckelung des Einsatzes eines Integrationshelfers auf 15 Stunden wöchentlich vor dem Hintergrund der Haushaltskonsolidierung. Die Verwaltung erläutert, dass es sich hierbei um die Definition eines Standardwertes für die Antrags- und Bedarfsprüfung handelt und bei begründetem Mehrbedarf in Ausnahmefällen eine Überschreitung der Stundenzahl bewilligt werden kann. Die Verwaltung hebt hervor, dass es im Rahmen der Haushaltskonsolidierung, hier für die Hilfen zur Erziehung nicht um eine Kürzung vorhandener Mittel, sondern nur um die Begrenzung der Steigerungsrate gehe.

Tagesordnungspunkt 7: Evaluation/Monitoring der Inklusionsentwicklung an Kölner Schulen

a) "Understanding Inclusive Education Challenges" - ein Input von Herrn Prof. Reich und Herrn Dr. Imhäuser

Herr Prof. Reich und Herr Dr. Imhäuser stellen zur Einleitung der Thematik ein Diskussionspapier von Parul Bakhshi (Washington University St. Louis) vor, das im Rahmen der Unesco diskutiert wird (Anlagen 5 bis 7). Es werden grundlegende Überlegungen in der internationale Diskussion unter der Überschrift "Inklusive Bildung - Herausforderungen verstehen" skizziert, mündend in sieben Fragen, die Hinweise für die Evaluation der Kölner Inklusionsentwicklung enthalten und für die weitere Evaluationsplanung leitend sein könnten.

Die Hinweise werden in eine Arbeitsgruppe eingespeist, in der derzeit Bezirksregierung, Universität und Stadt verschiedene Möglichkeiten der Evaluation der Kölner Inklusionsentwicklung und die damit verbundenen Fragen bearbeiten (TOP 7b). Hierzu wird Herr Dr. Imhäuser zu der nächsten Sitzung der AG hinzukommen.

b) Evaluationsziele und -indikatoren / AG von Schulaufsicht/ Universität/Stadt

Herr Pfeuffer stellt anhand einer Präsentation (Anlage 8) die bisherigen Überlegungen in der zuvor genannten Arbeitsgruppe mit möglichen Betrachtungsfeldern, Zielsetzungen und Thesen zur Gelingensbedingung vor.

In der Arbeitsgruppe sind die Institutionen vertreten, zu deren Aufgabe eine Evaluation auf unterschiedlichen Ebenen gehört. Ziel der AG ist es unter anderem auch, nach Möglichkeit gemeinsame Arbeitsschritte abzustimmen. Die vorgestellten ersten Überlegungen bilden zunächst einen Zwischenstand ab, die gerne mit Hinweisen und Anregungen ergänzt werden können - so wie soeben mit Herrn Prof. Reich und Herrn Dr. Imhäuser vereinbart. Die Mitglieder des Expertenbeirats sind ebenfalls eingeladen, weitere Hinweise an Frau Zierold zu übermitteln.

Aus dem Bereich der Berufskollegs wird kritisch hinterfragt, inwieweit diese beziehungsweise die Sekundar-II-Stufe berücksichtigt sind. Im 9. SchulrÄG sind die Berufskollegs erstmals auch als Förderort genannt, es wurde jedoch vor der Umsetzung zunächst eine wissenschaftliche Begutachtung durch das Land beauftragt.

Aus dem Bereich der Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung wird auf die vielfältigen vorliegenden Erfahrungen, vorangegangene Evaluationsbefragungen sowie eine aktuelle Untersuchung in Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln hingewiesen. Insbesondere die Elemente der Prozesssteuerung und der Prävention sind von elementarer Bedeutung.

Wie eingangs angemerkt, reicht die verbleibende Sitzungszeit nicht aus, um die folgenden Tagesordnungspunkte zu behandeln. Es besteht Einigkeit, dass die Arbeitsweise des Expertenbeirats weiterentwickelt werden muss, um zukünftig mehr Raum für Diskussion und Austausch zu einzelnen Themen zu gewinnen, da dies eine Grundlage dafür ist, Empfehlungen zu entwickeln und auszusprechen.

Aus diesem Grund wird einhellig beschlossen, die Sitzungen zukünftig zu verlängern von bisher 2 Zeitstunden auf nun 3,5 Zeitstunden inklusive Pause. Außerdem wird darum gebeten, einzelne Informationen bereits vor der Sitzung zur Verfügung zu stellen.

In Bezug auf die nicht mehr behandelten Tagesordnungspunkte wurde angemerkt:

TOP 7 c) Inklusionsmonitoring und Inklusionsentwicklung zum Schuljahr 2013/14

Es wird auf die Mitteilung "Zahlen, Daten und Fakten zum Prozess der Inklusionsentwicklung in Kölner Schulen - Inklusionsmonitoring 1. Ausbaustufe" hingewiesen, die unter anderem dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung am 1. Juli 2013 vorgelegt werden wird. Sie wird dem Protokoll als Anlage beigefügt (Anlagen 9a - 9b).

Tagesordnungspunkt 8: Anmeldeverfahren für das nächste Schuljahr

Frau Heuer hat darauf verwiesen, dass das Anmeldeverfahren für das nächste Schuljahr zurzeit überarbeitet wird und es daher vertretbar ist, dieses Thema in der nächsten Beiratssitzung zu behandeln.

Tagesordnungspunkt 9: Entwicklung von unterstützenden Angeboten im Regionalen Bildungsbüro für Kölner Schulen auf dem Weg zur Inklusion

Es wurde ein Informationspapier ausgelegt, das einen Überblick über unterstützenden Angebote des Regionalen Bildungsbüros (RBB) für Kölner Schulen auf dem Weg zur Inklusiongibt(Anlage 10).

Darüber hinaus wird auf die Mitteilung "Inklusionsentwicklung an Kölner Schulen: Entwicklung von unterstützenden Angeboten im Regionalen Bildungsbüro für Kölner Schulen auf dem Weg zur Inklusion - Unterstützungs-Netzwerk Inklusive Schule (UNIS) " hingewiesen, die unter anderem dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung am 1. Juli 2013 vorgelegt werden wird (Anlage 11).

Tagesordnungspunkt 10: Planungsüberlegungen zu einzelnen Förderschulen

Es wird auf die Mitteilung "Förderschulen Lernen im Stadtbezirk Mülheim, Auflösung der Förderschule Lernen Holweider Straße (André-Thomkins-Schule)" hingewiesen, die ebenfalls am 1. Juli 2013 dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung vorgelegt werden wird (Anlagen 12a-12c).Vertreter der Förderschulen drückten ihr ausdrückliches Bedauern aus, dass dieser Tagesordnungspunkt nicht mehr behandelt werden kann.

Tagesordnungspunkt 11: Kurzbericht aus der Lenkungsgruppe Inklusion

Dieser Punkt wurde ebenfalls vertagt.

Termin der 3. Sitzung, Achtung: geänderte Uhrzeit!

Der bereits vereinbarte Termin Freitag, 29. November 2013 wird einvernehmlich um 1,5 Stunden verlängert, so dass die Sitzung von 14:00 - 17:30 Uhr stattfindet.