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Regelungen für Schulen

Der Präsenzunterricht wird inzidenzunabhängig gewährleitet. Damit ist der Schulbetrieb nicht mehr an bestimmte Inzidenzwerte gebunden. Das ist vor allem durch die vielfältigen, bewährten Schutzmaßnahmen wie Testungen, Maskenpflicht, Lüften und aufgrund der erweiterten Impfangebote verantwortungsvoll möglich. Deshalb ist es wichtig, diese Schutzmaßnahmen und alle sonstigen Hygienemaßnahmen weiterhin strikt einzuhalten.

 

Grundregeln

  1. Alle Schüler*innen nehmen am Präsenzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt.
  2. Es gelten weiterhin die Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz .
  3. Die Testungen werden fortgesetzt.
    Angesichts des zuletzt veränderten Infektionsgeschehens, insbesondere durch das Aufkommen der Omikron-Variante sowie aufgrund zu beobachtender Impfdurchbrüche, wurde die schulische Teststrategie zum Schulstart angepasst. Um gerade nach den Ferien möglichst viele Infektionen frühzeitig zu entdecken und damit einen Eintrag und eine weitere Verbreitung in den Schulen zu vermeiden, werden an allen Schulformen ab dem 10. Januar 2022 zunächst in die bewährten Teststrategien alle Personen, auch immunisierte, verpflichtend einbezogen (Schüler*innen, Lehrkräfte, weitere an Schule Beschäftigte). Die erforderlichen Änderungen der Coronabetreuungsverordnung werden so rechtzeitig auf den Weg gebracht, dass sie ab dem 10. Januar 2022 gelten. Rechtzeitig wird überprüft, ob diese Regelung fortgesetzt wird oder ob Anpassungen an das Testregime erforderlich sind
  4. Im Innenbereich der Schulen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, nicht dagegen im Freien. 

Aktuelle Hygieneempfehlungen

Die Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19 werden derzeit vom Schulministerium NRW aktualisiert und rechtzeitig vor dem Schulstart in angepasster Fassung zur Verfügung gestellt.

Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen

Pflicht zum Tragen einer Maske

Die Maskenpflicht am Sitzplatz ist seit 2. Dezember 2021 wieder eingeführt. Die Maske am Sitzplatz gilt ab sofort auch wieder für Ganztags- und Betreuungsangebote.

Innerhalb von Schulgebäuden müssen alle Personen eine medizinische Maske, sogenannte OP-Maske, tragen. 

Dies gilt nicht:

  • für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Dies muss durch ein ärztliches Zeugnis nachgewiesen werden
  • soweit Schüler*innen bis zur Klasse 8 und insbesondere im Bereich der Primarstufe aufgrund der Passform keine medizinische Gesichtsmaske tragen können. In diesen Fällen ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen, das sind textile Mund-Nasen-Bedeckung einschließlich Schals, Tücher oder ähnliches
  • für Schüler*innen, die während der Pausenzeiten Speisen und Getränken zu sich nehmen. Dabei muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden, wenn sie dabei nicht auf ihren Sitzplätzen sitzen oder sich innerhalb derselben Bezugsgruppe in anderen Räumen (zum Beispiel in Schulmensen) aufhalten
  • für immunisierte Lehrkräfte, immunisierte Betreuungskräfte und sonstiges immunisiertes Personal im Unterrichtsraum sowie bei Konferenzen und Besprechungen ohne Beteiligung von externen Personen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Personen eingehalten wird
  • während der Sportausübung, soweit dies für die Sportausübung erforderlich ist, und bei anderen Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden können (Spielen von Blasinstrumenten und ähnliches)
  • wenn die verantwortliche Lehr- oder Betreuungskraft ausnahmsweise festgestellt hat, dass das Tragen einer Maske in Innenbereichen zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist, sowie im Rahmen von Betreuungsangeboten mit wenigen Personen in ausreichend großen Räumlichkeiten. In diesen Fällen soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet werden
  • bei Prüfungen für Schüler*innen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet ist
  • für Kinder unter sechs Jahren im Fall des § 36 Absatz 2 des Schulgesetzes NRW
  • bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen
  • wenn sich nur immunisierte Beschäftigte (insbesondere Lehr- und Betreuungskräfte, Sekretariatspersonal, Hausmeister) sowie Dritte (insbesondere Reinigungs- und Hauswirtschaftskräftekräfte, Handwerker*innen) in einem Raum befinden und der Mindestabstand von 1,5 Metern sicher eingehalten wird
  • im Rahmen außerschulischer Nutzungen der Schulgebäude, wenn die Regelungen der Coronaschutzverordnung für die konkreten Nutzungen oder Veranstaltungen eine Ausnahme von der Maskenpflicht vorsehen
  • bei der Alleinnutzung eines geschlossenen Raumes durch eine Person.

Personen, die eine Verpflichtung zum Tragen einer Maske nicht beachten, müssen vom Unterricht sowie allen anderen schulischen und außerschulischen Nutzungen in Schulgebäuden ausgeschlossen werden. Zudem ist ihnen das Betreten der Gebäude, außer in Notfällen, untersagt. 

Ausweitung der Testungen an Schulen ab 10. Januar 2022

Schultestungen für Schüler*innen

Ab dem ersten Schultag nach den Weihnachtsferien gelten die Testregelungen für alle Schüler*innen unabhängig von ihrem Immunisierungsstatus. Das bedeutet, dass sowohl immunisierte (geimpfte und genesene) als auch nicht immunisierte Schüler*innen an den Testungen teilnehmen müssen. 

Am ersten Schultag im neuen Jahr, am 10. Januar 2022, wird daher:

  • in allen weiterführenden Schulen eine Testung mit Antigen-Selbsttests bei allen Schüler*innen durchgeführt.
  • an allen Grund- und Förderschulen sowie den Schulen mit Primarstufe alle Schüler*innen eine Pool- und Einzelprobe im Rahmen der PCR-Lolli-Testung abgeben.

Der bereits bekannte Testrhythmus wird fortgesetzt:

  • an weiterführenden Schulen: Testung dreimal wöchentlich
  • an Grund- und Förderschulen sowie den Schulen mit Primarstufe: Testung zweimal wöchentlich, da das PCR-Pooltest-Verfahren wegen seiner hohen Sensitivität deutlich früher in der Lage ist, Infektionen festzustellen.

Lolli-Testverfahren

Ab dem 10. Januar 2022 startet planmäßig auch das optimierte Lolli-Testverfahren, das ebenfalls einen wichtigen Beitrag für den sicheren Schulstart leistet. Die Kinder werden erstmals eine zweite, sogenannte Rückstellprobe mit abgeben, um eine gegebenenfalls nötige Pool-Auflösung zu beschleunigen. Mit der so möglichen Beschleunigung der Übermittlung der Testergebnisse bleibt den nicht infizierten Schüler*innen im Falle eines positiven Pools ein Tag in Quarantäne erspart. Zudem kann durch die direkte Befundübermittlung durch die Labore an die Erziehungsberechtigten eine Erleichterung und Entlastung für die Lehrkräfte erreicht werden. 

Teilnahme von vollständig immunisierten Schüler*innen am Lolli-Testverfahren

Vollständig immunisierte Schüler*innen gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung werden wie folgt definiert:

  1. Schüler*innen mit vollständigem Impfschutz, welcher 14 Tage nach der letzten erforderlichen Corona-Schutzimpfung eintritt und
  2. Schüler*innen und Schüler, deren COVID-19 Infektion mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt.

Für die Teilnahme am Lolli-Testverfahren müssen unterschiedliche Regelungen getroffen werden:

(1) Schüler*innen mit vollständigem Impfschutz

Schüler*innen mit vollständigem Impfschutz können nach wissenschaftlicher Einschätzung weiterhin am Lolli-Testverfahren teilnehmen ohne Risiko, das Testergebnis des PCR-Pools zu verfälschen. Ab 10. Januar 2022 ist die Teilnahme zunächst verpflichtend.

(2) Genesene Schüler*innen

Genesene Schüler*innen dürfen in den ersten acht Wochen nach ihrer Rückkehr aus der Isolation nicht am Lolli-Testverfahren teilnehmen. Sie sind deshalb in diesem Zeitraum von der Testpflicht in der Schule befreit. Hintergrund für diese Regelung ist, dass bei Genesenen eine längere Zeit noch Viruspartikel nachgewiesen werden können und in diesen Einzelfällen der hoch sensitive PCR-Test immer noch zu einem positiven Pool- und Einzeltest führen kann. Nach Ablauf von acht Wochen nehmen auch genesene Schüler*innen wieder am Lolli-Testverfahren teil.

Nehmen Schüler*innen – mit Ausnahme aus den unter (2) genannten Gründen – nicht an den Schultestungen teil, müssen sie, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu dürfen, zum Zeitpunkt der vorgesehenen Schultestung einen Nachweis über einen negativen Bürgertest vorlegen. An dem PCR-Pooltestverfahren ("Lolli-Test") nehmen nur Schüler*innen der Grund- und Förderschulen sowie der Schulen mit Primarstufe teil. Lehrkräfte und andere Beschäftigte der Schule sind von diesem Testverfahren ausgeschlossen.

In Grundschulen und Förderschulen mit Primarstufe kommen für die Tests wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz, in weiterführenden Schulen die Antigen-Selbsttests. 

Wir bieten allen weiterführenden Kölner Schulen zusätzlich zu den verpflichtenden Tests des Landes das freiwillige Angebot der Lolli-PCR-Pooltestung nach dem erfolgreichen Pilotprojekt SCHOCO der Uniklinik Köln an.

Flächendeckende PCR-Pooltestungen, sogenannte "Lolli-Tests" an allen Grund- und Förderschulen in Nordrhein-Westfalen 

Seit 10. Mai werden die Kinder an allen Grund- und Förderschulen in NRW zwei Mal pro Woche mit einem sogenannten "Lolli-Test" auf das Corona-Virus untersucht.

Im Gegensatz zu Schnelltests werden die "Lolli-Tests", bei denen die Kinder einen Tupfer durch den Mund rollen, im Labor untersucht und sind genauer. Die Tests werden als Pool vorgenommen: Die Tests einer Gruppe werden zusammen untersucht. 

Das Testverfahren wurde in einem Pilotprojekt mit 22 Kölner Schulen, darunter auch zwei Förderschulen, sehr erfolgreich über einen Zeitraum von drei Wochen erprobt. Die Zufriedenheit der Schulen mit dieser Art der Testung war im Rahmen des Pilotprojekts durchweg positiv. Das neue Testverfahren soll einen weiteren und wesentlichen Beitrag zu einem geregelten Unterrichtsalltag leisten. Das weiterhin notwendige Testen soll besser und für die Schulen mit möglichst wenig Zeitaufwand in den täglichen Unterrichtsablauf integriert werden.

Am 10. Januar 2022 startet Lolli-Test 2.0

Die einzelnen Schüler*innen werden zukünftig an Testtagen zusätzlich zur Probeentnahme für den Pooltest eine individuelle Lolli-Probe abgeben, die als sogenannte Rückstellprobe mit den Pools an die Labore gesandt wird. Diese wird im Falle eines positiven Pooltestergebnisses direkt durch das Labor ausgewertet. Damit wird bereits um 6 Uhr am Morgen nach der Pooltestung das Einzeltestergebnis aller Schüler*innen, deren Pool positiv getestet wurde, vorliegen.

Alle negativ getesteten Schüler*innen können somit ohne Unterbrechung am Präsenzunterricht teilnehmen, ein Tag in häuslicher Quarantäne bleibt ihnen erspart. Für die Schule und die Eltern entfällt gleichzeitig der Aufwand, Einzelproben am Folgetag in der vorgesehenen Zeit an die Labore zu senden.

Eine zentrale, verfahrenserleichternde Neuerung der Rückmeldestrategie des Lolli-Testverfahrens ist, dass die Kommunikation der auffälligen Pool- und aller Einzeltestergebnisse direkt zwischen den Laboren und den Erziehungsberechtigten ablaufen wird. Die benannten Ansprechpersonen der Schulen werden auf gewohnte Weise weiterhin durch die Labore – und über deren spezifische Kommunikationsmedien wie E-Mail oder SMS – informiert.

Voraussetzung für die Einführung dieser Optimierung ist die einmalige Registrierung aller Schüler*innen mit ihren Stammdaten sowie aktuellen Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten bei den Laboren.

Ablauf

So werden die Lolli-Tests 2.0 ab 10. Januar 2022 durchgeführt:

An den wöchentlich zwei Test-Tagen, je nach Schule Montag und Mittwoch beziehungsweise Dienstag und Donnerstag, geben alle Schüler*innen morgens zwei Speichelproben ab. Dazu lutschen sie nacheinander jeweils etwa 30 Sekunden lang auf einem wattierten Abstrichtupfer (Lolli). Der eine Teil der Lollis aller Schüler*innen einer Lerngruppe wird von der anwesenden Lehrkraft in einem Sammelgefäß (Pool) zusammengeführt. Der zweite Lolli – die sogenannte Rückstellprobe – wird einzeln verpackt und namentlich gekennzeichnet. Beide Proben werden dann von der Schule ans Labor geschickt, wo zunächst der Pool-Test überprüft wird.

Ist der Pool negativ, so wird weiter nichts veranlasst. Alle Schüler*innen dürfen am nächsten Tag wieder in die Schule, ihre Rückstellproben werden vom Labor entsorgt. Weist der Pool-Test jedoch ein positives Ergebnis auf, so werden die dazugehörigen Rückstellproben im Labor sofort individuell analysiert. Bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses des individuellen Kontrolltestes müssen sich die betroffenen Schüler*innen des positiv getesteten Pools bestmöglich häuslich absondern. Bereits um 6 Uhr am nächsten Morgen liegen dann in der Regel auch die Einzeltestergebnisse aller Schüler*innen vor, deren Pool positiv getestet wurde. Eltern, deren Kinder positiv getestet wurden, werden darüber direkt je nach Labor über SMS oder E-Mail informiert. Die Schule wird zwar ebenfalls informiert, muss aber nicht mehr die Meldekette in Gang setzen. Das bedeutet eine große Erleichterung für Schulen und Eltern.

Im Fall eines positiven Einzel-PCR-Testergebnisses müssen sich Eltern und ihre Kinder unverzüglich in häusliche Quarantäne begeben beziehungsweise wird die vorherige häusliche Absonderung fortgesetzt. Die vor Ort jeweils zuständige Gesundheitsbehörde, die über das positive Einzel-Test-Ergebnis ebenfalls durch das Labor informiert wird, nimmt hierzu Kontakt mit den betroffenen Familien auf.

Informationen des Ministeriums für Schule und Bildung NRW zu den Lolli-Tests

Testungen von Beschäftigten

Alle Lehrkräfte sowie andere in Schule beschäftigten Personen an den Grund- und Förderschulen sowie an den weiterführenden Schulen, die immunisiert sind, führen ab dem 10. Januar 2022 dreimal pro Woche einen Antigen-Selbsttest in eigener Verantwortung durch oder haben den Nachweis über einen negativen Bürgertest vorzulegen.

Unberührt davon bleibt die im Infektionsschutzgesetz begründete Verpflichtung der nicht immunisierten und in Präsenz tätigen Lehrkräfte und Beschäftigten, an ihren Präsenztagen in der Schule einen Antigen-Selbsttest unter Aufsicht in der Schule vorzunehmen oder den Nachweis über einen negativen Bürgertest vorzulegen.

Qualität und Quantität der Antigen-Selbsttests

Bei allen zum Einsatz kommenden Antigen-Selbsttests handelt es sich um qualitativ hochwertige Produkte, die auf alle bekannten Virusvarianten einschließlich der Omikron-Variante reagieren. Die Tests sind CE-zertifiziert und haben dementsprechend erfolgreich ein Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen. Auch quantitativ stehen den Schulen in Nordrhein-Westfalen ausreichend Antigen-Selbsttests zur Verfügung. Die vertraglichen Vereinbarungen des Ministeriums für Schule und Bildung mit dem Lieferanten erlauben es den Schulen, je nach dem individuellen wöchentlichen Bedarf die notwendigen Tests zu bestellen. Eine ausreichende Versorgung mit Antigen-Selbsttests der Schulen ist damit langfristig gesichert. 

Datenverarbeitung

Für die Identifizierung der Rückstellproben und die eventuelle Kontaktaufnahme müssen Daten der Schüler*innen sowie der Erziehungsberechtigten verarbeitet werden. Die rechtliche Grundlage für die Probenentnahme sowie für die Datenverarbeitung ist in der aktuell gültigen Fassung der Coronabetreuungsverordnung verankert. Konkret heißt dies, dass die Schule nach der Verordnung über die zur Verarbeitung zugelassenen Daten (VO-DV I) von Schüler*innen und Eltern berechtigt und verpflichtet ist, zur Erfüllung ihrer Aufgaben aus der Coronabetreuungsverordnung die dazu erforderlichen personenbezogenen Daten der Schüler*innen zu erheben, soweit diese nicht bereits vorhanden sein sollten.

Notwendig für das Testverfahren sind: Name, Anschrift, Geburtsdatum, Geschlecht des Kindes und aktuelle Kontaktangaben der*des Erziehungsberechtigten zur Befundübermittlung. Die Schüler*innen oder die Eltern sind zur Angabe der erforderlichen Daten verpflichtet. Die Schule ist gemäß Coronabetreuungsverordnung befugt, die erforderlichen Daten an die Labore zu übermitteln. Die Labore dürfen diese Daten so lange speichern, wie dies zur Erfüllung des Zwecks erforderlich ist, das heißt solange sie vertraglich mit der Auswertung der Proben beauftragt sind. Nach Ablauf des Auftrags müssen die Daten gelöscht werden. Auch die Testergebnisse sind nach 14 Tagen zu vernichten.

Die Registrierungsdaten der Schüler*innen dürfen nicht von einem Labor direkt zu einem anderen Labor übermittelt werden. Stattdessen bleiben die Schulen zentraler Ankerpunkt für die Datenübermittlung. Das System setzt also darauf, nur wirklich notwendige Daten zu verarbeiten und sensibel damit umzugehen. Insgesamt wird das Verfahren sowohl für die Lehrkräfte in NRW als auch für die Familien beschleunigt und vereinfacht. Für die Schüler*innen wird die Schule zu einem noch sichereren Ort. 

Informationen des Ministeriums für Schule und Bildung NRW zur Testpflicht an Schulen

Ganztags- und Betreuungsangebote

Wiederaufnahme der Ganztags- und Betreuungsangebote in der Primarstufe und der Sekundarstufe I bei vollständigen Präsenzbetrieb

Offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote werden angeboten, wenn ein Schulbetrieb in vollständiger Präsenz zulässig ist. Dabei sind das schulische Hygienekonzept und die aktuellen Vorgaben der Coronaschutz- sowie der Coronabetreuungs-Verordnung zu beachten. Konkrete Informationen erhalten Sie durch die Schule. Die Regelungen zur Maskenpflicht  gelten auch für den OGS-Bereich. 

Informationen zur Beruflichen Orientierung

Was muss ich über Quarantäne wissen?

Wir setzen die Regelung des Landes zu Quarantäne in Schulen und Kitas um.

Die Quarantäne von Schüler*innen und Kita-Kindern beschränkt sich auf die nachweislich infizierte Person. Wenn enge Kontaktpersonen in Schulen ausnahmsweise unter Quarantäne gestellt werden müssen, kann diese durch einen negativen PCR-Test vorzeitig, nach frühestens fünf Tagen, beendet werden. Kinder und Jugendliche, die sich aktuell in Quarantäne befinden, können sich durch einen negativen PCR-Befund, jedoch frühestens am fünften Tag der Quarantäne, freitesten lassen.

Wann müssen Schüler*innen in Quarantäne?

Schüler*innen müssen in Quarantäne, wenn sie positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Da vom Kontakt bis zum Ausbruch der Krankheit bis zu 14 Tage vergehen können, muss der*die Schüler*in ab sofort für 14 Tage zu Hause bleiben. Damit soll verhindert werden, dass sich Infektionsketten bilden und sich das Corona-Virus weiter verbreitet.

Was bedeutet Quarantäne und was muss ich beachten?

Quarantäne bedeutet, dass der*die Schüler*in zu Hause bleiben muss und Kontakt zu anderen Menschen vermeiden sollte. Bitte achten Sie darauf, dass die üblichen Hygiene-Regeln eingehalten werden: Regelmäßiges Hände waschen, Husten-Nies-Etikette beachten, Einmal-Taschentücher benutzen, Hygieneartikel nicht mit anderen Personen teilen.

Ein*e Schüler*in hatte in der Schule Kontakt zu einer positiv getesteten Person. Muss der*die Schüler*in dann auch in Quarantäne?

Ja, enge Kontaktpersonen, zum Beispiel die direkten Sitznachbar*innen, müssen sich in Quarantäne begeben. Sie werden durch die Schulleitung nach festgelegten Kriterien ermittelt und an das Gesundheitsamt gemeldet. Sie dürfen die Schule vorläufig nicht besuchen und müssen zuhause bleiben. 

Müssen Eltern und Geschwister auch in Quarantäne?

Nein, die Quarantäne für Kontaktpersonen ohne Symptome gilt nur für den*die positiv getestete Schüler*in. Eltern dürfen weiterhin zur Arbeit gehen, Geschwisterkinder dürfen weiterhin die Schule oder Kindertageseinrichtung besuchen, solange kein Familienmitglied Krankheitssymptome zeigt. 

Was ist, wenn der*die Schüler*in während der Quarantäne Symptome einer Corona-Erkrankung bekommt?

Wenn ein*e Schüler*in Krankheitssymptome zeigt, ist die erste Ansprechperson die Kinder- oder Hausarztpraxis. Wenn volljährige Schüler*innen unter Quarantäne stehen, sind sie bei Krankheitssymptomen verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren. Bei Minderjährigen übernehmen das die Erziehungsberechtigten. Hierzu erhalten Sie beziehungsweise die Erziehungsberechtigten eine Telefonnummer vom Gesundheitsamt. Geben Sie diese Nummer bitte keinesfalls weiter, damit diese Telefonnummer für Sie und andere erreichbar bleibt.

Wann dürfen Schüler*innen wieder in die Schule?

Die Quarantäne dauert für enge Kontaktpersonen aktuell 10 Tage. Bei Schüler*innen, die regelmäßig im Rahmen der regelmäßigen Testung in der Schule getestet werden (Lollitest/Antigen-Selbsttest), kann bereits am 5. Tag eine Freitestung erfolgen. Sie erhalten auch eine Information des Gesundheitsamtes, eine sogenannte Ordnungsverfügung.  Das kann zur Zeit einige Tage dauern. In diesem Schreiben steht das genaue Datum, an dem die Quarantäne abläuft und der*die Schüler*in wieder in die Schule darf. Dieses Datum gilt natürlich nur, wenn der*die Schüler*in keine Symptome einer Corona-Erkrankung hat.

Was ist mit Schüler*innen, die als Kontaktperson von der Schule benannt wurden und noch keine Quarantäneverfügung erhalten haben? 

Auch diese Schüler*innen können nach den neuen Quarantäneregeln vorzeitig in die Schule zurückkehren, wenn ein nach dem fünften Tag der Quarantäne durchgeführter PCR-Test oder Antigen-Schnelltest in einem Testzentrum ein negatives Ergebnis hat und das Kind keine Krankheitszeichen zeigt. Das Testergebnis müssen Sie der Einrichtung vorlegen. 

Verhalten bei Krankheitsanzeichen und Vorerkrankungen

Grundsätzlich gelten für Schüler*innen die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht. Dies gilt auch für den Präsenzunterricht im Rahmen des angepassten Schulbetriebs nach den Sommerferien. 

Wir bitten Erziehungsberechtigte jedoch noch einmal besonders darauf zu achten, dass Schüler*innen mit Krankheitssymptomen aufgrund des Infektionsschutzes weder am Unterricht und der Betreuung in der Schule teilnehmen noch die Schülerbeförderung in Anspruch nehmen sollten.

Sollten Schüler*innen Symptome einer COVID-19-Erkrankung zeigen, ist eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule darf zunächst nicht betreten werden.

Schaubild "Wenn mein Kind zuhause erkrankt - Handlungsempfehlung"

Beratungs- und Informationsangebote im Schulbereich

Weitere Informationen zum Corona-Virus