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Wir bereiten uns auf Rückkehr zum Distanzunterricht ab Montag vor.

Wir sind bereits auf die Schulen zugegangen und befinden uns derzeit im Austausch mit dem Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

Pressemitteilung vom 22. April 2021

Schulbetrieb ab Montag, 19. April 2021

Aufgrund einer Gesamtbewertung der aktuellen Lage hat die Landesregierung entschieden, dass alle Schulen ab dem kommenden Montag, 19. April 2021, wieder zu einem Schulbetrieb im Wechselunterricht zurückkehren können. Damit leben die Regeln für den Schulbetrieb aus der unmittelbaren Zeit vor den Osterferien wieder auf.

Diese für das Land Nordrhein-Westfalen vorgesehenen Regelungen zum Schulbetrieb orientieren sich an der in der parlamentarischen Beratung befindlichen Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene. Die Bundesregierung hat sich mit Beschluss vom 13. April 2021 für eine unmittelbare gesetzliche Untersagung des Schulbetriebs in allen Ländern ausgesprochen, wenn eine Inzidenz von 200 überschritten wird.

Ausgenommen werden können Abschlussklassen, falls die einzelnen Länder dieses regeln. Auch eine Notbetreuung ist in jedem Fall zulässig. Gleichwohl ist das Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Ansicht, dass die Dynamik des Infektionsgeschehens uns weiter zur Vorsicht zwingt. Wir kehren daher zum Wechselunterricht, wie ihn die Schulen vor den Osterferien konzipiert und praktiziert haben, zurück.

Der Gesetzentwurf auf Bundesebene sieht vor, dass auch jenseits einer Inzidenz von 100 bis hin zu einer 200’er Inzidenz ein uneingeschränkter Schulbetrieb zulässig sein soll, allerdings flankiert durch eine Testpflicht an den Schulen. Eine solche Testpflicht gilt in Nordrhein-Westfalen bereits seit dem 12. April 2021 an allen Schulen.

Testpflicht für alle Schüler*innen, Lehrkräfte und Personal an Schulen in Nordrhein-Westfalen

Seit dem 12. April gilt eine Pflicht zur Testung in den Schulen. Sie ist so formuliert, dass die Teilnahme an wöchentlich zwei Tests zur Voraussetzung für den Aufenthalt in der Schule gemacht wird. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die dafür erforderlichen Rechtsgrundlagen in der Coronabetreuungsverordnung erlassen. 

Coronabetreuungsverordnung auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Eltern, die mit einer Testung ihres Kindes in der Schule nicht einverstanden sind, steht die Möglichkeit offen, der Schule alternativ einen negativen Bürgertest des Kindes vorzulegen, der nicht länger als 48 Stunden zurückliegt.

Schüler*innen die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, einen Anspruch auf Distanzunterricht gibt es für die Tage des Präsenzunterrichts nicht.

Eine Ausnahme von der Testpflicht gilt für die Tage der schulischen Abschlussprüfungen und Berufsabschlussprüfungen. Auch nicht getestete Schüler*innen dürfen wegen der besonderen Bedeutung daran teilnehmen. Diese Prüfungen werden aber räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schüler*innen durchgeführt.

Mit der Rückkehr zum Wechselunterricht ab 19. April 2021 bieten wir allen Kölner Schulen zusätzlich zu den verpflichtenden Tests des Landes das freiwillige Angebot der Lolli-PCR-Pooltestung nach dem erfolgreichen Pilotprojekt SCHOCO der Uniklinik Köln an.

Regelungen für die Primarstufe an Grund- und Förderschulen

Der Unterricht für Schüler*innen aller Jahrgangsstufen der Primarstufe wird in Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht für die Primarstufen an Grund- und Förderschulen ab dem 19. April 2021 wiederaufgenommen. Die seit 22. Februar 2021 geltenden Vorgaben für den Wechsel werden unverändert ab dem 19. April 2021 fortgesetzt.

Hierbei gilt weiter Folgendes:

  • Alle Schüler*innen erhalten möglichst im selben Umfang Präsenz- und Distanzunterricht. Dabei sind konstante Lerngruppen zu bilden.
  • Schüler*innen erhalten nicht länger als eine Woche keinen Präsenzunterricht.
  • Nähere Informationen erhalten Sie direkt von der Schule.
  • Weiterhin besteht auf Antrag die Möglichkeit einer Betreuung in der Schule, wenn Eltern ihre Kinder an Tagen des Distanzunterrichts nicht betreuen können. Angebote des Offenen Ganztags finden noch nicht regelhaft statt. Kinder mit einem Betreuungsvertrag werden zu den üblichen Zeiten betreut. Kinder ohne Betreuungsvertrag können während der Unterrichtszeiten betreut werden.

Flankierend kommt die Testpflicht für alle Schüler*innen, Lehrkräfte und Personal an Schulen hinzu.

Regelungen für weiterführende allgemeinbildende Schulen außerhalb der Abschlussklassen

Ab Montag, 19. April 2021 kehren Schüler*innen aller Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I sowie die Schüler*innen der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe wieder in den eingeschränkten Präsenzunterricht im Wechselmodell zurück. 

Hierbei gilt Folgendes:

  • Alle Schüler*innen erhalten möglichst im selben Umfang Präsenz- und Distanzunterricht.
  • Grundsätzlich sind in der Sekundarstufe I konstante Lerngruppen zu bilden, so dass eine Durchmischung im Rahmen der äußeren Differenzierung, im Wahlpflichtbereich sowie im Unterricht der zweiten Fremdsprache vermieden wird. Religionsunterricht wird in Präsenzphasen im Klassenverband erteilt. 
  • Bei der Einführung des Wechselmodells sind aus Gründen der Kontaktreduzierung die Klassen bzw. Kurse in der Regel in zwei Gruppen zu teilen, so dass die verbleibenden beiden Wochen bis zu den Osterferien zu einem Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht kommt. Bei kleinen Klassen und Kursen kann die Schulleitung entscheiden, auf eine Teilung zu verzichten.
  • Schüler*innen erhalten nicht länger als eine Woche keinen Präsenzunterricht.
  • Ein regulärer Ganztagsbetrieb findet bis zu den Osterferien nicht statt.
  • Nähere Informationen über die konkrete Ausgestaltung des Wechselmodells erhalten Sie direkt von der Schule. 

Flankierend kommt die Testpflicht für alle Schüler*innen, Lehrkräfte und Personal an Schulen hinzu.

Betreuung in der Schule

Für Schüler*innen der Klassen 5 und 6 können Eltern eine Betreuung in der Schule beantragen. Außerdem können Schulen im Rahmen ihrer räumlichen und personellen Ressourcen, Schüler*innen, die zu Hause keine lernförderliche Umgebung haben, das Angebot unterbreiten, unter Aufsicht in den Räumen der Schule an den Aufgaben aus dem Distanzunterricht zu arbeiten.

Antragsformular des Schulministeriums für die Betreuung in der Schule

Regelungen für Abschlussklassen

Allen Schüler*innen, die vor Prüfungen stehen und die einen erfolgreichen Abschluss ihrer bisherigen Schullaufbahn anstreben, wurde bereits eine Rückkehr in den Präsenzunterricht ermöglicht. Grundsätzlich ist dies in voller Klassenstärke möglich. Schulen können Klassen und Lerngruppen jedoch auch aufteilen, falls hierzu die personellen und räumlichen Voraussetzungen gegeben sind. Für die Schüler*innen kann es zu einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht kommen.

Testpflicht für alle Schüler*innen

Seit dem 12. April gilt eine Pflicht zur Testung in den Schulen. Sie ist so formuliert, dass die Teilnahme an wöchentlich zwei Tests zur Voraussetzung für den Aufenthalt in der Schule gemacht wird.

Eine Ausnahme von der Testpflicht gilt für die Tage der schulischen Abschlussprüfungen und Berufsabschlussprüfungen. Auch nicht getestete Schüler*innen dürfen wegen der besonderen Bedeutung daran teilnehmen. Diese Prüfungen werden aber räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schüler*innen durchgeführt.

Abiturvorbereitungen für den Abiturjahrgang 2021

Wie im Erlass vom 7. Dezember 2020 angekündigt, beginnt am ersten Tag nach den Osterferien für die Abiturient*innen der Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs die gezielte Abiturvorbereitung in den Abiturprüfungsfächern. Der Unterricht in den übrigen Fächern entfällt für diese Schüler*innen bzw. Studierenden.

Regelungen für die gymnasiale Oberstufe an Gesamtschulen, Gymnasien und Weiterbildungskollegs

Da die Leistungen auch der Schüler*innen, die sich derzeit in der Qualifikationsphase 1 befinden, bereits in die Gesamtbewertung für ihr Abitur einfließen, wird ihnen seit dem 11. Februar 2021 die Rückkehr in einen Präsenzunterricht ermöglicht. Entsprechendes gilt für die Studierenden des Weiterbildungskollegs im dritten bis sechsten Semester. Die Schulleitung kann Schüler*innen, die zu Hause keine lernförderliche Umgebung haben, anbieten, ihre Aufgaben in der Schule zu erledigen.

Schüler*innen der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe kehren wieder in einen eingeschränkten Präsenzunterricht im Wechselmodell zurück. Für die Studierenden des Weiterbildungskollegs im 1. und 2. Semester gilt dies entsprechend.

Regelungen im Rahmen der sonderpädagogischen Förderung in Förderschulen und im Gemeinsamen Lernen

Grundsätzlich gelten die oben genannten Regelungen auch für Schüler*innenin Förderschulen und im Gemeinsamen Lernen. Allerdings sind mit Blick auf die unterschiedlichen behinderungsspezifischen Ausprägungen folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen:

  • Angesichts der Tatsache, dass die Schüler*innen-/Lehrkräfte-Relation insbesondere in den Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung, Körperliche und motorische Entwicklung, Hören und Kommunikation sowie Sehen die Bildung vergleichsweise kleiner Klassen erlaubt, ist durch die Schulleitungen zu prüfen, ob ein Präsenzunterricht auch in voller Klassenstärke erfolgen kann. Dies hat den Vorteil, dass auf die Notwendigkeit paralleler Betreuungsangebote verzichtet werden kann.
  • Bei entsprechenden räumlichen Voraussetzungen ist ein Präsenzunterricht in Klassenstärke auch in den Förderschulen der anderen Förderschwerpunkte grundsätzlich möglich. 
  • Eltern, die aus begründeter Sorge vor einer Infektion ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen lassen wollen, können es unter Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests davon befreien lassen.
  • Schüler*innen, die nicht ohne Betreuung zu Hause am Distanzunterricht teilnehmen können - insbesondere in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung - haben im Rahmen der personellen Möglichkeiten der Förderschulen beziehungsweise der Schulen des Gemeinsamen Lernens einen Anspruch auf eine Betreuung in der Schule.

Regelungen für den Sportunterricht

Auch der Unterricht im Fach Sport findet grundsätzlich statt. Zu beachten ist, dass Sportunterricht, wann immer es die Witterung zulässt, im Freien stattfinden soll. Beim Sportunterricht in der Sporthalle ist grundsätzlich eine Maske zu tragen. 

Regelungen für Berufskollegs

Seit März 2021 gilt voraussichtlich bis zum Schuljahresende für alle Bildungsgänge und Jahrgangsstufen, dass Unterricht auch wieder in Präsenz aufgenommen wird. Mit Blick auf den Infektionsschutz soll von der Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht Gebrauch gemacht werden. Der Distanzunterricht unterliegt hierbei den rechtlichen Vorgaben der DistanzunterrichtVO. Hinsichtlich eines möglichst großen Umfanges an Präsenzunterricht sind unter Berücksichtigung der frühesten anstehenden Prüfungen und Abschlüsse folgende Prioritäten zu setzen:

  • Abschlussklassen vollzeit- und teilzeitschulischer Bildungsgänge (einschließlich Fachschulen des Sozialwesens im zweiten Jahr der konsekutiven Organisationsform) sowie die Fachklassen des dualen Systems, die Teile ihrer dezentralen oder zentralen Abschlussprüfungen beziehungsweise Teile ihrer Berufsabschlussprüfung vor den zuständigen Stellen (Kammern) im April oder Mai 2021 ablegen.
  • Alle anderen Abschlussklassen vollzeit- und teilzeitschulischer Bildungsgänge, einschließlich Fachschulen des Sozialwesens im zweiten Jahr der konsekutiven Organisationsform, sowie die Fachklassen des dualen Systems.
  • Die Klassen 12 des Beruflichen Gymnasiums mit Blick auf die Leistungsfeststellungen innerhalb der Qualifikationsphase.
  • Schüler*innen in 3,5-jährigen oder 2,5-jährigen dualen Ausbildungsverhältnissen, die im Herbst 2021 Teile ihrer Berufsabschlussprüfungen vor den zuständigen Stellen (Kammern) ablegen.
  • Schüler*innen im 2. Jahr dreijähriger und im 1. Jahr zweijähriger dualer Ausbildungsberufe sowie diejenigen im 2. Jahr dreijähriger Bildungsgänge und im 1. Jahr zweijähriger Bildungsgänge mit Berufsabschluss nach Landesrecht sowie Studierende im 1. Jahr der Fachschulen in Vollzeit sowie im 2. und 3. Jahr in Teilzeit.
  • Schüler*innen in der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums, im 1. Jahr drei- und 3,5-jähriger dualer Ausbildungsberufe und im 1. Jahr zweijähriger Bildungsgänge ohne Berufsabschluss nach Landesrecht sowie Studierende im 1. Jahr der Fachschulen in Teilzeit. Der Präsenzunterricht in Abschlussklassen des dualen Systems der Berufsausbildung ist drei Wochen vor dem Prüfungstermin zu beenden. Der Unterricht ist ab diesem Zeitpunkt in Distanzform weiterzuführen. Für alle anderen Abschlussklassen mit zentralen oder dezentralen Prüfungen kann von dieser Regelung ebenfalls Gebrauch gemacht werden.

Bei Nutzung von Blended Learning-/Hybridunterricht (wechselweise ein Teil der Klasse in Präsenz, ein Teil in Distanz) oder rhythmisiertem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht, der zum Beispiel in wöchentlichem Wechsel für die ganze Klasse erfolgt, wird auf nachfolgende Aspekte hingewiesen:

  • Schüler*innen aller Klassen und Jahrgangsstufen, die nach Einschätzung der Schulleitung zuhause oder im Ausbildungsbetrieb nicht mit Erfolg am Distanzunterricht teilnehmen können, soll in den Berufskollegs die Möglichkeit zur Teilnahme am Distanzunterricht gegeben werden.
  • Gemäß organisatorischem und pädagogischem Plan sollen insbesondere für die Fachklassen des dualen Systems und die Fachschulbildungsgänge synchrone (zeitgleiche) Organisationsmodelle der Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht gemäß Stundenplan unter Einhaltung der jeweiligen Stundentafel stattfinden.
  • Die Pflicht zur Teilnahme am Unterricht erstreckt sich auch auf den Distanzunterricht.
  • Sofern Unterrichtstage und -zeiten verlegt werden, sind zum Beispiel die Ausbildungsbetriebe und sozialpädagogischen Einrichtungen gemäß § 7 der DistanzunterrichtVO zu informieren.

Verschiebung der Prüfungen VERA 8 und VERA 3

Die in der Klasse 8 für den Zeitraum vom 2. März bis zum 19. März 2021 vorgesehenen Lernstanderhebungen und Vergleichsarbeiten, VERA 8, werden auf frühestens September 2021 verschoben. Dies gilt ebenfalls für die zwischen dem 22. April und 5. Mai 2021 vorgesehenen Vergleichsarbeiten in der Klasse 3 der Primarstufe, VERA 3.

Reduzierte Anzahl von Klassenarbeiten

Im ersten Halbjahr ausgebliebene Klassenarbeiten müssen nicht nachgeholt werden, wenn sie bisher nicht nachgeholt worden sind. Im zweiten Halbjahr sind zwei Leistungen im Beurteilungsbereich der schriftlichen Arbeiten zu erbringen. Die Zentrale Prüfung der Klasse 10, ZP 10, gilt als eine dieser zwei Leistungen. Die in den Ausbildungsordnungen eröffnete Möglichkeit, eine schriftliche Arbeit durch eine andere Form der Leistungserbringung zu ersetzen, bleibt bestehen.

Klassenfahrten bis zu den Sommerferien

Die Durchführung von Schulfahrten ist wegen der anhaltend pandemiebedingten Unsicherheiten  für die Zeit bis zum 5. Juli 2021 unzulässig. 

Berufliche Orientierung

Weitere Informationen zur Beruflichen Orientierung finden Sie auf der Seite des Schulministeriums.

Elternbeiträge im Offenen Ganztag

Für Januar 2021 fallen keine Elternbeiträge an.

Da Ganztagsangebote immer noch in eingeschränktem Umfang stattfinden, wird derzeit von Seiten des Landes Nordrhein-Westfalen darüber beraten, ob eine analoge Regelung zwischen dem Land und den Kommunen auch für die Monate Februar und März getroffen werden kann.

Corona-Fall in der Schule - wenn Ihr Kind in Quarantäne muss

Maskenpflicht

Ab sofort gilt, dass alle Besucherinnen und Besucher einer Schule im Umkreis mit einem Radius von 150 Meter um diese Schule eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen müssen. Hierzu gehören alle Schüler*innen, alle in der Schule Beschäftigten und alle, die jemanden zur Schule begleiten, dort abholen oder die Schule aus anderen Gründen aufsuchen.

Alle Personen, die sich im Rahmen der schulischen Nutzung in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten, sind verpflichtet, eine medizinische Maske gemäß der Coronaschutzverordnung zu tragen. Medizinische Masken im Sinne dieser Verordnung sind sogenannte OP-Masken, Masken des Standards FFP2 und höheren Standards jeweils ohne Ausatemventil oder diesen vergleichbare Masken (insbesondere KN95/N95). 

Wenn Schülerinnen und Schüler bis zur Klasse 8 aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, kann ersatzweise eine Alltagsmaske getragen werden. Dies  gilt insbesondere im Bereich der Primarstufe.

Die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske oder einer medizinischen Maske besteht nicht

  • für Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.
  • in Pausenzeiten zur Aufnahme von Speisen und Getränken, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist oder die Aufnahme der Nahrung auf den festen Plätzen im Klassenraum oder innerhalb derselben Bezugsgruppen in anderen Räumen, insbesondere in Schulmensen, erfolgt.

Die Lehrkraft kann entscheiden, dass das Tragen einer Maske zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist, insbesondere bei Prüfungen oder während des Schulsports im Freien und des Schulschwimmens. In diesen Fällen soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet sein.  

Beschaffung von medizinischen Masken oder Alltagsmasken

Die Eltern der Schüler*innen beziehungsweise die volljährigen Schüler*innen sind für die Beschaffung von medizinischen Masken bzw. Alltagsmasken verantwortlich.

Einsatz von Visieren

Visiere stellen keinen Ersatz für eine medizinische Maske oder eine Alltagsmaske dar. 

Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit von Kontakten

Um Infektionsketten bei Bedarf nachvollziehen zu können, sind konstante Gruppenzusammensetzungen im Schulalltag erforderlich. Außerdem soll im Unterricht eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert werden. Ergänzend wird die Anwesenheit der Schüler*innen sowie aller weiteren Personen für jede Unterrichtsstunde und vergleichbare Schulveranstaltung erfasst. Für die Rückverfolgbarkeit müssen diese Daten anschließend vier Wochen aufbewahrt werden.

Weitere Hygieneregeln an Schulen

Ganztags- und Betreuungsangebote in der Primarstufe und der Sekundarstufe I

Offene und gebundene Ganztags- und Betreuungsangebote werden im Schuljahr 2020/2021 unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes und unter den aktuellen Vorgaben der Coronaschutzverordnung sowie der Coronabetreuungsverordnung angeboten. Konkretere Informationen erhalten Sie von der Schule. Die grundsätzlichen Regelungen zur Maskenpflicht  gelten auch für den OGS-Bereich. 

Beförderung im ÖPNV und im Schülerspezialverkehr 

Es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Rahmen der Beförderung im ÖPNV oder im Schülerspezialverkehr. Aus medizinischen Gründen ist eine Befreiung von der Maskenpflicht möglich. Die Dokumentation der medizinischen Gründe beziehungsweise das Attest sollte jedoch mitgeführt werden. Im Rahmen der Beförderung ist kein Mindestabstand vorgeschrieben.

Fachpraktischer Unterricht in den Berufskollegs

Bei der Durchführung des fachpraktischen Unterrichts im Berufskolleg gelten die Vorgaben der aktuellen Fassungen der Coronabetreuungsverordnung und der Coronaschutzverordnung. 

Verhalten bei Krankheitsanzeichen und Vorerkrankungen

Grundsätzlich gelten für Schüler*innen die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht. Dies gilt auch für den Präsenzunterricht im Rahmen des angepassten Schulbetriebs nach den Sommerferien. 

Wir bitten Erziehungsberechtigte jedoch noch einmal besonders darauf zu achten, dass Schüler*innen mit Krankheitssymptomen aufgrund des Infektionsschutzes weder am Unterricht und der Betreuung in der Schule teilnehmen noch die Schülerbeförderung in Anspruch nehmen sollten.

Sollten Schüler*innen Symptome einer COVID-19-Erkrankung zeigen, ist eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten.

Schaubild "Wenn mein Kind zuhause erkrankt - Handlungsempfehlung"

Beratungs- und Informationsangebote im Schulbereich

Weitere Informationen zum Corona-Virus