Kölner Bürgerinnen und Bürger, die sich Sorgen machen, möglicherweise mit dem Corona-Virus infiziert zu sein, wenden sich an ihre Hausärztin beziehungsweise ihren Hausarzt. Bei Unsicherheit oder Nichterreichbarkeit der Hausärztin oder des Hausarztes steht der kassenärztliche Notdienst zur Verfügung. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar unter der Telefonnummer 116 117.

Die versorgende Ärztin beziehungsweise der versorgende Arzt wird sich bei Notwendigkeit unverzüglich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

Ob ein Labortest auf eine Infektion mit dem Corona-Virus notwendig ist, entscheidet die behandelnde Ärztin beziehungsweise der behandelnde Arzt.

Bürgertelefon

Außerdem haben wir ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem sich besorgte Bürgerinnen und Bürger informieren können: 0221 / 221-33500

Das Bürgertelefon ist wie folgt erreichbar:

  • Montag bis Freitag, 7 bis 18 Uhr

Eingeschränkte Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Bitte beachten Sie, dass in der Regel vor dem Besuch weiterhin Termine für eine persönliche Vorsprache vereinbart werden müssen.

Bei Behördengänge müssen Besucherinnen und Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Über das Corona-Virus

Corona-Viren verursachen in Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie das Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder das Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).

Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist möglich. Anstecken kann man sich über Tröpfcheninfektion durch husten, niesen, sprechen.

Die erste Symptome treten innerhalb von 2 bis 14 Tagen auf.

Die Beschwerden unterscheiden sich oft kaum von denen einer anderen Erkältungskrankheit, wie Fieber, Husten, Halsschmerzen, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen. Es wird auch über eine verstopfte Nase, Übelkeit und Durchfall berichtet.

Generelle Handlungsempfehlung

  • Waschen Sie sich häufig und gründlich die Hände mit ausreichend Wasser und Seife; eine Händedesinfektion ist nicht erforderlich.
  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben.
  • Vermeiden Sie es, mit den Händen das Gesicht zu berühren.
  • Halten Sie sich an die Husten- und Nies-Etikette (Husten und Niesen in die Ellenbeuge).
  • Nutzen Sie Papiertaschentücher zum Naseputzen und verwenden Sie diese nur einmalig. Entsorgen Sie diese so bald wie möglich in einem Abfalleimer und waschen Sie zeitnah Ihre Hände.
  • Halten Sie einen Mindestabstand (1 bis 2 Meter) zu anderen Personen, insbesondere zu Personen mit Atemwegsbeschwerden.  

Diese Maßnahmen schützen auch vor Influenza (Grippe) und anderen Atemwegserkrankungen

Maßnahmen zur Eindämmung

  • Im öffentlichen Raum dürfen nur noch Personen aus maximal zwei Haushalten zusammentreffen. Aus den zwei Haushalten dürfen dann insgesamt zehn Personen zusammenkommen. Das heißt, das Einkaufen oder Spazieren mit mehreren Freunden und Bekannten ist nur noch erlaubt, wenn es sich um maximal zwei Hausstände handelt.
  • Ab 22 bis 6 Uhr gilt ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum.
    Öffentlicher Raum ist der der Allgemeinheit zugängliche Raum, also keine Privatwohnungen.
  • Ab 22 bis 6 Uhr gilt ein Verkaufsverbot für alkoholische Getränke.
  • An Wochenenden gilt das Verkaufsverbot für Alkohol an folgenden Orten ("Hotspots") freitags, samstags und sonntags jeweils ab 20 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages. Dies bedeutet, dass das Verkaufsverbot nicht durchgängig von Freitag, 20 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, gilt. Das gilt jeweils auch für Supermärkte und Kioske.
    - Altstadt
    - Stadtgarten und Umgebung
    - Brüsseler Platz und Umgebungsstraßen
    - Schaafenstraße und Umgebung
    - Zülpicher Viertel
    - Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch

Maskenpflicht

  • Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) im öffentlichen Raum besteht überall dort, wo sich viele Menschen begegnen und der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Jeder, der zu Fuß in Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen unterwegs ist, muss von 10 bis 22 Uhr eine Maske tragen.
  • Besucher von Patienten im Krankenhaus, Bewohnern von Alten- und Seniorenheimen oder Personen in ähnlichen Gemeinschaftseinrichtungen, die einer vulnerablen Gruppe angehören, müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, die die Einrichtung bei Bedarf zur Verfügung stellen muss.
  • Auch auf Spielplätzen muss eine Alltagsmaske getragen werden.   
  • Mund und Nase müssen bedeckt und die Maske geeignet sein, die Atemluft zu bremsen. Nicht geeignet sind Kinnvisiere, Gesichtsschutzschilde und weitmaschige Textilien.

Gastronomie und Sperrstunde

Es gelten folgende Bestimmungen:

  • Schank- und Speisenwirtschaften (Restaurants, Bars, Kneipen, Imbisse und ähnliche Einrichtungen) haben geschlossen.
  • Erlaubt bleibt die Abholung und Lieferung von Speisen ("Außer-Haus-Verkauf"). Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt (§ 14 Coronaschutzverordnung)
  • Die Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr ist aufgehoben.
  • Betriebskantinen bleiben unter Hygieneauflagen geöffnet.

Reisen

Für Reisen gilt:       

  • Übernachtungsangebote für touristische Zwecke sind unzulässig, wenn sie nach dem 29. Oktober angetreten worden sind.
  • Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig.

Schulen und Kindergärten

  • Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet.
  • Schülerinnen, Schüler sowie Lehrkräfte haben im Umkreis ihrer Schule im Radius von 150 Meter eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Dadurch soll die Infektionsgefahr durch Gruppenbildung vor und nach der Schule sowie in Pausen gesenkt werden. Personen, die generell von der Pflicht eine Mund-Nasen-Bedeckung entbunden sind, müssen diese Pflicht ebenfalls nicht beachten. 

Einzelhandel

  • Der Einzelhandel bleibt unter Hygieneauflagen geöffnet.
  • Im Einzelhandel gilt folgende Quadratmeter-Regel: Zehn Quadratmeter pro Kunde.
  • Gesteuerter Zutritt muss gewährleistet werden.
  • Warteschlangen sind zu vermeiden.
  • Zur Entzerrung der Weihnachtseinkäufe dürfen Geschäfte am 29. November 2020, 6., 13. und 20. Dezember 2020 sowie am 3. Januar 2021 auch sonntags im Zeitraum zwischen 13 bis 18 Uhr öffnen.

Dienstleistung

Für Dienstleister und kosmetische Berufe gilt:

  • Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios oder ähnliche werden geschlossen.
  • Medizinische Behandlungen (z.B. Physio- oder Ergotherapie) sind möglich.
  • Friseursalons bleiben unter Hygieneauflagen weiterhin geöffnet.
  • Fußpflege darf weiterhin angeboten werden

Sport und Freizeit

  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind nicht gestattet.
  • Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen sind seit Montag, 2. November, geschlossen. Zum Beispiel:
    • Theater, Opern, Konzerthäuser
    • Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche.
    • Messen, Kinos, Freizeitparks
    • Anbieter von Freizeitaktivitäten drinnen und draußen
    • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
    • Prostitutionsstätten, Bordelle
    • Freizeit- und Amateursportstätten, Schwimm- und Spaßbäder, Thermen, Saunen
    • Fitnessstudios
    • Zoologische Gärten und Tierparks
  • Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen sind seit Montag, 2. November, nicht mehr gestattet.

Erlaubt bleiben:

  • Der zur Berufsausübung dienende Probenbetrieb
  • Berufssporttraining und Schulsportunterricht
  • Individualsport mit maximal zwei Personen oder innerhalb eines Haushalts und außerhalb geschlossener Räume von Sportanlagen.
  • Wettbewerbe in Profiligen, im Berufsreitsport und Pferderennen sind nur ohne Zuschauerinnen und Zuschauer möglich.

Straßen und Plätze mit Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum gilt von 10 bis 22 Uhr auf folgenden Plätzen und Straßen:

  • in sämtlichen Fußgängerzonen
  • in folgenden Einkaufsstraßen:
  • Aachener Straße
    vom Habsburgerring bis Hausnummer 76 beziehungsweise 61 sowie von Hausnummer 390 bis Hausnummer 456 beziehungsweise von Hausnummer 497 bis Hausnummer 567
  • Bahnhofstraße in Porz
    von Hausnummer 47 bis Ecke Hauptstraße beziehungsweise von Hausnummer 58 bis Ecke Hauptstraße
  • Bonner Straße
    von Hausnummer 2 bis Ecke Bonner Wall beziehungsweise von Hausnummer 1 bis Ecke Alteburger Wall
  • Breite Straße
    von Ecke Tunisstraße bis Ecke Sankt-Apern-Straße einschließlich Willy-Millowitsch-Platz und Hanns-Hartmann-Platz
  • Brüsseler Straße
    von Ecke Aachener Straße bis zur Ecke Venloer Straße
  • Chlodwigplatz
    von Hausnummer 1 bis zur Severinstorburg beziehungsweise von Hausnummer 2 bis zur Severinstorburg
  • Dellbrücker Hauptstraße
    von Ecke Thurner Strraße bis Hausnummer 140 beziehungsweise von Hausnummer 61 bis Ecke Bergisch Gladbacher Straße 1006
  • Deutzer Freiheit
  • Dürener Straße
    von der Universitätsstraße bis zum Gürtel
  • Ehrenstraße
  • Eigelstein
  • Frankfurter Straße (Stadtteil Mülheim)
    von Hausnummer 1 bis Ecke Montanusstraße/Vincenzstraße
  • Hauptstraße in Rodenkirchen
    von Hausnummer 1 bis zur Ecke Walther-Rathenau-Straße beziehungsweise von Hausnummer 2 bis Hausnummer 128
  • Höninger Weg
    von Hausnummer 134 bis Hausnummer 220 beziehungsweise von Hausnummer 145 bis Hausnummer 257
  • Kalker Hauptstraße
    von Hausnummer 51 bis Hausnummer 273 beziehungsweise von Hausnummer 62 bis Hausnummer 244
  • Keupstraße
    von Hausnummer 32 bis Ecke Bergisch Gladbacher Straße Hausnummer 95 beziehungsweise von Ecke Schanzenstraße Hausnummer 1 bis Keupstraße Hausnummer 123
  • Maastrichter Straße
    von Ecke Hohenzollernring bis Ecke Brüsseler Platz
  • Mittelstraße
  • Neumarkt
  • Neusser Straße
    vom Ebertplatz bis Weißenburgstraße sowie von Hausnummer 177 bis Hausnummer 457 beziehungsweise von Hausnummer 184 bis Hausnummer 450
  • Severinstraße
    von Hausnummer 1 bis Hausnummer 193 beziehungsweise von Hausnummer 2 bis Ecke Spielmannsgasse
  • Sülzburgstraße
    von Luxemburger Straße bis Berrenrather Straße
  • Venloer Straße
    von Hausnummer 1 bis zum Hans-Böckler-Platz einschließlich dieses Platzes sowie von der Inneren Kanalstraße bis zur Heliosstraße
  • Weidengasse
  • Wiener Platz
  • Zülpicher Straße
    von Hausnummer 1 bis Hausnummer 51 beziehungsweise von Hausnummer 2 bis Hausnummer 70
    einschließlich des Zülpicher Platzes
  • Des Weiteren:
  • in der Altstadt (Anlage 1)
  • auf den Kölner Ringen
  • auf dem Rheinufer linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke
  • auf dem Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch (Anlage 2)
  • an allen Orten, an denen gemessen an der verfügbaren Fläche der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann

Die Coronaschutzverordnung wurde zum 30. Oktober 2020 in Nordrhein-Westfalen aktualisiert. Aktuell gilt die Fassung vom 10. November 2020

Bitte informieren Sie sich hierzu auf der "FAQ-Seite des Landes Nordrhein-Westfalen".

Neue FAQ zum Coronavirus - Das Landesportal NRW Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) in der ab dem 10. November 2020 gültigen Fassung Bußgeldkatalog: Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) in der ab dem 5. November 2020 gültigen Fassung
Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVO) vom 10. November 2020 Hygiene- und Infektionsschutzstandards zur Coronaschutz-Verordnung

Ein- und Rückreise aus dem Ausland

Allgemein:

Für Reise-Rückkehrende/Einreisende aus Risikogebieten gilt seit Montag, dem 9. November 2020 die neue Coronaeinreiseverordnung. 

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Nordrhein-Westfalen einreisen und sich innerhalb der letzten 10 Tage vor ihrer Einreise zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft in Quarantäne begeben und sich dort für 10 Tage absondern.

Eine Testung zur Verkürzung der Quarantänezeit ist frühestens am 5. Tag nach Einreise möglich und die Quarantäne kann frühestens am 5. Tag nach Einreise durch ein negatives Testergebnis beendet werden, vorausgesetzt Sie hatten keinen Kontakt zu einer Corona-Virus positiven Person. Wenn Sie innerhalb von 10 Tagen nach Einreise Corona-Virus- Symptome aufweisen, besteht die Pflicht zu einem (zweiten) Test.

Der Test ist für Reiserückkehrende aus Risikogebieten nach der Einreise noch bis zum 1. Dezember 2020 kostenlos.

Vor Einreise nach Deutschland aus einem Risikogebiet sind Sie seit dem 8. November 2020 verpflichtet sich digital anzumelden und den Nachweis darüber auf Ihrer Reise mitzuführen:

Digitale Einreiseanmeldung

Auf der Homepage oben genannten Einreise-Anmeldungs-Internetseite geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten 10 Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, müssen Sie stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform ausfüllen:

Ersatzmeldung in Papierform
FAQ Reisende vom Bundesgesundheitsministerium
Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende (Coronaeinreiseverordnung – CoronaEinrVO) in der ab dem 9. November 2020 geltenden Fassung
Risikogebiete
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen - Verordnungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse

Arbeit, Schule, Kita

Kindertageseinrichtungen/Kindertagespflegestellen und Schulen

Die wichtigsten Informationen rund um Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Schulen haben wir Ihnen auf der folgenden Seite zusammengefasst.

Kindertageseinrichtungen/Kindertagespflegestellen und Schulen

Informationen für Unternehmen

Als Anlaufstelle für wirtschaftliche Fragestellungen rund um den Corona-Virus bündelt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die aktuell vorhandenen Informationen und Services für Kölner Unternehmen. 

KölnBusiness

Unser Steueramt informiert über Zahlungserleichterungen für städtische Steuer- und Gebührenforderungen

Wir weisen darauf hin, dass Unternehmen und Gewerbetreibende bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten, auch in Folge der Corona-Pandemie verschiedene steuerliche Hilfsangebote unseres Steueramtes nutzen können.

Gewerbesteuerpflichtige Unternehmen und Gewerbetreibende können, wenn sich Gewinneinbrüche abzeichnen, Anträge beim Steueramt der Stadt Köln auf Absenkung der Gewerbesteuervorauszahlungen stellen. Unser Steueramt weist weiter darauf hin, dass es bei komplexen Steuersachverhalten auch sinnvoll und angezeigt sein kann, direkt eine Änderung des Grundlagenbescheides beim zuständigen Finanzamt herbeizuführen. Bei Fragen wenden Sie sich daher bitte frühzeitig an das zuständige Finanzamt oder unser Steueramt.

Darüber hinaus verweisen wir darauf, dass bei den von uns erhobenen Abgaben, hier insbesondere

  • Gewerbesteuer
  • Grundsteuer sowie Abfall-, Straßenreinigungs- und Abwassergebühren
  • Vergnügungssteuern
  • Zweitwohnungssteuer
  • Kulturförderabgabe

die Möglichkeit besteht, einen Antrag auf Stundung von Zahlungen zu stellen. Wenn die Stundung der Vermeidung von Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Pandemie dient, können dabei auch die Stundungszinsen erlassen werden.

Für Nachfragen zu allen Steuerarten steht als zentrale Telefonnummer die 0221 / 221-21686 von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr zur Verfügung. Von dort erfolgt eine Weitervermittlung an die zuständige Stelle innerhalb des Steueramtes.

Für die vom Finanzamt erhobenen Steuern, wie die Einkommens-, Körperschafts-, Umsatz-, Grunderwerbs- und Erbschaftssteuer, wenden Sie sich bitte unmittelbar an das für Sie zuständige Finanzamt.