© Michael Bause / Stadt Köln

Wir beantworten Ihre und eure Fragen zum Schulbau, die vor, während und nach der Fragerunde in Insta-Live am 29. Januar 2024 an den Baudezernenten und unseren Ersten Betriebsleiter Markus Greitemann gerichtet wurden.

Wie planen und bauen wir unsere Schulbauprojekte?

Gibt es Lösungsansätze, die die Bürokratie der Inbetriebnahme der Schule beschleunigen?

Wir achten sehr sorgfältig nach Bauausführung darauf, dass alle Vorschriften in Abnahmen und Freimessungen sowie Probeläufen eingehalten werden. Damit garantieren wir die Sicherheit und Gesundheit der Menschen, die das Gebäude nutzen werden. Dazu gehören nicht nur die Kontrolle, dass ausschließlich unbedenkliche Baustoffe und Materialien in ein Gebäude eingebracht werden, sondern auch baubegleitende Prüfungen, Untersuchungen und Begehungen. Darüber hinaus lassen wir nach Bauausführung wichtige Trinkwasserbeprobungen, Raumluftmessungen, Funktions- und Sachverständigenprüfungen, wie sie der TÜV und Unfallkassen vorschreiben, durchführen. Dies ist eine der Aufgaben unserer Bauherrenschaft und Betreiberverantwortung, welche wir sehr ernst nehmen – auch wenn sie zeitaufwändig ist.

Warum plant man Schulen nicht aktiver unter Einbeziehung der Menschen, die dort arbeiten?

Die Schulleitungen sind bei unseren Planungen immer einbezogen. Sie können Wünsche jederzeit an das Amt für Schulentwicklung richten, das uns als Gebäudewirtschaft dann entsprechend beauftragt.

Werden die Klassenräume mit Waschbecken oder Smartboards ausgestattet?

Keine Schulleitung muss sich zwischen Waschbecken oder Smartboard entscheiden. In der Regel bekommen alle Klassenräume, wenn sie neu gebaut oder generalsaniert werden, Smartboards – und zusätzlich auch ein Waschbecken, wenn es für die Art des Unterrichtes (Kunst oder Naturwissenschaften) erforderlich ist.

Wie kann der Weiterbau einer Schule beantragt werden?

Die Schulleitung kann jeden Bedarf formlos an das Amt für Schulentwicklung richten. Das Amt für Schulentwicklung formuliert dann einen entsprechenden Auftrag an uns – die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Je nach Auftragsvolumen müssen wir dann in Zusammenarbeit mit weiteren Ämtern das Vorhaben durch die politischen Gremien oder sogar den Rat beschließen lassen. Je nachdem was beschlossen wurde, priorisieren und personalisieren wir alle Vorhaben nach der Dringlichkeit.

Wieso kommt es bei allen Schulbaufertigstellungen oft zu massiven Verspätungen?

Es kommt nicht bei allen Schulbauprojekten zu Verzögerungen. Es gibt auch Fertigstellungen von Schulbauten, die vor dem Terminziel fertig werden. Das sind zum Beispiel die neue Gesamtschule Zusestraße, die Erweiterung der Königin-Luise-Schule (Alte Wallgasse und Palmstraße) oder zuletzt die Erweiterung der Integrierten Gesamtschule Innenstadt am Standort Frankstraße in der Innenstadt. Diese Fertigstellungen finden in der Öffentlichkeit nur nicht einen solchen Niederschlag wie die Verzögerungen, weil sie einen geringeren Nachrichtenwert in den Augen vieler haben.

Die Gründe für Verzögerungen in unseren Bauprojekten liegen zum einen im Fachkräftemangel, Insolvenzen oder schlechten Leistungen von Firmen. Was es uns zusätzlich erschwert, ist die Notwendigkeit, in der Regel jedes Gewerk europaweit ausschreiben zu müssen. Das dauert nicht nur jedes Mal mehrere Monate, weil wir auch hier an Ausschreibungs- und Einspruchsfristen gebunden sind. Manchmal geht auch nach zwei oder sogar drei Runden kein einziges Bieterangebot ein. Wir finden also gar keine Unternehmen, die die Bauleistungen für uns ausführen. Pro Schulbau haben wir nicht nur ein Gewerk (Auftrag) zu vergeben, sondern bis zu 50 Einzelgewerke.

Inwieweit wird bei Planung und Bau schon auf Digitalisierung geachtet?

Im Bereich der Planung arbeiten wir digital in der so genannten BIM-Methode, die uns hilft, Kollisionen zu vermeiden und damit Ressourcen zu schonen. Die BIM-Datenmodelle erzeugen  einen digitalen Zwilling des Objekts. Mit dieser Planungsmethode nehmen wir im öffentlichen Bauen in Deutschland eine Vorreiterrolle ein. Aktuell ist auch die Digitalisierung unserer Betriebsdaten in einem sogenannten CAFM-Tool ein Thema mit hoher Priorität. Fällige Prüfungen und Wartungen werden leichter, da alle Größen (Maße, Werte, Beschaffenheiten) aller Bauteile und Einbauten auf Knopfdruck allen vorliegen, die sie benötigen. Aber auch mögliche Energieverluste entdecken wir mit ihm viel schneller, was uns in der Nachhaltigkeit noch mal ein großes Stück besser macht. Wir kooperieren dazu mit mehreren Hochschulen, die dazu forschen. Auch hier sind Digitalisierungstools ein Topthema.

Bauen mit Building Information Modelling (BIM)

Sind die neuen Schulen barrierefrei?

Ja, für unsere Baumaßnahmen erstellen wir im Baugenehmigungsverfahren Barrierefrei-Konzepte. Diese sind verpflichtend. In den Konzepten geht es immer um Erreichbarkeit, Zugänglichkeit und die Ausstattung mit entsprechenden Sanitäranlagen. Zu den Anforderungen gehören unter anderem bei der technischen Gebäudeausrüstung Alarmierungsmöglichkeiten für hörbehinderte Menschen über taktile Leitsysteme auf Böden und Handläufen. Auch Braille-Schrift an den Türen sowie besonders kontrastreiche Farbgebungen oder Hebeanlagen an der Aula-Bühne gehören dazu.

Wie viele Schulen werden aktuell konkret gebaut? Wann sind diese fertig gebaut?

In der priorisierenden Schulbaumaßnahmenliste befanden sich zum 30. Januar 2024 194 Bauprojekte, davon 86 in Planung oder Bau. Hinzu kommen rund 30 Maßnahmen zur Nachverdichtungen an Gymnasien, Grund- und Förderschulen. Im Jahr 2023 wurden 14 Schulbau-Großprojekte aus unserem Neubau-Abteilungen fertiggestellt, 2034 sollen 15 fertiggestellt werden. Ungezählt sind dabei viele kleinere und größere bauliche Maßnahmen aus dem Bereich Instandhaltung und Instandsetzung unseres Objektmanagements.

Wird es mehr modularen Schulbau geben?

Modularen Schulbau gibt es seit einigen Jahren und wird immer öfter angewendet. Einen der ersten Modulbauten modernster Art haben wir 2018 an die Katholische Grundschule Fußfallstraße in Merheim übergeben können. In gleicher Bauart haben wir an der Heßhofstraße in Vingst für die dortige Katholische Grundschule sowie die benachbarte Heinzelmännchen-Schule zusätzliche Gebäude realisiert. In der Nußbaumerstraße in Neuehrenfeld wurde eine Mensa mit Küche für die dortige Gemeinschaftsgrundschule in Modulbauweise errichtet. Darüber hinaus haben wir 2018 eine Modulbau-Mensa an die Gesamtschule Dellbrücker Mauspfad übergeben. Und zuletzt entstanden in der Bauart drei neue Grundschulstandorte an der Vietorstraße in Kalk, der Gaedestraße in Marienburg sowie der Alfons-Nowak-Straße in Junkersdorf. Für mehrere Schulen links- wie rechtsrheinisch sind so auch Ersatzschulen für die Dauer der Sanierung ihrer Gebäude entstanden. Im Jahr 2022 verwirklichten wir die ersten Schulerweiterungen mit Holzmodulen für die Förderschule an der Berliner Straße 975 in Dünnwald sowie eine Gemeinschaftsgrundschule und eine Förderschule an der Soldiner Straße 68 in Lindweiler.

Wir bauen Schulen in Modulbauweise

Wurden und werden an Neubauten lufttechnische Anlagen mitgeplant?

Bei Schulen der neueren Generation überwiegend ja. Raumlufttechnische (RLT) Anlagen sind für das Betreiben vieler Gebäude aus energetischer und hygienischer Sicht eine unabdingbare Voraussetzung.

Bauen wir nachhaltig und für den Schutz des Klimas?

Werden Schulen zukunftsfähig begrünt?

Wir begrünen seit vielen Jahren nicht nur die Dächer von Schulen in umfangreicher Weise, sondern auch Verwaltungsgebäude, wie die Bezirksrathäuser Kalk und Mülheim. Eine der ersten Schulen, deren Dächer nachträglich begrünt wurden, war 2015 das Dach der Mensa des Leonardo-da-Vinci-Gymnasiums in Nippes. Inzwischen sind mehr als 25 Schulen nachträglich begrünt worden, bei Neu- oder Erweiterungsbauten gibt es ohnehin – wann immer möglich – Dachbegrünung. In einem Teil der Bildungslandschaft Altstadt-Nord (BAN) sind auch die Fassaden begrünt. Wir installieren aber auch Nisthilfen oder Totholzflächen für Insekten auf unseren Dächern, wie etwa in der Zusestraße. Manche Schulen haben daraus ein Naturschutzprojekt entwickelt. Zusätzlich installieren wir seit 2010 auf fast jedem Neubau eine Photovoltaikanlage.

Wie wir für die Zukunft bauen

Werden auch nachhaltige Technologien geplant?

Unser Baustandard ist besonders im Bereich des nicht erneuerbaren Primärenergieverbrauchs während der Nutzung bereits sehr hoch. Das bestätigen uns die Ergebnisse dreier unterschiedlicher Zertifizierungssysteme. Bewertet wurden dabei Treibhausgas-Emmissionen, Primärenergiebedarf sowie Material und Rohstoffe. Ohne weiteren hohen Energie- sowie Ressourcenverbrauch in der Bauphase, ist er kaum noch zu optimieren. Wir haben uns bereits im Jahr 2004 eigene Energieleitlinien auferlegt und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Diese Leitlinien gingen von Anfang an deutlich über die gesetzlichen Vorgaben und Energieeinsparverordnungen hinaus. Alle Neubauten erfolgen seit Jahren in Anlehnung an klimafreundliche Passivhausbauweise. Die Bauweise wird "passiv" genannt, weil der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus "passiven" Quellen wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten gedeckt wird.

Das größte bislang ungenutzte Potenzial hingegen liegt in der Verwendung von Recyclingbaustoffen und nachwachsenden Rohstoffen, die der Markt so zum Teil aber noch gar nicht in ausreichender Menge anbietet. Die Optimierungsmöglichkeiten, wie der verstärkte Einsatz von Recycling-Beton, Hybrid-Konstruktionen oder auch Holz-Alu-Fenstern statt reinen Alufenstern, werden durch uns geprüft oder bereits umgesetzt. So zum Beispiel in aktuell elf Schulerweiterungen in Holzmodulbauweise und einer großen neuen Gesamtschule in Holzmischbauweise, die in der Bauart und in der Größe so in NRW noch nie gebaut wurde.

Informationen zu unserem Energiemanagement Unsere Energieberichte

Wie werden Schulhöfe gestaltet? Manche Schulhöfe sind Betonwüsten, was in Anbetracht der klimatischen Veränderungen absolut nicht passt!

Bei Schulhof- oder Kanalsanierungen (teil-)entsiegeln wir sukzessive immer mehr Kölner Schulhöfe. 2023 haben wir neben einer bereits abgeschlossenen Maßnahme im Stadtbezirk Chorweiler mit der Planung von vier weiteren Schulhofentsiegelungen mit Freianlagengestaltung begonnen. Bei einer Vorprüfung haben wir 19 weitere Standorte für mögliche Entsiegelungsmaßnahmen identifiziert.

Wie wir aus Grau Grün machen

Wann wird die erste Schule ohne Beton gebaut?

Grundsätzlich können wir ein Gebäude nur aus Holz bauen, aber auch das ruht immer auf einem Fundament aus Beton. 

Seit einem Ratsbeschluss im Jahr 2019 setzen wir immer öfter Holzbaustoffe aus ökologisch hochwertig zertifizierten Abbaugebieten ein. Dafür gibt es viele gute Gründe. Es handelt sich um einen nachwachsenden Rohstoff, der von Natur aus wärmedämmend ist und Kohlenstoffdioxid speichert. Dadurch ist weniger Dämmung erforderlich, was uns erlaubt schlanker zu bauen. Wir müssen also weniger Fläche versiegeln, um dieselbe Nutzfläche zu erhalten. Holz bietet zudem ein behagliches Raumgefühl und damit einen hohen Wohlfühlfaktor.

Wir bauen Schulen mit Holz

Was machen wir für bestehende Schulen?

Warum werden bestehende Schulen nicht renoviert, sondern verrotten immer mehr?

Schulen werden unmittelbar renoviert und Technik repariert, wenn dies für den sicheren Betrieb erforderlich ist. Und sie werden komplett saniert, wenn das nötig ist und Personalkapazitäten dafür zur Verfügung stehen. Voraussetzung ist in jedem Fall, dass der Schaden oder Bedarf durch die Schulleitung auch gemeldet wurde. Der Fokus liegt in den vergangenen Jahren jedoch tatsächlich darauf, zusätzliche Schulplätze zu schaffen. Dazu hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker eine eigene Task Force gegründet, die in sehr kurzer Zeit bereits sehr viele zusätzliche Schulplätze schaffen konnte.

Im vergangenen Jahr haben wir 75,6 Millionen Euro in unsere bestehenden 274 Schulstandorte im Bereich Instandhaltung und Instandsetzung investiert.

Wie geht es mit der Sanierung und Neubau von (Schul-) Sporthallen weiter?

Wir planen die Kompetenz für Turnhallenbau in einem neuen Team innerhalb unseres Objektmanagements zu bündeln, damit wir schneller notwendige Turnhallenneubauten oder Sanierungen koordinieren und realisieren können. Diese Organisationseinheit befindet sich noch im Aufbau, sodass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen können, welche Turnhallenbauten beziehungsweise Sanierungen sich hierdurch beschleunigt umsetzen lassen.

Wann bekommen Schulen wieder funktionierende Toiletten?

Unser Wirtschaftsplan stellt jährlich Mittel für die Instandsetzung bereit, die anteilig immer auch in notwendige Maßnahmen zur Sanierung von Schultoiletten fließen.

Was ist der aktuelle Stand?

Was ist der aktuelle Stand zum Hansa-Gymnasium?

Es ist uns gelungen, mit allen am Bau beteiligten Vertragspartner*innen für das Hansa-Gymnasium im Baufeld einen neuen Terminplan zu vereinbaren, der für die Schulgemeinde des Hansa-Gymnasiums verlässlich sein soll: Geplant ist die Übergabe der Schule im zweiten Quartal 2024.

Weitere Informationen zum aktuellen Stand am Hansa-Gymnasium:

Bildungslandschaft Altstadt-Nord

Was ist der aktuelle Stand zum Gymnasium Kreuzgasse?

Das Interim und der Neubau befinden sich gerade in der Vergabephase, welche noch bis Ende 2024 andauern wird. Parallel treiben wir vorbereitende Maßnahmen für Interim und Neubau voran, wie etwa die Errichtung einer Trafostation und die Sicherstellung der künftigen Wasserversorgung. Auch dazu bereiten wir die Vergaben vor, um sie zum Erfolg zu bringen.

Wann startet endlich der Bau an der Berliner Straße in Porz?

Am Schulstandort Berliner Straße wollen wir mit Hilfe eines Totalunternehmens neben einer Förderschule eine Grundschule mit Turnhalle und Lehrschwimmbecken bauen. Zurzeit bereiten wir hierfür das Vergabeverfahren vor. Vor Durchführung der Neubaumaßnahme werden wir die stillgelegte Turnhalle und eine Klassen-Containeranlage zurückbauen. Der Beginn des Abbruchs ist innerhalb des zweiten Quartals 2024 vorgesehen.  

Warum gibt es keine Fenster in den Chemieräumen am Heinrich-Mann-Gymnasium?

Die Fachräume für Naturwissenschaften am Heinrich-Mann-Gymnasium sind überwiegend mit Fenstern ausgestattet. Wenige Räume, wie beispielsweise der Hörsaal, in dem auch naturwissenschaftlicheren Unterricht stattfindet, wurden ohne Fenster geplant.

Was ist der aktuelle Stand zur Grundschule am Kolkrabenweg?

Wir möchten an der Gemeinschaftsgrundschule Kunterbunt am Kolkrabenweg 8-10 in Vogelsang einen zweigeschossigen Schulersatzbau mit insgesamt 12 Räumen errichten lassen. Darüber haben aber noch die politischen Gremien zu entscheiden.

Was ist der aktuelle Stand zum Gymnasium Thusneldastraße? Wann wird der Sonnenschutz dort erneuert?

Das Projekt Thusneldastraße ist eine Teilmaßnahme im 2. Maßnahmenpaket Schulbau. Die Bearbeitung befindet sich in der Phase 1: Schaffung der Projektgrundlagen. Zurzeit klären wir, der Aufgabenstellung im Ratsbeschluss folgend, ob die Schule saniert oder neu gebaut wird. Eine Entscheidung hierzu ist noch nicht gefallen. Machbarkeitsstudien für eine Neubauvariante und eine Generalinstandsetzungsvariante inklusive Erweiterung liegen bereits vor. Diese prüfen wir zurzeit bau- und planungsrechtlich. Zusätzlich erfolgen parallel weitere ergänzende Untersuchungen im Bestandsgebäude. Hierbei untersuchen wir unter anderem auch Nachhaltigkeitsaspekte. Sobald alle Ergebnisse vorliegen, erfolgt eine Entscheidung zur Umsetzung der Baumaßnahme.

Für die Umsetzung dieser Maßnahme müssen wir vorab eine Interimslösung zur vollständigen Auslagerung herstellen. Die Interimssuche ist der terminbestimmende Faktor in diesem Projekt. Eine geeignete Auslagerungsfläche konnte bisher jedoch noch nicht ermittelt werden. Sollte kurzfristig ein geeignetes Grundstück gefunden werden, peilen wir eine Auslagerung der Schüler*innen und Lehrkräfte zum Schuljahr 2027/2028 an. Erst danach können wir mit den Bauarbeiten am Standort Thusneldastraße beginnen. Der Sonnenschutz wird dann erneuert.

Was ist der aktuelle Stand zu den Grundschulen in der Zenthofstraße?

Am Schulstandort Zehnthofstraße 22-24 gibt es mehrere Projekte. Für die Katholische Grundschule laufen derzeit unter anderem eine Kanal- sowie eine Elektrosanierung. Dazu erarbeiten wir derzeit ein Sanierungskonzept. Außerdem bekommt die KGS eine neue Mensa in Holzmodulbauweise. Sie soll 2025 fertiggestellt werden. Für die GGS erwarten wir noch 2024 den Baubeginn für die Erneuerung der Toilettenanlagen.

Wann wird das Gerüst an der Förderschule Zülpicher Straße abgebaut?

Das Gerüst ist im Vorgriff auf notwendige Instandhaltungsarbeiten an der Gebäudefassade errichtet worden und wird erst nach Abschluss der Baumaßnahme wieder zurückgebaut. Aktuell finden noch Untersuchungen an der Fassade statt. Erst nachdem alle Ergebnisse vorliegen, können wir eine Aussage über die voraussichtliche Dauer der Arbeiten treffen.

Wird das Gymnasium Gladbacher Wall kommen?

Zur Suche eines*r Investors*in mit Grundstück zur Planung und Errichtung eines 4- oder 6-zügigen Gymnasiums im Stadtbezirk Innenstadt haben wir ein europaweites Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Die Ausschreibung beinhaltete sowohl die Grundstückssuche als auch die bauliche Errichtung. Die Teilnahmefrist für die Ausschreibung ist kürzlich abgelaufen. Derzeit läuft die Prüfung der Teilnehmenden.

Wie lange dauert der Umbau an der Grundschule Ernstbergstraße?

Aktuell bauen wir an das bestehende Schulgebäude eine eingeschossige Mensa mit einer Mensaküche, Nebenräumen und einem Speisesaal für die OGS-Betreuung an. Im Rahmen der Neubaumaßnahme wird außerdem die Schulhoffläche neugestaltet und es entsteht eine Überdachung zwischen Schulgebäude und Mensa-Neubau. Die Gesamtmaßnahme soll planmäßig im September 2025 fertiggestellt sein.

Werden aktuell weiterführende Schulen in Westhoven, Poll oder Deutz geplant?

In Deutz an der Brügelmannstraße errichtet aktuell ein Investor für uns ein zusätzliches Gymnasium für den Stadtbezirk Innenstadt. Es wird in der Sekundarstufe I vierzügig und in der Sekundarstufe II sechszügig und damit 1.000 zusätzliche Schulplätze bieten. Zudem entstehen hier zwei große Turnhallen mit insgesamt vier Sportübungseinheiten. Der Bau ist bereits weit fortgeschritten. Die Schule startet zum Schuljahr 2025/2026. Und in der Straße Im Hasental werden wir nicht nur die dortige Realschule niederlegen und neu bauen, sondern neben ihr auf demselben Grundstück zudem eine weitere Gesamtschule errichten. Dies soll bis August 2027 geschehen. Damit werden wir 810 Realschulplätze sichern und 882 Gesamtschulplätze zusätzlich schaffen.

Wann ist Anbau der Otto-Lilienthal-Schule fertig?

Der Schulkomplex des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums in der Nachtigallenstraße und der Albert-Schweizer-Realschule wächst. Bereits entstanden sind ein Erweiterungsbau für das Gymnasium und eine Mensa zur gemeinsamen Nutzung beider Schulen. Ein weiteres Gebäude für die Realschule (Otto-Lilienthal-Schule) befindet sich noch im Bau und soll innerhalb des zweiten Quartals 2024 fertiggestellt werden. Außerdem werden aktuell die großzügigen Außenanlagen auf dem Gelände neu hergerichtet.

Was ist der aktuelle Stand zum Hölderlin-Gymnasium?

Das Projekt Hölderlin-Gymnasium / Graf-Adolf-Straße ist eine Teilmaßnahme im 2. Maßnahmenpaket Schulbau. Die Bearbeitung befindet sich in der Phase 1: Schaffung der Projektgrundlagen. Für die Umsetzung eines Neubaus am Standort Graf-Adolf-Straße haben wir eine Bauvoranfrage gestellt. Diese wurde unter Auflagen positiv beschieden. Sobald eine finale Standortentscheidung für das Hölderlin-Gymnasium und der neu zu gründenden Grundschule gefallen ist, können wir Aussagen zur gesamten Projektlaufzeit machen. Generell werden für ein TU-Verfahren, von der Schaffung der Projektgrundlagen bis zur Fertigstellung, circa 60 Monate benötigt.

Was ist der aktuelle Stand zur Max-Ernst-Gesamtschule in Bocklemünd?

Wir wollen den Schulstandort Tollerstraße 16 / Görlinger Zentrum mit Hilfe eines Totalunternehmens erweitern. Das Bestandsgebäude der Grundschule Kunterbunt, die vorübergehend am Kolkrabenweg untergebracht ist, soll dabei abgerissen werden und ein Neubau mit Ganztagsbereich inklusive eines Turnhallengebäudes mit zwei Einfeld-Sporthallen entstehen. Für die Max-Ernst-Gesamtschule ist ein Erweiterungsneubau mit naturwissenschaftlichen Fachunterrichtsklassen inklusive Mensa und Aula und der Abriss einzelner Gebäudetrakte vorgesehen. Im Zuge der Erweiterung und Umstrukturierung sind zudem Maßnahmen im Bestand der Gesamtschule erforderlich. Die Ausschreibung zur Vergabe an ein Totalunternehmen befindet sich derzeit in der Vorbereitung.

Was ist der aktuelle Stand zum Heinrich-Heine-Gymnasium in Ostheim?

Aktuell sanieren wir am Schulzentrum (Heinrich-Heine-Gymnasium und Albert-Schweitzer-Schule, Hardtgenburger Kirchweg 100) die Aufzugsanlage. Dabei werden die Steuerung und die Türen erneuert. Im Lehrkräftezimmer installieren wir eine Teeküche und erneuern den Fußboden. Außerdem befinden wir uns in der Entwurfsplanung für eine Flachdachsanierung. Die Dächer werden wir mit Photovoltaik ausstatten.

Was ist an der Pestalozzischule in Wahn geplant? Durch die Aufstellung von Container gibt es dort keinen Schulhof mehr.

Um der angespannten Schulplatzsituation entgegenzuwirken, haben wir am Schulstandort Sportplatzstraße im Herbst 2023 eine Containeranlage mit förderspezifischen Anforderungen errichtet. Um dabei möglichst viel Schulhoffläche zu erhalten, steht die Anlage auf einem Teil nicht befestigter Schulhoffläche. Aktuell prüfen wir zudem Möglichkeiten, mit dem Schulhof auf eine andere Fläche auszuweichen.

Wann und wohin wird eine Turnhalle für die Ausweichschulen Antwerpener Straße und Gilbachstraße gebaut?

Die Interims-Sporthalle soll am Venloer Wall 19 gebaut werden. Dort befinden sich jedoch aktuell noch die Container für die Offene Ganztagsschule der Schule Gilbachstraße. Diese können erst zurückgebaut werden, wenn der künftige OGS-Betrieb im geplanten Erweiterungsbau am Standort Gilbachstraße sichergestellt werden kann und die Schule Gilbachstraße in das Interim Venloer Wall 13, das sich derzeit im Bau befindet, umgezogen ist. Letzteres ist in den Sommerferien 2024 vorgesehen.

Wann geht es mit dem Bau der Gesamtschule Schmiedegasse los?

Frühestens im Jahr 2027. Zurzeit ist die Fläche als Grünfläche deklariert und benötigt somit einen neuen rechtskräftigen Bebauungsplan.

Was ist der aktuelle Stand zur Umbauplanung der Europaschule? Warum verzögert sich die Sanierung?

Sie verzögert sich nicht, sondern beginnt planmäßig mit dem Bau eines Interimsgebäudes. Schmutz und Lärm der umfangreichen Arbeiten erfordern ein Interim für die 1.400 Schüler*innen. Dazu wird ein ehemaligen Brauerei-Grundstück an der Alteburger Straße, das bis jetzt von einer Gartengemeinschaft genutzt wurde, aufbereitet und mit einem Ausweichquartier für die Dauer der Bauarbeiten bebaut. Baubeginn ist nach aktuellem Terminplan Ende 2024 beziehungsweise Anfang 2025 angedacht. Die Fertigstellung des Baus am Ersatzstandort in der Alteburger Straße wird mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen. Dann können die Europaschüler*innen dort einziehen und die Sanierung ihres alten, denkmalgeschützten Baus beginnen.

Was passiert mit der Baustelle am Helios Gelände, wann wird die Schule fertig? Und warum ähnelt der Bau einem Parkhaus?

Die Schule kann nach heutigem Stand zum Schuljahr 2026/2027 in Betrieb gehen. Wir mussten dem Fachplanenden für die Planung der technischen Gewerke (TGA) kündigen und einen neuen beauftragen. Dieser Umstand behinderte auch alle Folgegewerke. Sie arbeiten sich abschnittsweise vor, um die Schlecht- und Fehlplanungen zu entlarven und auszumerzen. Ein geregelter Bauablauf kann erst wieder stattfinden, wenn die komplett überarbeitete Planung des neuen TGA-Planenden vollständig vorliegt, was derzeit noch nicht der Fall ist. Der am Ehrenfeldgürtel gelegene massive Bauteil ist die Dreifachturnhalle.

Wann wird die Grundschule Steinbergerstraße saniert?

Die Baugenehmigung für die Teilsanierung der Gebäudeteile A1 und A2 sowie die Neueinrichtung einer Küche für den Offenen Ganztag der Gemeinschaftsgrundschule Steinbergerstraße liegt uns schon vor. Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme macht jedoch eine Teilauslagerung des Schulbetriebes erforderlich. Derzeit prüfen wir Möglichkeiten für eine Teilauslagerung von Klassen und Nebenräumen in der fußläufigen Umgebung der Schule.

Gibt es eine passende Infrastruktur für den Schulstandort Am Wassermann?

Ein sicherer Schulweg und eine gute Erreichbarkeit der Schule sind elementar. Daher zeigen Absprachen zwischen Vertreter*innen der Schulen vor Ort, dem Schulträger sowie der Schulaufsicht Perspektiven auf, um die Verkehrssituation vor Ort zu entspannen.

Die Schulen werden den Schulbeginn und das Unterrichtsende gestaffelt gestalten. Die Anfangszeit für die Gesamtschule Am Wassermann wird 8:15 Uhr sein, die anderen Schulen starten im Abstand von je 15 Minuten. Das Unterrichtsende soll 16 Uhr nicht überschreiten.  

Über einen Dringlichkeitsantrag der Bezirksvertretung Ehrenfeld (AN/1712/2023) vom 25. September 2023 wurden folgende Maßnahmen im Bereich des Girlitzwegs in Köln-Vogelsang beauftragt, um diese zeitnah umsetzen zu lassen:

  • Tempo 30 im Abschnitt ab Vitalitsstraße bis Wasseramselweg 
  • Absolutes Halteverbot im Abschnitt Vitalisstraße bis Wasseramselweg auf beiden Straßenseiten
  • ein provisorischer Fuß- und Radweg im Bereich der Wassermannhalle 
  • Geprüft werden soll, ob der freilaufende Rechtsabbieger von der Vitalisstraße in den Girlitzweg durch Poller gesperrt werden kann.

Die Einrichtung des Teichrohrsängerwegs als zusätzliche Anfahrtsmöglichkeit beziehungsweise Fahrradstraße steht noch aus. Wir rechnen mit einer zeitnahen Umsetzung. 

Wir gehen davon aus, dass die Maßnahmen bis zum Schulstart im Sommer 2024 zumindest vorläufig umgesetzt sind.

Wohin kommt die Schule Lindenthal? Gibt es Pläne, die Gesamtschule Lindenthal im Stadtteil Lindenthal zusammenzulegen?

Die verwaltungsinternen Abstimmungen dazu dauern noch an.

Was passiert mit der alten Schule in Worringen?

Das ehemalige Hauptschulgebäude am Holzheimer Weg 34 wird abgerissen. Vorausgesetzt wir finden im Vergabeprozess auf Anhieb eine Auftragnehmer-Firma, könnte mit dem Rückbau Ende 2024 begonnen werden. Ursprünglich hatten wir geplant, nach Abbruch hier eine Grundschule neu zu bauen. Von der Politik haben wir jedoch den Auftrag erhalten, an dem Standort eine Gesamtschule zu entwickeln. Ob und wie das verwirklicht werden kann, muss noch untersucht werden. 

Wann wird endlich ein neues Gebäude für das Berufskolleg Ehrenfeld gefunden oder gebaut?

Zur Suche eines*r Investor*in mit Grundstück zur Planung und Errichtung eines Gebäudes zur Erweiterung des Berufskolleg Ehrenfeld einschließlich 3-fach Sporthalle in Köln Ehrenfeld, haben wir ein europaweites Ausschreibungsverfahren durchgeführt. Die Ausschreibung beinhaltete sowohl die Grundstückssuche als auch die bauliche Errichtung. Die Prüfung der Teilnehmenden ist abgeschlossen, sodass wir im nächsten Schritt in die Verhandlungsgespräche einsteigen werden.

Sind Baustellen an der Lise-Meitner-Gesamtschule geplant?

Standort Stresemannstraße 36
Im Zuge einer Modernisierung der digitalen Infrastruktur im Schulgebäude (CAS-Verkabelung) führen wir aktuell eine Schadstoffsanierung der Decken durch. Zudem ist eine Betoninstandsetzung der weitgespannten Tragwerke, Maßnahmen zur Verbesserung der Akustik in der Mensa und die Entkoppelung der Warmwasserversorgung der Sporthalle geplant.

Nebenstelle Stresemannstraße 15
Nachdem wir in 2023 den ersten Bauabschnitt des Gebäudeumbaus abgeschlossen haben, wollen wir in einem weiteren Bauabschnitt die alten Mensaräumlichkeiten zurückbauen und hier ein Selbstlernzentrum einrichten. Außerdem werden wir den außenliegenden Sonnenschutz erneuern.

Informationen zum Bauprojekt an der Stresemannstraße 15

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