Ende Januar 2017 wurden alle deutschen Städte, die über ein Stadion mit einer Kapazität von mehr als 30.000 Plätzen verfügen, vom DFB eingeladen, bis zum 17. Februar 2017 ihr Interesse, als Austragungsort der UEFA EURO 2024 dabei zu sein, zu hinterlegen. 18 Städte kamen diesem Aufruf nach. 

Im Verlauf des Bewerbungsverfahrens zogen sich Dresden, Freiburg, Karlsruhe und Kaiserslautern zurück, so dass 14 Städte am 26. April 2017 ihre Bewerbung beim DFB einreichten. Diese 14 Städte wurden in einem transparenten Rankingverfahren durch den DFB bewertet. Am 15. September 2017 präsentierte das DFB-Präsidium die zehn bestplatzierten Städte: Berlin, München, Düsseldorf, Stuttgart, Köln, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt.

Köln belegte in diesem Städteranking trotz eines vergleichbar kleinen Stadions einen hervorragenden fünften Platz. Mönchengladbach, Bremen, Nürnberg und Hannover wurden nicht berücksichtigt.

Am 8. März 2017 gab die UEFA die beiden Bewerbenden um die Ausrichtung der UEFA EURO 2024 bekannt. Neben Deutschland hat sich auch die Türkei um die Ausrichtung des Turniers beworben. Der DFB reichte am 24. April 2018 bei der UEFA die deutsche EM-Bewerbung ein. Aufgeteilt in zwölf Sektoren und versehen mit dem Slogan "United by Football – Vereint im Herzen Europas" wurden insgesamt 189 Fragen der UEFA beantwortet. Das "Bid Book" wurde vom DFB in Zusammenarbeit mit den zehn Austragungsorten sowie externen Expert*innen erstellt. Es umfasste 868 Seiten und zusätzlich 760 Seiten Anhang mit zahlreichen Unterstützungsschreiben von Vertreter*innen aus Sport, Politik und Wirtschaft.

Am 27. September 2018 erhielt der DFB in der UEFA-Zentrale in Nyon mit einem Ergebnis von 12:4 Stimmen für Deutschland den Zuschlag für die Ausrichtung der UEFA EURO 2024. Im Kölner RheinEnergieSTADION verfolgte die Kölner Delegation, bestehend aus Vertreter*innen der am Bewerbungsprozess beteiligten Institutionen, die Entscheidung der UEFA und bejubelte die klare Entscheidung zugunsten der deutschen Bewerbung.