Seit 25. Januar 2021 gilt an bestimmten Orten die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.
Medizinische Masken im Sinne der Coronaschutzverordnung sind sogenannte OP-Masken der Norm EN 14683 (muss auf der Verkaufsverpackung angegeben sein) oder Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2.

Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske besteht unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands.

Seit dem 21. März 2021 sind in Köln keine "Alltagsmasken" mehr erlaubt. Es müssen medizinische Masken genutzt werden. Näheres entnehmen Sie bitte der "Coronaschutzverordnung, regionale Anpassung vom 19. März 2021" unter "gesetzliche Vorschriften".
Es gilt folgende Ausnahme: Kinder unter 14 Jahren, die aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, müssen ersatzweise eine Alltagsmaske tragen. Dabei muss es sich um ein textiles Bekleidungsstück handeln, das mindestens Nase und Mund bedeckt und geeignet ist, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder des Speichel-, Schleim- und Tröpfchenauswurfs deutlich zu reduzieren. Sogenannte Kinnvisiere, Gesichtsschutzschilde (-visiere) und weitmaschige Textilien erfüllen diese Anforderungen nicht.

Was ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz?

Als medizinische Masken im Sinne der Coronaschutzverordnung vom 25. Januar 2021 dienen:

  • OP-Masken
  • Masken des Standards FFP2
  • Vergleichbare Masken des Typs KN95/N95

Masken mit einem Ventil sind nicht für den Fremdschutz ausgelegt und sollten deshalb nicht genutzt werden.

Was ist eine Alltagsmaske?

Eine Alltagsmaske ist eine Bedeckung, die groß genug ist, um Mund, Nase und Wange zu bedecken - zum Beispiel:

  • Tücher, Schals
  • selbstgenähte Masken (Community Masks)
  • gekaufte Einweg-Masken
  • gekaufte Stoffmasken (waschbar)

Die Nutzung von Alltagsmasken im Kölner Stadtgebiet ist nicht mehr erlaubt. 
Ausnahme: 
Kinder unter 14 Jahren, die aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, müssen ersatzweise eine Alltagsmaske tragen. Dabei muss es sich um ein textiles Bekleidungsstück handeln, das mindestens Nase und Mund bedeckt und geeignet ist, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder des Speichel-, Schleim- und Tröpfchenauswurfs deutlich zu reduzieren. Sogenannte Kinnvisiere, Gesichtsschutzschilde (-visiere) und weitmaschige Textilien erfüllen diese Anforderungen nicht.

Wann muss ich eine medizinische Maske tragen?

Es gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum, überall dort, wo sich viele Menschen begegnen und der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Die besondere Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung besteht:

  • in Handelseinrichtungen (geschlossene Räumlichkeiten wie Supermärkte, Tankstelle, Geschäfte von Handwerksleistenden etc.),
  • im öffentlichen Personennahverkehr (auch an den Bahnhöfen und Haltestellen),
  • bei Gottesdiensten und Versammlungen von Religionsgemeinschaften,
  • in Praxen von Ärzt*innen und vergleichbaren Einrichtungen mit dem Schwerpunkt medizinischer Dienstleistungen,
  • bei ehrenamtlichen oder kommunalen Fahrdiensten zum Beispiel zum Impfzentren,
  • bei der Inanspruchnahme und Erbringung von Frisierdienstleistungen,
  • bei zulässigen Präsenz-Bildungsangeboten und Prüfungen nach § 6 und § 7.

Besuchende in medizinischen Einrichtungen Alten- und Pflegeeinrichtungen, die Personen aus der vulnerablen Gruppe Zielgruppe besuchen möchten, müssen eine FFP2-Maske tragen (gültig ab 16. Dezember 2020).

 

Weiterhin ist das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung unter anderem an folgenden Orten verpflichtend:

  • Botanischen Gärten sowie von Garten- und Landschaftsparks
  • auf Spielplätzen
  • auf Wochenmärkten
  • in der Fußgängerzone und in Einkaufsstraßen
  • in Warteschlangen
  • im Umfeld von geöffneten Einzelhandelsgeschäften (auf den Zuwegungen zu dem Geschäft innerhalb einer Entfernung von 10 Metern zum Eingang)
  • Schüler*innen sowie Lehrer*innen haben im Umkreis von 150 Meter ihrer Schule eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen
  • bei der Abholung von Speisen in gastronomischen Einrichtungen
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkenden und Dienstleistenden sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 Metern zu Kundschaft erbracht werden

Personen, die eine Verpflichtung zum Tragen einer Maske nicht beachten, sind von der Nutzung der betroffenen Angebote, Einrichtungen und Dienstleistungen durch die für das Angebot, die Einrichtung oder Dienstleistung verantwortlichen Personen auszuschließen.

Verstöße gegen diese Verpflichtung werden mit einem Bußgeld geahndet.

Straßen und Plätze mit Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung
Weitere Informationen zur Maskenpflicht

Wann ist das Tragen einer Maske NICHT verpflichtend?

In Ausnahmefälle ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht verpflichtend:

  • bei Kindern bis zum Schuleintritt
  • Kräfte von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz in Einsatzsituationen
  • bei Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können und
  • bei Beschäftigten, die durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas o. ä.) geschützt werden.
  • Beteiligte an Prüfungen nach § 6 Absatz 2 und § 7 Absatz 1, wenn der Mindestabstand zu den anderen Personen im Raum eingehalten wird
  • bei Personen, die sich in Parks- und Grünanlagen befinden
  • bei Personen in oder auf Kraftfahrzeugen (Fahrrad, Roller etc.)
  • bei Personen, die (an üblichen Orten) Joggen
  • Die Mund-Nase-Bedeckung kann vorübergehend abgelegt werden, wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung oder aus anderen Gründen (zum Beispiel Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen) zwingend erforderlich ist.  

Das Gesundheitsamt stellt keine Bescheinigungen für Personen aus, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

FAQ´s der Landesregierung Nordrhein-Westfalen

Befreiung von der Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung

Das Attest für die Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung muss von Ärzt*innen ausgestellt werden (keine Diplom-Psycholog*innen, keine Heilpraktiker*innen). Auf diesem Attest sollte eine Begründung beziehungsweise ein gesundheitlicher Grund stehen, warum die betroffene Person die Mund-Nase-Bedeckung nicht tragen kann.
Dies ist nach der aktuellen CoronaSchutzVO nicht verpflichtend. Trotzdem ist es sinnvoll die medizinischen Gründen aufzuführen, um bei einer Prüfung oder Kontrolle dem möglichen Anschein eines Gefälligkeitszeugnisses vorzubeugen. Die jeweiligen Patient*innen treffen die Entscheidung, ob die medizinischen Gründe oder die Diagnose in dem Attest benannt werden.

Bitte beachten Sie: Das Attest muss von der*dem Ärzt*in unterschrieben sein, einen Stempel der Praxis haben, und auf dem Briefpapier der Praxis stehen beziehungsweise Name und Adresse der*des ausstellenden Ärzt*in dort enthalten und lesbar sein.

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln und die Einsatzkräfte der Polizei schaut sich bei Kontrollen die Atteste genau an. Wer ein korrektes Attest vorweisen kann, ist von der Tragepflicht ausgenommen und begeht somit keine Ordnungswidrigkeit.

Kann ich anstatt einer Alltagsmaske auch ein Visier tragen?

Visiere sind kein Ersatz für die in der Coronaschutzverordnung geforderte Mund-Nase-Bedeckung.

Ein Visier ist eine für bestimmte Fälle notwendige Ergänzung der persönlichen Schutzausrüstung. Es wird zusammen mit einem qualifizierten Mund-Nasen-Schutz getragen. Ein Visier ohne Mund-Nasen-Schutz schützt seine Tragenden in Bezug auf COVID-19 nur vor direkt anfliegenden Partikeln, nicht jedoch vor der gesamten Partikelwolke (z.B. Husten), weil es an drei Seiten offen ist. Das Visier bedeckt weder Mund noch Nase. Umgekehrt setzt die Tragenden des Visiers z.B. beim Husten eine Partikelwolke frei, die vom Visier nicht aufgefangen werden kann wie eine direkt am Gesicht anliegende Mund-Nasen-Bedeckung.

Wie sollen Gehörlose mit der Maskenpflicht umgehen?

Die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt für alle gleich, soweit dies nicht aus zum Beispiel medizinischen Gründen unmöglich ist.  Jedoch ist ein kurzzeitiges Abnehmen der Alltagsmaske um die Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen zu erleichtern erlaubt.

Gilt die gesetzliche Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auch am Arbeitsplatz?

Ja. Aufgrund der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 20. Januar 2021 gilt auch am Arbeitsplatz die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske dort, wo kein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Die Arbeitgebenden haben in diesem Fall die medizinischen Masken zur Verfügung zu stellen.

Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske kann für Inhabende sowie Beschäftigte durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas o.ä.) ersetzt werden.

Es ist auch zu beachten, welche Standards der Arbeitgebende vorgibt.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 21. Januar 2021

Wo finde ich die gesetzlichen Vorschriften zur Mund-Nasen-Bedeckung?

Ist es im Einzelfall erlaubt, den Mund- und Nasenschutz kurzzeitig abzunehmen?

Ein vorübergehendes Absetzen der Mund- und Nasenbedeckung ist zur besseren Kommunikation mit gehörlosen oder schwerhörigen Menschen gestattet. Dazu zählen auch das Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung, auf behördliche oder richterliche Anordnung oder aus anderen Gründen (zum Beispiel Vortragstätigkeit, Redebeiträge mit Mindestabstand zu anderen Personen bei zulässigen Veranstaltungen).

Ein kurzzeitiges Absetzen des Mund-Nasen-Schutzes, um einen Schluck zu trinken, einen Bissen zu essen oder beispielsweise Medikamente zu sich zu nehmen, ist ebenfalls erlaubt. Dafür sollte dann unbedingt der Mindestabstand von 1,5  Metern beachtet werden. Weiter empfehlen wir, dies außerhalb von Bereichen zu tun in denen das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung nicht verpflichtend ist.

Im öffentlichen Raum, in dem eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung verpflichtend ist, ist Rauchen nicht erlaubt.

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