Umsetzung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) in der jeweils aktuell gültigen Fassung

Informationen für die Kundinnen und Kunden der Wochenmärkte

Unsere Wochenmärkte haben weiterhin für Sie geöffnet. Die Markthändlerinnen und Markthändler freuen sich auf Ihren Besuch.

Bitte beachten Sie bei Ihrem Marktbesuch folgende Regeln:

  • Nutzen Sie den Markt zur Nahversorgung nur zum Einkaufen.
  • Besuchen Sie den Markt möglichst alleine und nicht mit der ganzen Familie.
  • Selbstbedienung ist nicht gestattet.
  • Halten Sie den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern zwischen Personen ein.
  • Vermeiden Sie Menschenansammlungen.
  • Beachten Sie, dass der Verzehr von Speisen und Getränken nicht direkt am Stand erfolgen darf, sondern nur in einer Entfernung von mindestens 50 Metern um den jeweiligen Marktstand.
  • Reduzieren Sie Ihre Verweildauer auf dem Markt, damit auch andere die Möglichkeit haben, sicher auf dem Markt einzukaufen.
  • Tragen Sie eine medizinische Maske! Das Tragen ist seit dem 22. März 2021 verpflichtend! Siehe unsere Hinweise weiter unten.

All diese Maßnahmen dienen auch Ihrem Schutz. Bleiben Sie gesund!

Informationen für die Markthändlerinnen und Markthändler

Gemäß § 11 Absatz 1 Nummer 2 der CoronaSchVO NRW bleibt der Betrieb auf Wochenmärkten für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs nun einschließlich sonstiger Verkaufsstände in untergeordneter Anzahl zulässig.

Demnach sind seit dem 29. März 2021 nun auch wieder Verkaufsstände zulässig, die keinen Schwerpunkt bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs haben, sofern sie auf der jeweiligen Wochenmarktfläche insgesamt weniger als die Hälfte der Zahl der Verkaufsstände darstellen.

Der Erlass des Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales zur Einordnung des Begriffs Güter des täglichen Bedarfes findet weiterhin Berücksichtigung, führt allerdings aufgrund der zusätzlichen Zulassung sonstiger Verkaufsstände ab dem 29. März 2021 nicht mehr zum regelmäßigen Ausschluss zum Beispiel reiner Textilverkaufsstände.

Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs, die mehrheitlich vertreten sein sollen, umfassen folgende Warenangebote:

  • Lebensmittel aller Art inklusive Gastronomieangebote und Süßwaren,
  • Drogerieartikel,
  • Zeitungen,
  • Tierfutter und Tierbedarf,
  • Babybedarf,
  • Schnittblumen- und Topfblumenverkauf (kurzfristig verderbliche Schnitt- und Topfblumen) einschließlich unmittelbaren Zubehörs (Übertöpfe und so weiter).

Auch wenn durch die Zulassung sonstiger Verkaufsstände nun wieder das gesamte Sortiment möglich werden soll, gilt weiterhin § 11 Absatz 1 Nummer 9 CoronaSchVO NRW, wonach je Verkaufsstand der untergeordnete Anteil solcher Waren, die nicht Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs sind, nicht gegenüber dem bisherigen Umfang ausgeweitet werden darf. 

Marktstände, deren Schwerpunkt nicht bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs liegt (beispielsweise Textilien), können künftig als sonstige Verkaufsstände zugelassen werden. Wird bei Marktständen ein gemischtes Sortiment angeboten, richtet sich deren Zuordnung nach dem Schwerpunkt der angebotenen Waren.

Tagesplatzhändlerinnen und Tagesplatzhändler können auch zukünftig nur im Rahmen einer Einzelfallprüfung zugelassen werden. Ihnen kann nur dann ein Standplatz zugewiesen werden, wenn nach prioritärer Berücksichtigung der Händlerinnen und Händler mit Dauerstandplatz unter Beachtung der Pflicht zur Einhaltung ausreichender Abstände und Kontaktvermeidung noch ausreichend Platz auf der Marktfläche zur Verfügung steht.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Coronapandemie sind durch die Händlerinnen und Händler als Handelseinrichtungen geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstands von 1,5 Metern, zur Vermeidung von Warteschlangen, zu treffen.

Insbesondere sind dabei folgende Regeln zu beachten:   

  • Die Verkaufsstände müssen in einem angemessenen Abstand auf der Marktfläche aufgestellt werden. Was angemessen ist, entscheidet die Marktverwaltung.
  • Jede Händlerin hat den Verkaufsstand so aufzubauen, dass die Kundschaft den Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Händlerinnen aber auch untereinander einhalten kann. Dies ist beispielsweise durch Flatterband beziehungsweise Markierungen mit Kreide möglich.
  • Die Gänge für die Marktkundinnen und Marktkunden müssen so breit sein, dass diese sich nicht gegenseitig behindern.
  • Den Kundinnen und Kunden ist eine Selbstbedienung zu untersagen.

Die Marktverwaltung ist im Einzelfall berechtigt, zur Abwehr einer konkreten Gefahr besondere Regelungen zu treffen. Dies kommt insbesondere dann in Betracht, wenn die Marktfläche unter Beachtung der zu treffenden Vorkehrungen nicht für alle zugewiesenen Händlerinnen und Händler mit Dauerstandplatz ausreicht. Eine entsprechende Maßnahme könnte zum Beispiel die Reduzierung der in einer bestehenden Zuweisung zugelassenen Standmeter sein. Die Marktflächen werden durch die Zulassung der sonstigen Verkaufsstände weiter beengt.

Wir bitten daher um besondere gegenseitige Rücksichtnahme sowie um Ihr Verständnis, dass kurzfristige Einschränkungen nicht auszuschließen sind.

All diese Maßnahmen dienen auch Ihrem Schutz. Bleiben Sie gesund!

Gastronomie auf Wochenmärkten

Der Außerhausverkauf von Speisen ist zulässig, wenn die Mindestabstände und Hygieneanforderungen der derzeit geltenden CoronaSchVO eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung, in der die Speisen oder Getränke gekauft wurden, untersagt (§ 14 Absatz 2 CoronaSchVO).

Medizinische Masken sind Pflicht

Seit dem 22. März 2021 sind in Köln überall dort medizinische Masken im Sinne von § 3 Absatz 1 der derzeit geltenden CoronaSchVO verpflichtend zu tragen, wo auch bislang eine Maskenpflicht besteht.

Medizinische Masken im Sinne dieser Verordnung sind sogenannte OP-Masken, Masken des Standards FFP2 und höheren Standards jeweils ohne Ausatemventil oder diesen vergleichbare Masken (insbesondere KN95/N95).

Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske besteht unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands gemäß § 3 Absatz 2a Ziffer 1 der CoronaSchVO somit auch auf Märkten und ähnlichen Verkaufsstellen im Außenbereich.

Kinder unter 14 Jahren, die aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, müssen ersatzweise eine Alltagsmaske tragen.

Die Verpflichtung nach Absatz 2a kann für Inhaberinnen und Inhaber sowie Beschäftigte durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder ähnliches) ersetzt werden (§ 3 Absatz 5 CoronaSchVO). Die Plexiglasscheibe sollte bis auf die Durchreiche geschlossen sein und den ganzen Verkaufsraum abdecken.

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum Schuleintritt; Kräfte von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz in Einsatzsituationen sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können; die medizinischen Gründe sind durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist. (§ 3 Absatz 4 Ziffern 1, 2 und 3 CoronaSchVO)

Die Einhaltung der Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske wird kontrolliert.

Ordnungswidrig handelt, wer entgegen § 3 Absatz 2a der CoronaSchVO trotz bestehender Verpflichtung keine medizinische Maske trägt (§ 18 Absatz 2 Nummer 2, 2. Halbsatz CoronaSchVO).

Personen, die eine Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske nicht beachten, sind von der Nutzung der betroffenen Angebote, Einrichtungen und Dienstleistungen durch die für das Angebot, die Einrichtung oder Dienstleistungen verantwortlichen Personen auszuschließen (§ 3 Absatz 7 CoronaSchVO)