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Regelungen für Schulen seit 18. August 2021

Das Schuljahr 2021/2022 ist mit voller Präsenz unter Beibehaltung der strengen Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz gestartet.

 

Grundregeln für den Schulstart in das Schuljahr 2021/2022

  1. Alle Schüler*innen nehmen am Präsenzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt.
  2. Die Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz gelten fort. 
  3. Die Testungen werden fortgesetzt. Personen mit nachgewiesenen vollständigen Impfschutz müssen nicht getestet werden. In Grundschulen und Förderschulen sowie weiteren Schulen mit Primarstufe kommen für die zweimal pro Woche stattfindenden Tests wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz, in den weiterführenden Schulen die Antigen-Selbsttests. Die Antigen-Selbsttest starten ab 20. September dreimal pro Woche am Montag, Mittwoch und Freitag. Ausnahmen bestehen bei teilzeitschulischen Bildungsgängen.   
  4. Im Innenbereich der Schulen gilt zunächst die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, nicht dagegen im Freien. 
  5. Veranstaltungen zur Einschulung oder Aufnahme in die weiterführenden Schule sind möglich. 

Als rechtliches Fundament für diese grundsätzlichen Regelungen enthält die Corona-Betreuungsverordnung rechtzeitig zum Schuljahresbeginn die erforderlichen Vorgaben.

Die Corona-Betreuungsverordnung enthält Regelungen für Schulen, Kitas und andere Betreuungseinrichtungen

Präsenzunterricht inzidenzunabhängig

Die Corona-Betreuungsverordnung vom 13. August 2021 regelt, dass der Präsenzunterricht inzidenzunabhängig gewährleitet wird. Damit ist der Schulbetrieb nicht mehr an bestimmte Inzidenzwerte gebunden. Das ist vor allem durch die vielfältigen, bewährten Schutzmaßnahmen wie Testungen, Maskenpflicht, Lüften und aufgrund der erweiterten Impfangebote verantwortungsvoll möglich. Deshalb ist es wichtig, diese Schutzmaßnahmen und alle sonstigen Hygienemaßnahmen weiterhin strikt einzuhalten.

Aktuelle Hygieneempfehlungen

Die Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen im Zusammenhang mit Covid-19 werden derzeit vom Schulministerium NRW aktualisiert und rechtzeitig vor dem Schulstart in angepasster Fassung zur Verfügung gestellt.

Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen

Pflicht zum Tragen einer Maske

Regelungen für den Innenbereich der Schule, auf dem Schulgelände und im Sportunterricht

Auch im neuen Schuljahr besteht eine grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) für alle Personen im Innenbereich der Schulen, auch während des Unterrichts. Diese Pflicht besteht unabhängig von einer Immunisierung durch Impfung oder Genesung. Auf dem übrigen Schulgelände kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden.

Für den Sportunterricht gilt die Maskenpflicht nur dann, wenn Abstände nicht eingehalten werden können. Sport im Freien kann dagegen ohne Maske uneingeschränkt stattfinden.

Bei Beförderung im ÖPNV und im Schülerspezialverkehr 

Bei der Beförderung im ÖPNV oder im Schülerspezialverkehr besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Aus medizinischen Gründen ist eine Befreiung von der Maskenpflicht möglich. Die Dokumentation der medizinischen Gründe beziehungsweise das Attest sollte jedoch mitgeführt werden. Bei der Beförderung ist kein Mindestabstand vorgeschrieben.

Testungen

Mit Beginn des Schuljahres 2021/2022 bleiben die wöchentlichen Testungen an den Schulen sowie der Testzyklus erhalten. Von dieser Verpflichtung sind vollständig geimpfte und genesene Personen ausgenommen.

In Grundschulen und Förderschulen mit Primarstufe kommen für die zweimal pro Woche stattfindenden Tests wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz, in weiterführenden Schulen die Antigen-Selbsttests. Die Antigen-Selbsttests starten ab 20. September dreimal pro Woche am Montag, Mittwoch und Freitag. Ausnahmen bestehen bei teilzeitschulischen Bildungsgängen.

Wir bieten allen weiterführenden Kölner Schulen zusätzlich zu den verpflichtenden Tests des Landes das freiwillige Angebot der Lolli-PCR-Pooltestung nach dem erfolgreichen Pilotprojekt SCHOCO der Uniklinik Köln an.

Flächendeckende PCR-Pooltestungen, sogenannte "Lolli-Tests" an allen Grund- und Förderschulen in Nordrhein-Westfalen 

Seit 10. Mai werden die Kinder an allen Grund- und Förderschulen in NRW zwei Mal pro Woche mit einem sogenannten "Lolli-Test" auf das Corona-Virus untersucht.

Im Gegensatz zu Schnelltests werden die "Lolli-Tests", bei denen die Kinder einen Tupfer durch den Mund rollen, im Labor untersucht und sind genauer. Die Tests werden als Pool vorgenommen: Die Tests einer Gruppe werden zusammen untersucht. Wenn das Ergebnis positiv ist, müssen alle Betroffenen noch einmal getestet werden, um den oder die Infizierten zu finden. Schüler*innen aus dem jeweiligen Pool dürfen erst mit negativem PCR-Test wieder zurück in die Schule. Vorher sind sie in Quarantäne.

Bei positiven Testergebnissen kommt es darauf an, schnell die Informationskette zu den Lehrkräften und Eltern in Gang zu setzen. In jeder Schule sind dafür Ansprechpartner*innen für das Testgeschehen benannt, die diese wichtige und zentrale Aufgabe wahrnehmen. Kinder, die zu einem positiven Pool gehören, kommen am kommenden Tag nicht in die Schule, sondern werden noch einmal – jetzt anhand einer individuellen Probe – mit der PCR-Methode getestet. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Schule. 

Das Testverfahren wurde in einem Pilotprojekt mit 22 Kölner Schulen, darunter auch zwei Förderschulen, sehr erfolgreich über einen Zeitraum von drei Wochen erprobt. Die Zufriedenheit der Schulen mit dieser Art der Testung war im Rahmen des Pilotprojekts durchweg positiv. 
Das neue Testverfahren soll einen weiteren und wesentlichen Beitrag zu einem geregelten Unterrichtsalltag leisten. Das weiterhin notwendige Testen soll besser und für die Schulen mit möglichst wenig Zeitaufwand in den täglichen Unterrichtsablauf integriert werden.

Informationen des Ministeriums für Schule und Bildung NRW zu den Lolli-Tests

Ganztags- und Betreuungsangebote

Wiederaufnahme der Ganztags- und Betreuungsangebote in der Primarstufe und der Sekundarstufe I bei vollständigen Präsenzbetrieb

Offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote werden angeboten, wenn ein Schulbetrieb in vollständiger Präsenz zulässig ist. Dabei sind das schulische Hygienekonzept und die aktuellen Vorgaben der Coronaschutz- sowie der Coronabetreuungs-Verordnung zu beachten. Konkrete Informationen erhalten Sie durch die Schule. Die Regelungen zur Maskenpflicht  gelten auch für den OGS-Bereich. 

Informationen zur Beruflichen Orientierung

Corona-Fall in der Schule und Quarantäne

Verhalten bei Krankheitsanzeichen und Vorerkrankungen

Grundsätzlich gelten für Schüler*innen die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht. Dies gilt auch für den Präsenzunterricht im Rahmen des angepassten Schulbetriebs nach den Sommerferien. 

Wir bitten Erziehungsberechtigte jedoch noch einmal besonders darauf zu achten, dass Schüler*innen mit Krankheitssymptomen aufgrund des Infektionsschutzes weder am Unterricht und der Betreuung in der Schule teilnehmen noch die Schülerbeförderung in Anspruch nehmen sollten.

Sollten Schüler*innen Symptome einer COVID-19-Erkrankung zeigen, ist eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule darf zunächst nicht betreten werden.

Schaubild "Wenn mein Kind zuhause erkrankt - Handlungsempfehlung"

Beratungs- und Informationsangebote im Schulbereich

Weitere Informationen zum Corona-Virus