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Im Schuljahr 2020/2021 soll der Schul- und Unterrichtsbetrieb in Nordrhein-Westfalen wieder möglichst vollständig im Präsenzunterricht stattfinden. Folgende Regelungen gelten im Rahmen des angepassten Schulbetriebs: 

Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Schulen der Primarstufe

An Schulen der Primarstufe besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 4 sowie für alle weiteren Personen die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Wenn sich Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts an ihren festen Sitzplätzen befinden, müssen sie keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Lehrkräfte, die in der Primarstufe unterrichten, müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht tragen, wenn Sie stattdessen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten können. 

Weiterführende und berufsbildende Schulen

An allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für alle Schülerinnen und Schüler sowie für alle weiteren Personen die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Maskenpflicht gilt für die Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden und berufsbildenden Schulen auch während des Unterrichts auf den festen Sitzplätzen. Lehrkräfte müssen ebenfalls eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie im Unterricht den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten können.  

Ausnahmen

Die Schule kann zeitweise oder für bestimme Situationen von der Maskenpflicht absehen, wenn es beispielsweise pädagogisch erforderlich ist. In diesen Fällen muss jedoch ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Darüber hinaus sind Ausnahmen von der Maskenpflicht aus medizinischen Gründen oder auf Grund einer Beeinträchtigung möglich.

Beschaffung von Mund-Nasen-Bedeckungen

Die Eltern der Schülerinnen und Schüler beziehungsweise die volljährigen Schülerinnen und Schüler sind für die Beschaffung von Mund-Nasen-Bedeckungen verantwortlich.

Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit von Kontakten

Um Infektionsketten bei Bedarf nachvollziehen zu können, sind konstante Gruppenzusammensetzungen im Schulalltag erforderlich. Außerdem soll im Unterricht eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert werden. Ergänzend wird die Anwesenheit der Schülerinnen und Schüler sowie aller weiteren Personen für jede Unterrichtsstunde und vergleichbare Schulveranstaltung erfasst. Für die Rückverfolgbarkeit müssen diese Daten anschließend vier Wochen aufbewahrt werden.

Weitere Hygieneregeln an Schulen

Belüftung

Die Unterrichtsräume der Schulen müssen regelmäßig und wirksam gelüftet werden. 

Sportunterricht

Der Sportunterricht soll im kommenden Schuljahr wieder planmäßig stattfinden. Als Schulfach mit schwerpunktmäßig physischer Betätigung gilt es im Sportunterricht in besonderem Maße darauf zu achten, Bedingungen zu schaffen, die die aktuellen Vorgaben zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beachten und Situationen verhindern, die Infektionsgeschehen verstärken könnten. Unter welchen Bedingungen daher der Sportunterricht im Einzelnen möglich ist, erfahren Eltern unmittelbar von der Schule ihres Kindes. 

Schulschwimmen in Kölner Bädern: Gesundheit der Schüler und Schülerinnen hat Vorrang

Die im Rahmen der Corona-Pandemie zu beachtenden Hygienevorschriften des Landes sehen vor, dass Schwimmbäder Hygieneschutz- und Zugangskonzepte erstellen. Die KölnBäder GmbH hat für jedes ihrer Schwimmbäder ein solches Konzept erstellt. Danach sind selbstverständlich zusätzliche Reinigungen und Desinfektionen durchzuführen, Abstände einzuhalten und die Anzahl der Nutzer und Nutzerinnen zu reduzieren.  

Diese Regelungen haben auch Auswirkungen auf die Kölner Schulen. Den Schulen werden demnach entsprechend veränderte Nutzungszeiten zur Verfügung gestellt. Um die Sicherheit bei der Badnutzung zu gewährleisten, hat die Schulverwaltung in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der KölnBäder GmbH empfohlen, dass bis zu den Herbstferien die Bäder für die Abiturleistungskurse bereitgestellt werden. Nach den Herbstferien werden dann Schulschwimmwochen insbesondere für die Nichtschwimmer und Nichtschwimmerinnen angeboten. Auch die Förderkurse im Rahmen der Maßnahme „Sicher schwimmen“ sollen stattfinden. Die Therapiebäder in der Rochusstraße und Auf dem Sandberg werden den Förderschulen in vollem Umfange zur Verfügung stehen können.  

Sofern die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt und damit die Hygienevorschriften gelockert werden können, wird die Stadt die Nutzung der Bäder entsprechend ausweiten.

Ganztags- und Betreuungangebote in der Primarstufe und der Sekundarstufe I

Offene und gebundene Ganztags- und Betreuungsangebote werden im Schuljahr 2020/2021 unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes angeboten. Konkretere Informationen erhalten Sie von der Schule. Die grundsätzlichen Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckungen gelten auch für den OGS-Bereich. In den Gruppenräumen der Ganztags- und Betreuungsangebote gilt für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe jedoch keine Maskenpflicht. 

Fachpraktischer Unterricht in den Berufskollegs

Auch bei der Durchführung des fachpraktischen Unterrichts im Berufskolleg gelten die Vorgaben der aktuellen Fassungen der Coronabetreuungsverordnung und der Coronaschutzverordnung. 

Verhalten bei Krankheitsanzeichen und Vorerkrankungen

Grundsätzlich gelten für Schülerinnen und Schüler die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht. Dies gilt auch für den Präsenzunterricht im Rahmen des angepassten Schulbetriebs nach den Sommerferien. 

Wir bitten Erziehungsberechtigte jedoch noch einmal besonders darauf zu achten, dass Schülerinnen und Schüler mit Krankheitssymptomen aufgrund des Infektionsschutzes weder am Unterricht und der Betreuung in der Schule teilnehmen noch die Schülerbeförderung in Anspruch nehmen sollten.

Zum Schutz von Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen gelten folgende Regelungen:

Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schülerinnen und Schüler. Die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen zum einen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus  besteht. Bei begründeten Zweifeln kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen.

Für die Schülerin oder den Schüler entfällt jedoch lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet am Distanzunterricht teilzunehmen und Prüfungen zu absolvieren. 

Zum Schutz von Angehörigen mit relevanten Vorerkrankungen, die mit Schülerinnen und Schülern in einer häuslichen Gemeinschaft leben gelten folgende Regelungen:

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere mit seinen Eltern, Großeltern oder Geschwistern – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit dem Coronavirus ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, müssen vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen getroffen werden.

Nur in begrenzten Ausnahmefällen ist es möglich, dass Schülerinnen und Schüler zum Schutz ihrer Angehörigen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen müssen. Hierfür muss zunächst ein ärztliches Attest des betroffenen Angehörigen vorgelegt werden, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt.  Für die Schülerin oder den Schüler entfällt auch hier lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, am Distanzunterricht teilzunehmen und Prüfungen zu absolvieren.  

Regelungen zu Prüfungen

Der Beginn der Abschlussprüfungen im Abitur und im Rahmen der Zentralen Prüfungen der Klasse 10 wird Schuljahr 2020/2021 um jeweils zwei Wochen verschoben.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Prüfungsterminen im Schuljahr 2020/2021.

Regelungen zu Schulfahrten, Veranstaltungen und der beruflichen Orientierung

Schulfahrten

Fahrten und Exkursionen innerhalb Deutschlands können unter Beachtung der erforderlichen Maßnahmen zur Wahrung des Infektionsschutzes durchgeführt werden. Mehrtägige Reisen innerhalb Nordrhein-Westfalens oder in andere Bundesländer sowie eintägige Wandertage und Exkursionen zu außerschulischen Lernorten sind somit möglich. Bei der Buchung und Planung ist im Vorfeld sorgfältig die Vereinbarkeit mit dem Infektionsschutz zu prüfen.

Einschulungsveranstaltungen

Einschulungsfeiern sind unter den aktuellen Vorgaben der Coronaschutzverordnung und der Coronabetreuungsverordnung möglich.

Berufliche Orientierung im Rahmen von "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA)

Die Maßnahmen der Landesinitiative "KAoA" finden im Schuljahr 2020/2021 wieder statt. An dieser Stelle folgen zeitnah weitere Informationen zur konkreten Umsetzung der einzelnen Elemente und zu Neuerungen in der Beruflichen Orientierung. 

Informationen des Ministeriums für Schule und Bildung zur Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss"

Rückzahlung von Elternbeiträgen für die Dauer der Schließung

Elternbeiträge

Wir erstatten Ihnen wegen der Schließung der Offenen Ganztagsschulen die Elternbeiträge für die Monate Juli, Juni, Mai und April sowie für den halben Monat März. Dies gilt auch für Eltern, deren Kinder die Notbetreuung in Anspruch genommen haben.

Die Erstattung wird automatisch erfolgen. Sie bekommen einen Bescheid über den Betrag, der Ihnen erstattet wird. Einen Antrag müssen Sie nicht stellen. Bitte nehmen Sie keine Verrechnungen mit Folgemonaten vor, da dies die Bearbeitung der Erstattung verzögert.

Eine Bitte haben wir noch an Sie:

Die Erstattung wird leider etwas Zeit in Anspruch nehmen. Sie erhalten einen Bescheid von uns,  anschließend werden wir die Überweisungen seitens des Amtes für Kinder, Jugend und Familie veranlassen. 

Sie helfen uns sehr, wenn Sie von Rückfragen zur Dauer der Erstattung absehen. Sobald alles geklärt ist, erhalten Sie selbstverständlich aktuelle Informationen.

Hier finden Sie die aktuelle Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur

Beratungs- und Informationsangebote im Schulbereich

Weitere Informationen zum Corona-Virus