© eberhardt - die ingenieure gbr

Um die Lebensdauer des Bauwerkes zu verlängern, muss die Deutzer Drehbrücke saniert werden. Hauptbestandteil dieser Sanierungsmaßnahmen ist die komplette Erneuerung des Korrosionsschutzes. Zudem werden wir die Fahrbahn sowie die Gehwege auf der Brücke erneuern. Vorgesehen ist ein Baubeginn im vierten Quartal 2020, die Fertigstellung voraussichtlich Ende 2021.

Zu Beginn der Baumaßnahme werden wir die Antriebskomponenten, die Verriegelungs- und Übergangsmechanik sowie die Elektrotechnik außerhalb des Maschinenhauses demontieren. Aus diesem Grund muss die Drehbrücke in geöffneter Stellung saniert werden, sodass der Hafen jederzeit für Schiffe befahrbar ist. Während der Sanierung ist daher die Verbindung zwischen Siegburger Straße und Alfred-Schütte-Allee unterbrochen. Eine Umleitung wird eingerichtet.

Aktuelles

Mitte Mai 2020 haben wir das historische Geländer an der denkmalgeschützten Drehbrücke abgebaut. Es enthält Bleche mit Jugendstilornamenten. In einer Werkstatt des Kunstschmiedehandwerks wird nun das Geländer mit diesen speziellen Blechen restauriert.

Diese Arbeiten werden schon vor dem Beginn der großen Generalsanierung der Drehbrücke durchgeführt, nach deren Abschluss das historische Geländer wieder angebracht wird.

© Volker Dennebier

Nach dem Abbau haben wir eine provisorische Absturzsicherung an den Gehwegen angebracht.

Die Deutzer Drehbrücke kann daher wie vor dem Abbau des Geländers genutzt werden.

Die provisorische Absturzsicherung verbleibt an der Drehbrücke bis zur Wiederanbringung des historischen Geländers.

Geplante Sanierungsmaßnahmen

  • Erneuerung des Korrosionsschutzes für die gesamte Brücke
  • Die Gehwege sowie die Übergangskonstruktion werden dem Stand der Technik angepasst.
  • Stahlbauteile die aufgrund von Korrosion stark geschädigt sind, werden ausgetauscht. Stahlbauteile, die zu erhalten sind, werden saniert.
  • Die Geländer werden demontiert und denkmalgerecht restauriert.
  • Die Antriebswelle wird mit den dazugehörigen Zahnrädern erneuert.
  • Der Zugang zum Maschinenhaus wird den Vorschriften der Arbeitssicherheit angepasst.

 Die voraussichtlichen Gesamtkosten liegen derzeit bei rund 3,7 Millionen Euro.

Weitere Informationen

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Kontakt Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau