Der 100 Hektar große Industriepark Köln-Nord umfasst rund 69 Hektar reines Bauland, zum ganz überwiegenden Teil ausgewiesen als Gewerbe/Industrie-Flächen.

FaktorenDaten
Standort:Köln-Niehl 
Größe:etwa 61 Hektar 
Eigentümer: Stadt Köln
Bebauungsplan: 6553/02 
Parzellierung: entsprechend der Nachfrage 
Sonderstandortprogramm kleine und mittlere Unternehmen: 3 Hektar 
Entfernung zum Flughafen Köln/Bonn: 23 Kilometer
Entfernung  zur Bundesautobahn: 1 Kilometer 
Entfernung zur Innenstadt: 9 Kilometer 

Spezielle Branchencluster für Chemie, Recycling und Entsorgung, sowie für Produktion, Logistik, Zulieferer

Größter Standort für industrielle Nutzungen

Mit dem Industriepark Köln-Nord bietet die Stadt Köln insbesondere Unternehmen aus Fahrzeugbau, Logistik, Chemie und Umweltwirtschaft auch in Zukunft Platz für Erfolge. Die ausgewiesenen, sogenannten GI-Flächen eignen sich als Standort für Betriebe, die hinsichtlich Lärm- oder Immissionsschutz besonderen baurechtlichen Bestimmungen unterliegen. Damit ist der Industriepark Köln-Nord der größte Standort für industrielle Nutzungen in der gesamten Region, der für neue Unternehmensansiedlungen zur Verfügung steht.

Im Zentrum des Areals liegen der seit langem in Köln ansässige Betrieb von Exxon und die Infineum GmbH. Im nördlichen Teil des Industrieparks sind neun Hektar für Firmen aus den Bereichen Recycling und Entsorgung vorgesehen, 26 Hektar sind als Zone West dem Branchenschwerpunkt Chemie vorbehalten. Im Süden, mit 34 Hektar die größte Teilfläche, finden Unternehmen aus dem Umfeld der Automobilwirtschaft - ob Produktion, Logistik oder Zulieferindustrie - ihre neue Top-Adresse.

Zugkräftige Argumente für alle Ansiedlungsinteressenten sind die hervorragende Lage und die optimale Anbindung des Industrieparks Köln-Nord. Eigene Auf- und Abfahrten verknüpfen den Industriepark mit der leistungsstarken, sechsspurig ausgebauten Industriestraße, so dass der moderne Gewerbestandort unmittelbar an das Autobahnkreuz Köln-Nord mit Zugang zu den Bundesautobahnen A1, A57 und A3 angebunden ist. Der Rheinhafen Niehl I, der Ölhafen Niehl II, Gleise der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) sowie ein nationales und internationales Pipeline-Netz runden die ausgezeichnete Infrastruktur des Gebietes ab.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Industrieparks Köln-Nord sind Firmen von Weltgeltung vertreten, insbesondere aus Automobilproduktion und chemischer Industrie, von der Ford-Werke GmbH bis zu Exxon oder Akzo Nobel. So bietet die Domstadt einen erstklassigen Industriestandort in einem ausgesprochen dynamischen Umfeld.

Zoneneinteilung und Branchencluster

Im Zentrum des Areals befinden sich der seit langem in Köln ansässige Betrieb von Exxon und die Infineum GmbH. Für die Flächen des Industrieparks, die sich im Westen, Norden und Süden an diesen bereits genutzten Kernbereich anschließen, sind nach dem Konzept von Themenparks jeweils spezifische Branchenschwerpunkte geplant:

Zone Nord:  Umweltwirtschaft am Start
Zone Süd:   Rund ums Auto
Zone West: Hier stimmt die Chemie

 

Zone Nord: Umweltwirtschaft am Start

Als Zone Nord sind insgesamt neun Hektar des Industrieparks für den Branchenschwerpunkt Umweltwirtschaft vorgesehen. Dazu zählen Firmen aus den Bereichen Recycling und Entsorgung ebenso wie Sanierungsspezialisten oder ökologisch orientierte Planer, Techniker und Bauunternehmer.

In Zone Nord haben sich beispielsweise bereits die Buchen UmweltService GmbH und die von den Ford-Werken und der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH gegründete Karec, Kölner Auto-Recycling GmbH, niedergelassen.

Hinzu kommt auch die aus Wermelskirchen nach Köln verlagerte HKV Schmitz + Partner GmbH, ein Unternehmen, das auf die Geschäftsfelder Hebetechnik und Kranverleih ausgerichtet ist.

Bis auf ein verbleibendes Einzelgrundstück mit einer Größe von 12.000 Quadratmetern ist die Zone Nord als kleinster Teilbereich des Industrieparks bereits vermarktet.

Zone Süd: Rund ums Auto

Auf dieser mit 34 Hektar größten Teilfläche finden Unternehmen aus dem Umfeld der Automobilwirtschaft - ob Produktion, Logistik oder Zulieferindustrie - einen idealen Standort. Synergie-Effekte speziell für dieses Branchenumfeld gehen insbesondere von der Ford-Werke GmbH aus, die mit ihrem Stammwerk zwischen dem Industriepark Köln-Nord und dem Rhein ansässig ist und sich mit Betriebseinheiten wie dem zentralen Ersatzteillager für Gesamteuropa, dem Prototypengetriebezentrum, dem John-Andrews-Entwicklungszentrum und dem Acoustic Center Cologne (ACC) bis nach Köln-Merkenich ausgedehnt hat.

Zusätzliche Attraktivität gewinnt der Standort für die Branche auch dadurch, dass die Ford-Werke auf ihrem Betriebsgelände einen Supplier-Park einrichten, in dem Partnerunternehmen die Vormontage kompletter Fahrzeugkomponenten abwickeln, die dann per Förderband in die Fertigungshallen von Ford transportiert werden.

Die Flächen der Zone Süd sind komplett baureif erschlossen, so dass sie für kurzfristigste Ansiedlungen unmittelbar verfügbar sind.

Zone West: Hier stimmt die Chemie

Die 26 Hektar dieser Zone sind für den Branchenschwerpunkt Chemie vorgesehen und gehören zu den zentralen Bausteinen des aktiven Standortmarketings der Initiative ChemCologne, die sich die weitere Stärkung der chemischen Industrie in der Region zur Aufgabe gemacht hat.

Die Flächen liegen in direkter Nachbarschaft zu dynamischen Weltfirmen der chemischen Industrie: Von ExxonMobil über die Infineum GmbH, die im Industriepark selbst ansässig sind, bis hin zur Air Products GmbH, Vinnolit GmbH, oder zur Akzo Nobel Chemicals GmbH im unmittelbaren Umfeld der neuen Ansiedlungsflächen. Die starke Präsenz der Branche steht beispielhaft für die Bedeutung des Kölner Chemiegürtels, der den Wirtschaftsraum zu einem der führenden Standorte der chemischen Industrie in Europa macht.

Konkret bedeutet das: Im Industriepark Köln-Nord profitieren Investoren - speziell aus dem Bereich High-Chem - in besonderem Maß von Verbundmöglichkeiten vor Ort.

Dazu gehören technische und logistische Dienstleistungen, Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen sowie die Verfügbarkeit von Vor- und Zwischenprodukten. Der Pipeline-Anschluss an den Ölhafen Köln-Niehl II und an das internationale Rohrleitungssystem für Stickstoff, Erdgas, Öl und Industriegase wie Ethylen und Propylen sichert ebenfalls beste Produktionsbedingungen für Chemieunternehmen. Neben dem Branchenschwerpunkt chemische Industrie sind auf den Flächen der Zone West drei Hektar Gewerbeflächen, sogenannte GE-Flächen, für die Nutzung durch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vorgesehen.

Die KMU-Grundstücke werden kleinflächig parzelliert und zu Komplettpreisen einschließlich Erschließungskosten und Grünausgleich vermarktet.

 

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