Erneute Offenlage eines Bebauungsplan-Entwurfs

Veröffentlicht im Amtsblatt am 16. Oktober 2019

Ziel der Planung ist es, den Rather See als Wassersport- und Strandbadanlage im Sinne der Naherholung in naturgeprägtem Umfeld zu entwickeln.

Geltungbereich
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Information zum Verfahren

Erneute öffentliche Auslegung nach § 4 a Absatz 3 in Verbindung mit § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch des Bebauungsplan-Entwurfs Nummer 74440/02 für das Gebiet östlich des Neubrücker Rings, südlich des Hüttenwegs, westlich des Brück-Rather Steinwegs und nördlich der Bebauung an der Rösrather Straße in Köln- Rath/Heumar

Arbeitstitel: Rather See in Köln-Rath/Heumar  

Ziel der Planung ist, den Rather See als Wassersport- und Strandbadanlage im Sinne der Naherholung in naturgeprägtem Umfeld zu entwickeln. Der nördliche und östliche Bereich der Seefläche, wo die Rekultivierungsmaßnahmen weitgehend abgeschlossen sind, soll künftig als ruhige Zone ausgebildet werden.  

Die öffentliche Auslegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes fand vom 20. September 2018 bis 19. Oktober 2018 statt.  

Der Bebauungsplan-Entwurf wurde nach der öffentlichen Auslegung aufgrund der Stellungnahme des Landesbetriebes Wald und Holz in Teilbereichen zur Bewältigung des erforderlichen Ausgleichs für die Eingriffe in die vorhandenen Waldflächen geändert.  

Ebenfalls ergänzt wurden die Hinweise zum Artenschutz im Bebauungsplan-Entwurf.  

Die Änderung des Bebauungsplan-Entwurfs erforderte gemäß § 4a Abs.3 in Verbindung mit § 3 Abs. 2 BauGB eine erneute Offenlage.  

Hinweis: Eine Umweltprüfung nach § 2 Absatz 4 Baugesetzbuch wurde durchgeführt.

Die erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfs Nummer 70440/02 mit Begründung erfolgte in der Zeit vom 24. Oktober bis 6. November 2019 einschließlich beim Stadtplanungsamt, in Zimmer 09 B 09, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln.

Sämtliche Stellungnahmen zum vorgenannten Bauleitplanverfahren werden nach Abschluss der öffentlichen Auslegung von der Verwaltung vorgeprüft und anschließend der jeweils zuständigen Bezirksvertretung zur Stellungnahme zugeleitet. Nach Behandlung der Stellungnahmen in der Bezirksvertretung befasst sich der Stadtentwicklungsausschuss mit den Vorschlägen der Verwaltung beziehungsweise Bezirksvertretung. Über die Empfehlung des Stadtentwicklungsausschusses, den Stellungnahmen stattzugeben beziehungsweise sie abzulehnen, entscheidet der Rat der Stadt Köln.

Die gesetzlich vorgeschriebene verfahrensmäßige Behandlung erfordert einen erheblichen Zeitaufwand von mehreren Monaten.

Anschließend wird Ihnen das Stadtplanungsamt die Entscheidung des Rates zu Ihrer Stellungnahme mitteilen.

 

Auskunft

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