Mit seinen innenstadtnahen Flächen ist der Technologie- und Industriepark Kalk-Süd ein Baustein der sogenannten TechnologieSpange Köln im Rechtsrheinischen.

Zwischen Kalker Hauptstraße, Kapellenstraße und der Bahntrasse Richtung Bonn und Frankfurt hat die Stadt Teilflächen für unterschiedliche Nutzungen zur Vermarktung vorbereitet, die früher von der ehemaligen KHD AG genutzt wurden. Ein großer Vorteil solcher Alt-Standorte ist nicht zuletzt die Tatsache, dass die Infrastruktur und das Umfeld stimmen. Das gilt auch für den Technologie- und Industriepark Kalk-Süd. So sind auf beiden Seiten der Dillenburger Straße, einer alten Werksstraße, die das Gelände in Ost-West-Richtung durchläuft und zur Zeit für die öffentliche Nutzung ausgebaut wird, mehrere international aktive Firmen ansässig. Vom Umwelttechnologie-Spezialisten Baker Process, der zur amerikanischen Baker Hughes gehört, über die Deutz AG, die hier mit ihrer Kurbelwellenfertigung vertreten ist, bis hin zur KHD Humboldt Wedag AG oder zur Deutz Service International (DSI) mit dem Haupt-Teilezentrum der Deutz-Gruppe.

Technologie-Spange Köln

Auch das weitere Umfeld stimmt, schließlich ist der Technologie- und Industriepark einer der Bausteine der sogenannten TechnologieSpange Köln hier im Rechtsrheinischen. Ob Telekommunikationsstandorte wie der Otelo-Hauptsitz, ob Rechtsrheinisches Technologie- und Gründerzentrum (RTZ), ob TÜV, Ingenieurwissenschaftliches Zentrum der Fachhochschule oder Institut für Licht- und Bautechnik (ILB): Die Firmen und Einrichtungen, die zur sogenannten TechnologieSpange Köln gehören, stehen für anerkanntes technikorientiertes Know-how.

Bestens bewährt ist auch die Infrastruktur vor Ort. So ist die linksrheinische Altstadt per Bundesstraße 55a über die Zoobrücke, über den östlichen Zubringer L 124 und die Severinsbrücke oder an der Lanxess-Arena vorbei und weiter über die Deutzer Brücke auf kürzestem Weg erreichbar. In entgegengesetzter Richtung ist der Technologie- und Industriepark Kalk-Süd über die L 124 an die A559 Richtung Bonn und Flughafen oder weiter über das Heumarer Dreieck an die A3 Richtung Frankfurt angebunden. Der Zugang zur A3 und A4 Richtung Ruhrgebiet beziehungsweise Olpe erfolgt zur Zeit über die 55a und das Autobahnkreuz Köln-Ost. Dank der neuen Westumgehung Kalk, die sich im Bau befindet, wird die Autobahnanbindung des Standortes in dieser Richtung weiterhin noch erheblich verbessert.

Kein Wunder also, dass die Grundstücke und Mietflächen, die im Bereich des Technologie- und Industrieparks in die Vermarktung gehen können, immer ihre Interessenten finden.

Standortangebote nach Maß

Die erfolgreiche Vermarktung des "Technikhofs Kalk" im östlichen Bereich des Areals an der Dillenburger Straße bestätigt schließlich ebenfalls, dass die guten Standortbedingungen den Technologie- und Industriepark zu einer gefragten Adresse machen. So haben sich hier Handwerks- und Gewerbebetriebe aus unterschiedlichsten Geschäftsfeldern niedergelassen.

Rege Nachfrage

Insgesamt 28 Mieteinheiten mit einer Größe zwischen rund 200 und 400 Quadratmetern sind im ersten Bauabschnitt in einer alten Industriehalle entstanden. Im Oktober 2000 wurde mit der Realisierung des zweiten Bauabschnitts des Technikhofs Kalk begonnen. Hier entstehen auf insgesamt 6.100 Quadratmetern Geschossfläche kleinere Büroeinheiten ab einer Größe von 55 Quadratmetern. Zielgruppe sind vor allem technologieorientierte Dienstleister und Existenzgründer.

Neben den Mieteinheiten im Handwerkerhof geht aber auch Bauland in die Vermarktung. So stehen allein südlich der Dillenburger Straße zwei Areale für Industrieflächen zur Verfügung. Sie liegen auf beiden Seiten der neuen inneren Erschließung, die zurzeit in Verlängerung der Wiersbergstraße entsteht. Im Bereich östlich der Wiersbergstraße (Karte Punkt) hat der erforderliche Abriss großer Hallenkomplexe auf diesen Industrieflächen bereits begonnen.

Breites Nutzungsspektrum

Zu diesen beiden sogenannten GI-Flächen kommen an der Ecke Dillenburger Straße / In den Reihen rund 5000 Quadratmeter für gewerbliche Nutzungen hinzu, siehe Karte - Fläche 3, und nördlich der neuen Umfahrung des Gewerbe- und Handwerkerhofs schließlich stehen zwischen Wiersbergstraße und Kapellenstraße weitere 18.000 Quadratmeter zur Vermarktung an (Fläche 4). Auf diesen 1,8 Hektar sind dabei im Bereich Wiersbergstraße ausschließlich Büronutzungen möglich.
Auf den Teilflächen, die sich hier in Richtung Kapellenstraße anschließen und die für einen kleinteiligen Grundstückszuschnitt vorgesehen sind, soll zusätzlich auch sogenanntes "nichtstörendes Gewerbe" zulässig sein. Noch weiter in Richtung Norden plant ein Privatinvestor einen fünfstöckigen Gebäudekomplex mit Büro- und Hotelnutzung, der hinsichtlich der umfangreichen Gewerbenutzungen im Bereich der Dillenburger Straße nicht zuletzt einen geeigneten Übergang zur Wohnbebauung bilden wird, die der Investor als Teil seines Gesamtprojekts im Anschluss an den Büroriegel plant.

Konkretisiert hat sich schließlich außerdem die Planung für das Gebiet an der Westseite des Technologie- und Industrieparks, das von der Dillenburger und Rolshover Straße sowie der Sieversstraße eingefasst wird. Hier soll neben rund 150 Wohnungen ein Verwaltungskomplex entstehen, in dem die städtische Jugend- und Sozialverwaltung und Teilbereiche des Ordnungsamtes arbeiten werden.

Im Übrigen sind die Standortangebote für neue Unternehmensniederlassungen im Technologie- und Industriepark Kalk-Süd mit den vorgesehen Projektplanungen und den Grundstücken, die der erste Vermarktungsabschnitt umfasst, noch keineswegs erschöpft. In einer zweiten Tranche kommen vielmehr weitere Gewerbeflächen hinzu. So wird zum Beispiel das frühere Heizwerk der Deutz AG, siehe Karte - Fläche 5, Platz machen für zusätzliche Büro- und Gewerbeflächen. Für eine zweite Fläche von immerhin rund 26.000 Quadratmetern Größe, siehe Karte - Fläche 6, deren Altbestand ab Ende des Jahres abgeräumt werden soll, besteht bereits eine Option in Zusammenhang mit einer Unternehmensverlagerung.

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