Beschreibung

Im folgenden werden wichtige Hinweise zu Dokumenten oder Unterlagen gegeben, die Sie regelmäßig bei Zulassungsangelegenheiten brauchen.

Neue Fahrzeugpapiere seit 2005

Seit dem 1. Oktober 2005 gelten bundesweit neue Fahrzeugpapiere. 

Der frühere Fahrzeugschein heißt jetzt Zulassungsbescheinigung Teil I, aus dem Fahrzeugbrief wurde die Zulassungsbescheinigung Teil II. 

Die alten Papiere werden immer dann ausgetauscht, wenn Sie bei den Zulassungsstellen zum Beispiel eine Veränderung eintragen lassen wollen. In jedem Fall, in dem sich die Zulassungsstellen mit einem schon gemeldeten Fahrzeug befassen, werden die Papiere automatisch ausgetauscht.  

Ein freiwilliger Austausch ist nicht möglich!
Je nachdem, in welcher Angelegenheit Sie zur Zulassungsstelle kommen, können eventuell Gebühren anfallen. Da das sehr unterschiedlich sein kann, ist eine Auflistung an dieser Stelle nicht sinnvoll. Über die Höhe der einzelnen Gebühren finden Sie Informationen auf den Seiten der einzelnen Zulassungsarten. Schauen Sie dazu unter "Ähnliche Produkte" weiter unten auf dieser Seite nach oder suchen Sie die passende Seite über die Suchfunktion.

Personalausweise und Pässe

Personalausweise und Pässe müssen Sie im Original vorlegen, da sie den aktuellen Willen der Halterin oder des Halters dokumentieren, auf sich ein Fahrzeug zuzulassen. Ist es im Einzelfall nicht möglich bei der Zulassung das Original vorzuweisen, nehmen Sie bitte frühzeitig mit der Zulassungsstelle Kontakt auf. Ergänzende Informationen hierzu finden Sie weiter unten im Bereich "Vollmachten".

Handelsregisterauszüge

Es werden auch Fotokopien anerkannt.

Vollmachten

Vollmachten können formlos erteilt werden. Sie müssen die Personalien der Vollmachtgeberin oder des Vollmachtgebers und der bevollmächtigten Person oder der Firma sowie die zu erledigende Zulassungsangelegenheit und das Datum enthalten. Außerdem müssen sie von der Halterin oder vom Halter unterschrieben sein. Eine Vollmacht ist auch bei Eheleuten erforderlich. 

Nachfolgend finden Sie ein Muster einer Vollmacht zum Download. 

Formular für Vollmacht zur Vorlage bei der Zulassungsbehörde

SEPA-Lastschriftmandat

Das SEPA-Lastschriftmandat ersetzt ab dem 30.01.2014 die bisherige Einzugsermächtigung zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer von einem Konto. Die Zulassungsbehörde muss nach einer Weisung des Bundesfinanzministeriums auf die Abgabe dieses Mandates bestehen, Einzugsermächtigungen dürfen nicht mehr entgegen genommen werden.

SEPA ist die Abkürzung für "Single Euro Payments Area", den einheitlichen EU-Zahlungsverkehrsraum. Diese besteht aus 32 europäischen Ländern. Innerhalb der SEPA werden europaweit standardisierte Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen angeboten. Dadurch können Verbraucher und Unternehmen bargeldlose Zahlungen auch über Ländergrenzen hinweg so einfach und bequem tätigen wie in ihrem Heimatland.

Es ist dringend darauf zu achten, dass das Mandat mit zwei Unterschriften versehen wird. Es ist die Unterschrift der Kontoinhaberin beziehungsweise des Kontoinhabers und die Unterschrift der Fahrzeughalterin oder des Fahrzeughalters erforderlich.

Allgemeine Informationen zur Zulassung mit SEPA-Lastschriftmandat
SEPA-Lastschriftmandat

Hauptuntersuchungs- und Prüfbericht

Den Bericht über die letzte Hauptuntersuchung (HU) müssen Sie in jedem Fall vorlegen, wenn der nächste Termin über die HU nicht durch ein anderes amtliches Dokument, wie zum Beispiel durch den Fahrzeugschein beziehungsweise die Zulassungsbescheinigung Teil I oder die Abmeldebescheinigung nachgewiesen wird. So regelt es § 29 Absatz 10 der Straßenverkehrs-Zulassung-Ordnung (StVZO). Die Übernahme der Untersuchungstermine von den Kennzeichenschildern ist nicht zulässig.

Da die erfolgreiche Durchführung einer Abgasuntersuchung Voraussetzung für die Durchführung einer HU ist, ist die die Vorlage des Berichts über die letzte Abgasuntersuchung (AU) seit dem 01.01.2010 nicht mehr erforderlich

Kann der letzte HU-Bericht nicht vorgelegt werden, muss eine Zweitschrift von der prüfenden Stelle beschafft werden. Ist auch dies nicht möglich, ist eine neue HU erforderlich.  

Wegen einer Zweitschrift nehmen Sie bitte Kontakt mit der Prüforganisation auf, die die letzte Prüfung durchgeführt hat. Hier einige Rufnummern der im Raum Köln in Frage kommenden Organisationen: 

TÜV Rheinland / Berlin-Brandenburg 0221 / 806-0,
Dekra 0221 / 17958-0,
GTÜ 0711 / 97676 555.

EWG-Übereinstimmungsbescheinigung

Hierbei handelt es sich um die Bestätigung, dass das Fahrzeug eine EG-Typgenehmigung besitzt. Das ist eine in allen Mitgliedsstaaten der EU gültige Betriebserlaubnis. Ein solches Fahrzeug kann freizügig innerhalb der Gemeinschaft verkauft und zugelassen werden, es bedarf keiner nationalen Betriebserlaubnis mehr. 

Die Bescheinigung wird auch "COC-Papier" genannt, was für Certificate of Conformity steht. Weitere Bezeichnungen lauten:

  • EEC Certificate of Conformity
  • Certificat de Conformite CEE
  • Certificado de Conformidad CEE
  • Certificato di Conformità CEE
  • Certificado CEE de Conformidade
  • EEG-Certificaat van Overeenstemming
  • EØF-Typeattest

Für die Zulassung ist von Bedeutung, dass in der Bescheinigung die deutsche Schadstoffklassifizierung in Form eines zweistelligen Schadstoffschlüssels, sowie der siebenstellige Typschlüssel enthalten sind. Ist dies nicht der Fall, benötigen Sie eine Bestätigung des Fahrzeugherstellers hierüber. Alternativ kann die Bestätigung, allerdings kostenpflichtig, auch durch einen amtlich anerkannten Kraftfahrzeug-Sachverständigen einer technischen Prüfstelle, wie zum Beispiel des TÜV, vorgelegt werden.  

Die Info-Rufnummer des TÜV lautet 0800 / 883 888 38. 

Bei der Zulassung wird ein deutscher Fahrzeugbrief beziehungsweise seit dem 1. Oktober 2005 eine Zulassungsbescheinigung Teil II zugeteilt, der in der EWG-Übereinstimmungsbescheinigung vermerkt wird.

Unser Service

Kontakt und Erreichbarkeit

Anschrift
Kfz-Zulassungsstelle Köln
Max-Glomsda-Straße 4
51105 Köln
Zugänglichkeit
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.
  • Markierte Behindertenparkplätze sind vorhanden.
  • Es ist ein Personenaufzug vorhanden.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.
Telefon
0221 / 221-26635 und 0221 / 221-26692 (Montag bis Freitag während der Geschäftszeiten)
Telefax
0221 / 221-26435
Kontakt
Öffnungszeiten

Montag, Mittwoch, Freitag, 7:15 bis 12 Uhr
Dienstag, 7:15 bis 18 Uhr
Donnerstag, 7:15 bis 14 Uhr
Samstag, 10 bis 15 Uhr

Bitte beachten Sie, dass auf Grund der Erstellung des Wählerverzeichnisses für die Landtagswahl am 14. Mai 2017, am Samstag, 13. Mai 2017, keine melderechtlichen Angelegenheiten bearbeitet werden können.

Samstag bieten wir nicht alle Dienstleistungen an. Erkundigen Sie sich bitte vorab, ob Ihre Angelegenheit erledigt werden kann. Beachten Sie, dass samstags eine zusätzliche Servicegebühr von 9 Euro je Zulassungsangelegenheit erhoben wird.

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Bus-Linie 159 (Haltestelle Taubenholzweg)
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