Beschreibung

Diese Seite in Leichter Sprache anzeigen

Bekommen Sie geschäftlichen oder privaten Besuch aus dem Ausland, dann wird für die Bearbeitung des Einreisevisums eine Verpflichtungserklärung benötigt.

Benötigt werden

  • Personalausweis oder Pass der Gastgeberin oder des Gastgebers

  • Erklärung der Verpflichtungsgeberin oder des Verpflichtungsgebers

    Dieses Dokument steht Ihnen unter "Download und Infos" zum Herunterladen zur Verfügung.

  • Angaben zum Gast

    Das Formular finden Sie ebenfalls im Bereich "Download und Infos".

  • bei juristischen Personen: Nachweis der Vertretungsbefugnis

    (Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Vereinsregister)

  • Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit

    Nachweise über regelmäßige Einnahmen und Ausgaben sowie die Kontoauszüge der letzten 3 Monate. Eine ausführliche Liste der benötigten Unterlagen finden Sie dazu weiter unten sowie im Informationsblatt "Verpflichtungserklärung" im Bereich "Download und Infos".

  • ACHTUNG Besonderheit - Bonitätsauskunft!

    In besonderen Einzelfällen kann es vorkommen, dass zur Prüfung Ihrer Bonität, die Vorlage einer Schufaauskunft erforderlich wird. Dies kann leider nicht im Vorfeld festgestellt werden, sondern ergibt sich erst bei Ihrer persönlichen Vorsprache. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass in diesem Fall eine erneute Vorsprache erforderlich wird. Schufa-Bonitätsauskunft (Verlinkung zur Schufa - siehe unten) Sofern Antragstellende eine besondere Dringlichkeit für die Ausstellung einer Verpflichtungserklärung nachvollziehbar belegen können (zum Beispiel Todesfall in der Familie), kann in dieser besonderen Situation weiterhin als Einzelfall sofort eine Verpflichtungserklärung ausgestellt werden

Was ist bei Besuchsaufenthalten oder Geschäftsreisen zu beachten?

Bei Besuchsaufenthalten oder Geschäftsreisen bis zu drei Monaten entscheiden die deutschen Auslandsvertretungen (Botschaften und Generalkonsulate) in eigener Zuständigkeit über die Erteilung eines Visums.

Ausländerinnen und Ausländer, die nach Deutschland einreisen möchten, müssen unter anderem nachweisen, dass sie in der Lage sind, Ihren Lebensunterhalt einschließlich ausreichendem Krankenversicherungsschutz für die Dauer des beabsichtigten Aufenthaltes sicherzustellen.

Dieser Nachweis kann auch durch die Abgabe einer Verpflichtungserklärung erbracht werden.

Mit der Verpflichtungserklärung verpflichtet sich die Verpflichtungsgeberin oder der Verpflichtungsgeber (Gastgeberin oder Gastgeber), für alle Kosten aufzukommen, die während des Aufenthaltes des Gastes in Deutschland anfallen können. Hierzu wird in der Regel die Leistungsfähigkeit / Bonität des Gastgebers geprüft.

Das Formular hierzu finden Sie im Downloadservice auf dieser Seite.

Grundsätzlich ist es erforderlich, dass Sie für jede einzelne Person, die nach Deutschland einreisen möchte, eine Verpflichtungserklärung abgeben. Sollte es sich um ein Ehepaar handeln, ist es möglich, das Ehepaar gemeinsam in die Verpflichtungserklärung aufzunehmen. Sofern dieses Ehepaar minderjährige Kinder hat, können bis zu 6 Kinder mit in die Verpflichtungserklärung aufgenommen werden.

Das Antragsformular sieht nur die Angaben einer Einzelperson oder eines Ehepaares mit bis zu 2 Kindern vor. Sollte das Ehepaar mehr als 2 Kinder haben, füllen Sie bitte das Antragsformular mehrfach mit den Personalien der weiteren Kinder aus.

Finanzielle Leistungsfähigkeit - was wird geprüft?

Nachweise über regelmäßige Einnahmen,
zum Beispiel:

  • Lohnabrechnungen
  • Rentenbescheide
  • Bescheidigung des Steuerberaters über die Gewinnermittlung (Reinerlös)
  • Steuerbescheide
  • Festsetzung Arbeitslosengeld I oder II, der letzten 6 Monate
  • Arbeitgeberbescheinigung mit der Angabe ob das Arbeitsverhältnis befristet und / oder gekündigt ist

 

Nachweise über regelmäßige Ausgaben,
zum Beispiel:

  • Miete
  • Nebenkosten
  • Versicherungen
  • Kreditverpflichtungen
  • Unterhaltsverpflichtungen

 

Kontoauszüge der letzten 3 Monate

 

 

Wer kann eine Verpflichtungserklärung abgeben?

Natürliche Personen

  • Die Gastgeberin oder der Gastgeber muss in Köln gemeldet sein.
  • Es besteht keine Vertretungsmöglichkeit.
  • Nichtdeutsche Gastgeberinnen oder Gastgeber müssen im Besitz eines gültigen Aufenthaltstitels (Gültigkeit von mindestens 6 Monaten) sein. Eine Fiktionsbescheinigung, eine Duldung oder ein Visum zählen nicht hierzu.

Empfängerinnen oder Empfänger von öffentlichen Leistungen (Leistungen nach dem SGB II - "Hartz IV" - oder SGB XII - "Sozialhilfe") können keine Verpflichtungserklärungen abgeben.

Juristische Personen

  • Firmen/Unternehmen/Vereine
  • Geschäftssitz beziehungsweise Vereinssitz muss in Köln sein

Wie wird die Verpflichtungserklärung abgegeben?

Für die Abgabe einer Verpflichtungserklärung haben Sie verschiedene Möglichkeiten:

Abgabe der Antragsunterlagen zur Prüfung und spätere Abholung nach Terminabsprache

Bei der persönlichen Vorsprache zur Beantragung einer Verpflichtungserklärung sprechen Sie zunächst am Info-Point der Ausländerbehörde in der 4. Etage des Kalk Karree vor. Dort wird Ihnen eine Wartemarke ausgehändigt. Danach nehmen Sie im Wartebereich Platz und werden über die Aufrufanlage aufgerufen. Nach Aufruf durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Ihre Unterlagen geprüft und bei Vollständigkeit entgegen genommen. Nach Entgegennahme der Unterlagen wird Ihnen mitgeteilt, dass Sie darüber informiert werden, wenn die Verpflichtungserklärung zur Abholung bereit liegt.

Sind die Unterlagen bei diesem Erstkontakt nicht vollständig, so werden Sie über die fehlenden Unterlagen informiert. Sie erhalten eine Liste der notwendigen Unterlagen. Die persönliche Vorsprache ist zu den regulären Öffnungszeiten  montags, dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr möglich.

Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel zwei Wochen ab Eingang des vollständigen Antrages.

Übersendung der Antragsunterlagen per E-Mail und spätere Abholung nach Terminabsprache

Sie können die notwendigen Unterlagen als Datei auch per Mail an das oben genannte E-Mail-Postfach senden und es findet ebenfalls eine interne Prüfung statt. Nach Abschluss der Prüfung und Ausstellung der Verpflichtungserklärung wird mit Ihnen ein Termin zum Abgleich der Originalunterlagen und Unterschrift auf der Verpflichtungserklärung gemacht.

Für den Abgleich der Originalunterlagen, die Unterschrift und Aushändigung der Unterlagen werden mindestens 15 Minuten benötigt.

Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel zwei Wochen ab Eingang des vollständigen Antrages.

Terminvereinbarung über die Hotline

Unter der Rufnummer 0221 / 221-27500 besteht die Möglichkeit einen Termin zu vereinbaren. Zum vereinbarten Termin bringen Sie die notwendigen Unterlagen mit und es wird vor Ort eine Verpflichtungserklärung ausgestellt. Aufgrund der Vielzahl der Terminanfragen, gibt es bei der Terminvergabe eine Wartezeit von mindestens 6 bis 8 Wochen.

Für die Ausstellung der Verpflichtungserklärung einschließlich der Bonitätsprüfung werden mindestens 30 Minuten benötigt. Eine Terminvergabe ist lediglich nachmittags möglich.

Was passiert, wenn die Bonität nicht gegeben ist?

Sollte die Prüfung der Unterlagen ergeben, dass Ihre Bonität nicht gegeben ist, können Sie nach einem Beratungsgespräch mit uns eine Kaution (Sicherheitsleistung) hinterlegen, um die Verpflichtungserklärung zu erhalten.

Können Sie keine Kaution hinterlegen, dann besteht die Möglichkeit, dass die Person, die Sie einladen möchten, selber eine Kaution  bei der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) hinterlegt. Hierzu sollte die Person, die Sie einladen möchten, sich an die zuständige deutsche Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) wenden.

Vorsprache

Eine persönliche Vorsprache ist lediglich bei der Abholung der Verpflichtungserklärung erforderlich. Zur Abgabe der Antragsunterlagen können Sie jemanden bevollmächtigen.

Gebühren

Die Verwaltungsgebühr pro Verpflichtungserklärung beträgt 25 Euro. Barzahlung oder EC-Kartenzahlung ist möglich.

wird_geladen

War dieser Artikel hilfreich für Sie?

nein

Ihre Meinung ist uns wichtig:

Falls Ihnen der Artikel nicht weiter geholfen hat, erklären Sie bitte kurz, warum der Artikel nicht hilfreich für Sie war. Das würde uns helfen, unsere Qualitätsstandards zu verbessern. Bitte beachten Sie! Alle Eingabefelder sind Pflichtfelder und müssen von Ihnen ausgefüllt werden.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Kontakt

Kontakt und Erreichbarkeit

Downloads und Infos

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen

Stadtbahn-Linien 1 und 9 (Haltestelle Kalk Kapelle, rollstuhlgerecht)
Stadtbahn-Linien 1 und 9 (Haltestelle Kalk Post, nicht rollstuhlgerecht)
Bus-Linie 150 (Haltestelle Kalk-Karree)
Bus-Linie 159 (Haltestellen Kalk Kapelle und Kalk Post)
S-Bahn-Linien S 12 und S 13 sowie Regionalbahn RB 25 (Haltestelle Trimbornstraße, nicht rollstuhlgerecht)

Fahrplanschnellsuche

Start

Ziel

Uhrzeit:

Fahrplansuche
Fahrradroute planen