Beschreibung

In dem Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst im Gesundheitsamt informieren und beraten wir Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, andere pädagogische Berufsgruppen sowie natürlich Kinder und Jugendliche selbst.

Ausgangssituationen

Meist sind es die Eltern, Lehrerinnen oder Lehrer, die merken, dass etwas "nicht stimmt". Anzeichen, die auf ein seelisches Problem hinweisen, können sehr vielseitig sein.

  • Max stört immer wie getrieben den Unterricht und verhält sich auch sonst zunehmend aggressiver!
  • Liane will kaum noch etwas essen, weil sie befürchtet, dass sie zu "fett" werde, dabei sehen sogar ihre Freundinnen sie nur noch als "Strich in der Landschaft"!
  • Georg weigert sich in die Schule zu gehen, er hat häufig Bauch- oder Kopfschmerzen. Diverse Untersuchungen bei Kinderärztinnen oder Kinderärzten konnten keine körperliche Ursache ausfindig machen!
  • Dimitri zieht sich immer mehr zurück und wirkt niedergeschlagen. Es kam auch zu Äußerungen, bei denen er mitteilte, nicht mehr leben zu wollen!
  • Johanna erzählt häufig von Ängsten und Sorgen, warum weiß keiner, eigentlich scheint doch alles in Ordnung?

Angebote

Wir bieten für Kinder und Jugendliche zwischen dem 6. und 17. Lebensjahr (nach Rücksprache auch außerhalb dieser Altersbegrenzung), deren Eltern oder Angehörigen sowie pädagogischem/medizinischem Fachpersonal folgende Leistungen an (eventuell auch aufsuchend):

Kinder- und jugendpsychiatrisch orientierte Beratung von Einzelpersonen und Institutionen (zum Beispiel Schulen)

  • Kinder- und jugendpsychiatrisch orientierte Einschätzung beschriebener Verhaltensauffälligkeiten bei dem betroffenen Kind beziehungsweise der/dem betroffenen Jugendlichen und Empfehlung angemessener Hilfsmaßnahmen
  • Allgemeine Informationsauskünfte über psychiatrische/psychotherapeutische Fragestellungen bezüglich des Kindes und Jugendalters (zum Beispiel über Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten)
  • Fachärztliche Stellungnahmen/Gutachten im schriftlichen Auftrag vom Schul- oder Sozialamt oder dem Amt für Kinder, Jugend und Familien der Stadt Köln im Einzelfall und auf gesetzlicher Grundlage

Sozialpsychiatrische Betreuung und Begleitung von betroffenen Kindern, Jugendlichen und deren Eltern

  • Unterstützung bei der Suche und Kontaktaufnahme zu angemessenen Hilfeanbietern
  • Familientherapeutisch orientierte Beratungsgespräche im Rahmen der vor- und nachsorgenden Hilfen (zum Beispiel zur Motivation eine psychiatrische/ psychotherapeutische Behandlung in Anspruch zu nehmen oder um die Wartezeit auf eine Hilfsmaßnahme als ersten Schritt zur Problembearbeitung zu nutzen)

Die Inanspruchnahme der Leistungen basiert auf Freiwilligkeit und der Bereitschaft an einer Lösung des Problems aktiv mitzuarbeiten. Großer Wert wird auf die Zusammenarbeit mit bereits vorhandenen beziehungsweise ehemaligen Hilfeanbietern und der Schule des betroffenen Kindes/Jugendlichen gelegt.

Was wir nicht anbieten

  • umfassende psychiatrische/psychologische Diagnostik
  • umfassende psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung
  • "Parallelberatung/Zweitmeinung" bei laufender psychiatrischer/ psychotherapeutischer Behandlung
  • Versorgung bei psychiatrischen Notfällen, wie zum Beispiel akuter Eigen- oder Fremdgefährdung. Hier wenden Sie sich bitte an den Rettungsdienst der Feuerwehr unter der Telefonnummer 112

Unser Team

  • Dr. med. Sabine Leger, Ärztin (in Weiterbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie)
  • Michaela Schulz, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sowie Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
  • Lydia Delens, Diplom-Sozialarbeiterin, Systemische Therapeutin/ Familientherapeutin (DGSF)
  • Esra Yildirim, Diplom-Sozialarbeiterin
  • Vanessa Breuer, staatlich anerkannte Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin B.A.
  • Dr. Michael Schäfer, Diplom Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut
  • Ann-Katrin Krieger, Medizinische Fachangestellte, Case Managerin (DGCC)
  • Katrin Hebekeuser, Medizinische Fachangestellte

Wir unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht! 

Vorsprache

Eine persönliche Vorsprache ist nicht erforderlich.

Gebühren

Unsere Unterstützung ist kostenlos.

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Unser Service

Kontakt und Erreichbarkeit

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen

Stadtbahn-Linien 1, 3, 4, 7, 9, 16 und 18 (Haltestelle Neumarkt)
Bus-Linien 136, 146 (Haltestelle Neumarkt)

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