Beschreibung

Die Kaution (Mietkaution) ist eine Sicherheit für freifinanzierte Wohnungen. Bei öffentlich geförderten Wohnungen des sozialen Wohnungsbaus wird die Mietkaution als "Sicherheitsleistung" bezeichnet. Die Sicherheitsleistung dient zur Abgeltung der Ansprüche des Vermieters aus Schäden an der Wohnung oder unterlassenen Schönheitsreparaturen.

Als Mietkaution/Sicherheitsleistung darf ein Betrag verlangt werden, der die Grundmiete für drei Monate nicht übersteigt. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie bei uns einen Antrag auf Übernahme der Kosten stellen.

Benötigt werden

  • Personalausweis oder Pass und ein Nachweis über den aufenthaltsrechtlichen Status aller Haushaltsangehörigen

  • Ausgefüllter Antragsvordruck

    Das Antragsformular ist zur Zeit nur während der Sprechzeit am Info-Point oder auf Anfrage per Post oder E-Mail erhältlich.

  • Unterschriften des Antragstellers, Ehepartners/Partners und aller volljährigen Haushaltsangehörigen

    an den jeweils gekennzeichneten Stellen im Antrag und auf den beigefügten Vordrucken

  • Vollmacht des Ehepartners/Partners

    Sollte Ihr Ehepartner/Partner verhindert sein, so benötigen Sie dessen Vollmacht zur Beantragung einer Kaution, Sicherheitsleistung oder von Genossenschaftsanteilen und dessen Personalausweis beziehungsweise Pass und den Nachweis über den aufenthaltsrechtlichen Status, um Unterschriften in dessen Auftrag leisten zu können.

  • Mietbescheinigung nach Vordruck oder Kopie des Mietvertrages

  • Elfstellige Steueridentifikationsnummer (IdNR)

    Die Steueridentifikationsnummer wurde Ihnen vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) mitgeteilt. Sollten Sie Ihre IdNr noch nicht erhalten haben oder sie ist nicht mehr auffindbar, wenden Sie sich bitte an das Bundeszentralamt für Steuern. Einen Link finden Sie im Downloadservice.

Übernahme der Kosten für die Mietkaution

Wenn Sie eine Wohnung anmieten, sind Sie berechtigt die Mietkaution in drei gleichgroßen Teilen zu bezahlen. Die erste Zahlung ist zu Beginn des Mietverhältnisses fällig. Die Mietkaution ist bei einem Kreditinstitut als Spareinlage mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum üblichen Zinssatz anzulegen. Die Zinsen stehen Ihnen zu und erhöhen Ihre Sicherheitsleistung.

Wenn Ihre finanziellen Mittel nicht ausreichen, um die Mietkaution zu bezahlen, können Sie bei uns einen Antrag auf Übernahme der Kosten stellen. Dies gilt unabhängig von der Art Ihres Einkommens. Die Gewährung der Hilfe ist nur als Darlehen möglich. 

Voraussetzungen

  • Wenn Sie Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe beziehen, brauchen Sie zum Wohnungswechsel die Zustimmung der Stelle, von der Sie diese Leistung erhalten. Bei allen übrigen Antragstellerinnen und Antragstellern muss ein objektiver Wohnungsnotstand vorliegen und von Ihnen nachgewiesen werden.
  • Die zukünftige Mietzahlung muss gesichert sein.
  • Die Größe der Wohnung und die Miethöhe müssen angemessen sein.
  • Die Wohnung muss bei Hilfegestellung tatsächlich angemietet werden können.

Zuständigkeit

Für die Übernahme der Mietkaution einer Wohnung

  • im Kölner Stadtgebiet, wenden Sie sich bitte an uns,
  • außerhalb von Köln, wenden Sie sich bitte in diesem Ort an den für Sie zuständigen Leistungsträger.

Vorsprache

Eine persönliche Vorsprache ist in der Regel nicht erforderlich. Anträge können Sie per Post stellen. Wenn Sie als Antragstellerin oder Antragsteller verhindert sind, kann die Vorsprache durch eine bevollmächtigte Person erfolgen. Die vertretungsberechtigte Person muss eine von Ihnen erteilte Vollmacht und zusätzlich Ihren Personalausweis oder Pass vorlegen. Die Vollmacht bezieht sich auf den Antrag zur Übernahme der Kosten für die Kaution, der Sicherheitsleistung oder der Genossenschaftsanteile.

Gebühren

Es fallen keine Gebühren an.

Rechtliche Voraussetzungen

§9 Absatz 5 Wohnungsbindungsgesetz§ 551 Absatz 1 und 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

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Kontakt

Kontakt und Erreichbarkeit

Anschrift
Fachstelle Wohnen
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
Zugänglichkeit
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.
  • Markierte Behindertenparkplätze sind vorhanden.
  • Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.
  • Hilfen für Blinde und Sehbehinderte.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.
Telefax
0221 / 221-25554
Kontakt
Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag, 8 bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung

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Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen

Stadtbahn-Linien 1 und 9 (Haltestelle Kalk Kapelle, rollstuhlgerecht)
Stadtbahn-Linien 1 und 9 (Haltestelle Kalk Post, nicht rollstuhlgerecht)
Bus-Linie 150 (Haltestelle Kalk-Karree)
Bus-Linie 159 (Haltestellen Kalk Kapelle und Kalk Post)
S-Bahn-Linien S 12 und S 13 sowie Regionalbahn RB 25 (Haltestelle Trimbornstraße, nicht rollstuhlgerecht)

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